Willkommen in der interspirituellen Gemeinschaft. Die Gruppe soll den Austausch und die Zusammenarbeit aller spirituellen Menschen fördern. Sie unterstützt das Weltparlament der Religionen. Ihre zentralen Werte sind Liebe, Wahrheit, Frieden, Freude und Toleranz. Dies ist eine private Seite zur Unterstützung des Weltparlamentes der Religionen. Die offizielle Homepage des Weltparlamentes findest du hier:  http://www.parliamentofreligions.org/index.cfm Das Forum des Weltparlamentes der Religionen ist  PeaceNext (deutsche Gruppe) http://www.peacenext.org/group/interfaith-germany Besuche auch unsere Facebookgruppe "Interspirituelle Gemeinschaft (Weltparlament der Religionen)". Dort kannst du gerne Mitglied werden und im Forum mitdiskutieren. Wir können aber auch auf der Seite "Kommentare" (links) diskutieren. http://www.facebook.com/groups/104006963076838/   Beste Grüße von Ulla und Nils  Ulla (evangelische Christin): Die Meisten werden Nils und /oder mich ja schon ein wenig kennen. Aber hier noch einmal unser derzeitiges Leben : Nils ist Yogi und Eremit und wohnt in einem kleinen Haus im Wald bei Hamburg. Ich bin Kindermädchen und wohne in Ostfriesland. Scheinbar zufällig entdeckte ich Nils im Internetforum Utopia, wo ich erkennen konnte, dass er die gleichen spirituellen Grundgedanken und -wissen hat wie ich. So taten wir uns auf FB zusammen, um positives und liebevolles Gedankengut zu verbreiten. Und nun einen Schritt weiter mit der interspirituellen Gemeinschaft, auf dass wir alle unsere toleranten und freundschaftlichen Werte zum Ausdruck bringen können für eine Welt ohne Religionszwist. ♥   Nils: Geboren wurde ich 1952 in Hamburg. Nach dem Abitur studierte ich Rechtswissenschaft. Ich arbeitete fünf Jahre als Rechtsanwalt. Dann wandte ich mich dem spirituellen Weg zu. Ich machte eine Ausbildung als Psychotherapeut und eine Ausbildung als Yogalehrer. 1988 zog ich in mein Haus am Stadtrand von Hamburg. Ich lebe seit der Zeit als Eremit. Ich sehe mich als Philosophen, christlichen Mystiker und Yogi. Ich vertrete die pluralistische Religionsphilosophie, bin für die Ökumene und für die Zusammenarbeit aller Religionen zum Wohle der Welt und aller Menschen.    Du brauchst hier keiner Religion anzugehören. Wichtig ist nur, das wir die Grundwerte Liebe, Frieden, Wahrheit, Freude und Toleranz akzeptieren. Ich persönlich sehe mich auch als überreligiös an.Wir können hier gerne über alle spirituellen Dinge offen diskutieren. Die Gruppe soll den Austausch und die Zusammenarbeit aller spirituellen Menschen fördern. Sie unterstützt das Weltparlament der Religionen. Ihre zentralen Werte sind Liebe, Wahrheit, Frieden, Freude und Toleranz. ♥   Bruder Matt:  hm. und nochmals: hm. gefaellt mir nicht wirklich, der artikel "Was ist Gott ?" ... lg Nils: Dir muss das nicht gefallen ;-) Wir müssen hier nicht alle einer Meinung sein. Wir sind hier multikulturell und multispirituell. Wir sind eine Art kleines Parlament der Weltreligionen. Es ist völlig in Ordung, dass es hier viele verschiedene spirituelle Richtungen gibt. Unsere Aufgabe ist es zu zeigen, dass auch Menschen unterschiedlicher Religionen liebevoll miteinander umgehen können. Der Kern aller Religionen ist Liebe, Frieden und Glück. Dieses sollte hier unsere gemeinsame Basis sein. Ansonsten darf jeder seine eigene Meinung haben. Stell einfach deine Meinung dar. Wir können dann erkennen, wo Unterschiede sind. Wir können überlegen, wo der Weg der Wahrheit und Liebe ist. Wir können das Gemeinsame betonen. Wir können unsere Unterschiede in Liebe tolerieren. Und vor allem können wir gemeinsam für eine Welt der Liebe, des Friedens, der Gerechtigkeit und der Toleranz arbeiten. Oliver Kästner Mein Herz tanzt bei dieser Vision. Aber eine Frage kommt mir auf: Einige Religionen wollen nicht in Harmonier leben, sondern ihren Glauben konsequent verbreiten. Wie geht man damit um? Find ich spannend :) Nils Horn Religionen sind in ihrem Kern normalerweise friedlich und tolerant. Aber innerhalb der Relligionen gibt es verschiedene Kräfte. Es gibt die Kräfte des Krieges und die Kräfte des Friedens. Ich sehe die Aufgabe unserer Gruppe darin, die Kräfte des Friedens und der Liebe auf der Welt und auch innerhalb aller Religionen zu stärken. Das geschieht ganz einfach dadurch, dass wir unsere Position der Mitte vertreten. Ich bin in vielen christlichen und spirituellen Internetforen. Und überall treffe ich auf starke Gegenkräfte. Insbesondere treffe ich auf aggressive Atheisten, dogmatische Christen und Schwarzmagier in Esoterikforen. Wir dürfen diesen Menschen nicht die Erde überlassen. Deswegen sollten die Menschen der Liebe zusammenarbeiten und sich in der Welt einmischen, jeder an seinem Ort und im Rahmen seiner Möglichkeiten. Els Truttmann Für mich ist Gott ein geistiges Prinzip, das in allem enthalten ist, was Existiert. Ist Weisheit, allumfassende Liebe, Kraft und Stärke. Die Suche nach Gott, führte mich zu mir selber. So fand ich Gott in mir. Fand heraus, Ich bin Eins mit Gott. Da gibt es keinerlei Trennung. Es sei denn, ich erschaffe mit meinem Denken, eine Trennung. Nils Horn Gott ist das Erleuchtungsbewusstsein. Und da gibt es viele Stufen. Gott ist unermesslich. Man kann unendlich wachsen. Im Einklang mit sich selbst zu sein ist die erste Stufe. Sein Ego aufzulösen, eine sehr fortgeschrittene Stufe. Aber in allem zu sein und die Eigenschaften Allgegenwart, Allwissenheit, Allmacht und Allgüte zu besitzen, eine hohe Stufe. Dann ist man Christus gleich.       Christus segnet uns mit Weisheit, Liebe und Toleranz. Das Bild des schwarzen Christus hilft uns durch den Tod des Egos (durch alles Leid) hindurch zu gehen und im Licht (in einem Leben in Gott, in der Heiligkeit und Erleuchtung) zu erwachen.     Bede Griffiths wurde 1906 in England geboren und starb 1993 in Indien. Er machte Vortragsreisen durch den Westen und löste dort Wellen der Begeisterung aus. Er schrieb viele Bücher. Ein gutes Buch über sein Leben und seine Lehre hat Shirley du Boulay geschrieben: "Überwindung der Dunkelheit" (2001). Bede Griffiths ist der christliche Meister der Einheit aller Religionen und der Anpassung des Christentums an die heutige Zeit. Er lehrte, dass sich die Offenbarungen aller Religionen ergänzen. Erst alle heiligen Bücher aller Religionen ergeben gemeinsam das Ganze. Als spiritueller Mensch kann und sollte man aus allen Büchern aller Religionen lernen. Bede Griffiths war wie viele große Heilige für seine Kirche sehr unbequem. Er erklärte, dass sich die katholische Kirche verändern müsse. Sie muss neue Wege finden, um die christliche Botschaft auszudrücken. Sie sollte die Liebe und nicht die Sünde in den Mittelpunkt stellen. Bede Griffiths war eine große Inspiration für viele heutige Christen. Bei ihm fanden sie die Liebe, die Authentiziät und den inneren Frieden, den sie schon immer gesucht hatten. Bede Griffiths trat für die Abschaffung des Zwangszölibates für Priester, das Priestertum der Frauen und für die Einrichtung interreligiöser Kommunitäten ein. In seinen Ashram in Indien kamen Menschen aus allen Religionen. Seine letzten Worte waren: "Ich bin so glücklich, ich bin so voller Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt. In diesem Gebot ist das ganze Evangelium enthalten." ---> Videos: Bede Griffiths talks about the love of God (3 min.), Bede Griffiths talks about God (5 min.)       Frère Roger Schutz (* 12. Mai 1915 in Provence, Schweiz; † 16. August 2005 in Taizé, Frankreich) war der Gründer und lebenslanger Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé. Bekannt ist Taizé durch die ökumenischen Jugendtreffen, zu denen jährlich etwa 200.000 Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen kommen.  Ein guter Weg Gott zu spüren ist es sich in der Gegenwart heiliger (erleuchteter) Menschen aufzuhalten. Ich (Nils) bin zu Frere Roger aus Taize gegangen, als er in Hamburg war. Es war eine große Veranstaltung in den Messehallen. Ich saß ganz hinten in der großen Halle. Und ganz vorne saß Frere Roger inmitten seiner Mönche. Und plötzlich kam der Heilige Geist vom Himmel herab und erfüllte mich. Ich gab das Licht weiter an alle Menschen in der Halle, damit auch sie der Freude Gottes teilhaftig werden konnten. Ich weiß nicht, ob jemand das gespürt hat. Jedenfalls glaube ich, dass Frere Roger mir die Gotteserfahrung ermöglicht hat. Vielleicht solltest du einmal nach Taize reisen. Jeder kann dort für einige Wochen sein und die heilige Atmosphäre genießen. Vielleicht erfährst du dort Gott. Oder bei einem anderen Heiligen. Es gibt so viele heilige Menschen auf der Welt. Mir wurde schon oft in ihrer Gegenwart Erleuchtungsenergie übertragen. ---> Wikipedia Taize Video Taize Video Reise nach Taize        Wikipedia:  Mutter Teresa (Ordensname, bürgerlich Anjezë (Agnes) Gonxhe Bojaxhiu [ˈagnɛs gonˈʤa bɔˈjaʤju]; * 26. August 1910 in Üsküb,Osmanisches Reich; † 5. September 1997 in Kolkata, Indien) war eine durch ihre humanitären Hilfsprojekte für Arme weltweit bekannte katholische Ordensschwester und Trägerin des Friedensnobelpreises (1979). Als römisch-katholische Ordensschwester, zuerst im Loreto-Orden und später in dem von ihr gegründeten Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“, führte sie ein Leben nach den Evangelischen Räten. Von der römisch-katholischen Kirche wurde sie 2003 selig gesprochen. Bei ihr durften Menschen aller Religionen mitarbeiten.    Die im Jahr 2007 von Brian Kolodiejchuk, dem Postulator in ihrem Heiligsprechungsprozess, in Buchform herausgegebenen Tagebuchnotizen und Briefe von Mutter Teresa belegen, dass sie sich über Jahrzehnte hinweg in einer schweren Glaubenskrise befand. Ihre massiven Zweifel an der Existenz Gottes setzten schon bald nach Gründung ihres Ordens ein und haben sie bis zu ihrem Tod nicht mehr verlassen. Diese Unsicherheit ließ sie auch am Sinn ihrer Tätigkeit und Aufrichtigkeit, an der Bedeutung kirchlicher Rituale bzw.Sakramente (wie Gebet, Messe und Beichte) und an ihrem Verhältnis zu den Mitmenschen zweifeln. In bezeichnenden Passagen schreibt sie: „In meinem Innern ist es eiskalt“ oder „Die Seelen ziehen mich nicht mehr an – der Himmel bedeutet nichts mehr – für mich schaut er wie ein leerer Platz aus.“ Der Selig- und Heiligsprechungsprozess begann im Juni 1999 mit besonderer Erlaubnis von Papst Johannes Paul II., da dieser Prozess üblicherweise frühestens fünf Jahre nach dem Tod eines Menschen eingeleitet werden darf. Die bis dahin rascheste Seligsprechung der Neuzeit folgte dann bereits am 19. Oktober 2003. Auch die von Mutter Teresa in einem Brief an ihre Beichtväter geäußerten Zweifel an der Existenz Gottes und Jesu Christi sind nach Ansicht der zuständigen Kongregation kein Hindernis für eine mögliche Heiligsprechung, da Glaubensschwierigkeiten („dunkle Nacht der Seele“) bei vielen Heiligen auftauchen.         Wayne Teasdale USA 1945 - 2004. Mitbegründer der Neubelebung des Weltparlamentes der Religionen 1993. Er war ein katholischer Mönch, Eremit und weltweiter spiritueller Lehrer. Man kann es so sehen, dass er Ulla 2012 zur Weltparlamentsbewegung aus dem Jenseits geführt hat. Sie kaufte einer Eingebung folgend sein Hauptwerk "Das mystische Herz" und war begeistert. Sie erzählte Nils davon. Der Funke sprang über und beide beschlossen in Deutschland für die positive Zusammenarbeit aller Religionen zu wirken.  Siehe auch:  http://en.wikipedia.org/wiki/Wayne_Teasdale,  Interview mit Bruder Wayne Teasdale von Amy Edelstein, Brother Wayne Teasdale, The Mystic Heart (Auszüge in Deutsch, PDF)     David Steindl-Rast (* 12. Juli 1926 in Wien) ist ein amerikanischer Benediktinermönch, Eremit, Spiritualitätslehrer und weltweit Vortragsreisender. 1965 wurde er, als einer der ersten Mönche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, von seinem Abt beauftragt, sich mit dem interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus zu befassen.  Gemeinsam mit Rabbinern, Buddhisten, Hindus und Sufis gründete Steindl-Rast 1968 das Center for Spiritual Studies, 1975 erhielt er für sein Engagement im Dialog der Religionen den Martin Buber Award.   David Steindl-Rast vertritt eine pluralistische Religionstheologie, derzufolge weder das Christentum noch eine andere Religion „einzig wahre“ Heilsmittler sind: Religionen entstanden in einem spezifischen kulturellen und historischen Umfeld.   Im Internet betreibt Steindl-Rast erfolgreich ein internationales Netzwerk Dankbares Leben (Englisch: Network for Grateful Living).  ---> Zünde eine Kerze für jemanden an    Ökumene Wikipedia:  Die Ökumenische Bewegung (von Ökumene, griech. oikoumene, „Erdkreis, die ganze bewohnte Erde“) ist eine Bewegung von Christen, die eine weltweite Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen anstrebt. Das Ziel der ökumenischen Bewegung zu formulieren, ist selbst Teil des Prozesses. Gewöhnlich wird als Leitbild eine organisatorische Zusammenführung der Kirchen, die gegenseitige Anerkennung ihrer rechten Lehre und die gemeinsame Feier des Herrenmahls angesehen.  Ökumenische Theologie erforscht und reflektiert Fragen der verschiedenen christlichen Konfessionen, der Weltverantwortung der christlichen Kirchen und der Gerechtigkeit im Horizont christlicher Theologie.  In jüngerer Zeit ist dabei in vielen Ansätzen eine Überwindung der Spaltung im Dialog zielgebend, welcher nicht die Widerlegung des Gegners, sondern die Wertschätzung des anderen im Blick hat.  Der religionstheologische Pluralismus (auch pluralistische Religionstheologie) ist eine Form der theologischen Beurteilung anderer Religionen. Während der Exklusivismus nur die eigene Religion für wahr hält und der Inklusivismus zwar andere Religionen teilweise anerkennt, die eigene Religion jedoch als in irgendeiner Weise vorrangig, überlegen oder zentraler betrachtet, sieht der Pluralismus Religionen als prinzipiell gleichwertige Wege an. Bekannte christliche Theologen, die einen religionstheologischen Pluralismus verteidigen, sind John Hick, Perry Schmidt-Leukel, Eugen Drewermann und Paul F. Knitter.  Interreligiöser Dialog und Dialog der Religionen (von altgriech. dialégomai: sich unterhalten) sind Bezeichnungen für den absichtsvollen, im Idealfall gleichberechtigten, respektvollen, aber auch kritischen Meinungsaustausch, die Begegnung oder auch die Zusammenarbeit in Alltag und Theologie zwischen Vertretern bzw. Angehörigen verschiedener Religionen. Vor dem Hintergrund von Globalisierung, weltweiter Migration und damit globaler Pluralisierung, aber auch religiös legitimierter Konflikte und schließlich des sich zunehmend religiös verstehenden Terrorismus haben der Dialog der Religionen und der interreligiöse Dialog wieder an Bedeutung gewonnen und werden in jüngster Zeit von fast allen Demokratien und vielen Religionsgemeinschaften gefordert und gefördert.  Von den zentralen religiösen Akteuren (wie Moses, Buddha, Jesus und Mohammed) sind fast ausnahmslos Gespräche mit Andersglaubenden überliefert, in denen nicht die Bekehrung des anderen im Mittelpunkt steht, sondern Respekt, Frieden und gegenseitiges Lernen, aber auch die Feststellung von Unterschieden und die Wahrung der eigenen Identität. Grundannahme dieser Position ist, dass die Religionen in ihrer eigentlichen Substanz die gleiche Wahrheit anstreben und der Streit zwischen ihnen durch historische Einflüsse, mangelndes Wissen und Missbrauch für Zwecke der Politik entstanden ist. Aufgabe des Dialoges sei es, diese tiefe Einheit wieder ans Licht zu bringen. --> http://de.wikipedia.org/wiki/Interreligi%C3%B6ser_Dialog Der Rat für ein Parlament der Weltreligionen wurde geschaffen, um die Harmonie unter den weltweit religiöse und spirituelle Gemeinschaften zu pflegen und fördern ihr Engagement mit der Welt und ihrer führenden Institutionen, um eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt zu erreichen. Um dies zu erreichen, laden wir Einzelpersonen und Gemeinschaften, die gleichermaßen in dieses Ziel zu erreichen investiert werden.   Wikipedia: Das Weltparlament der Religionen ist ein Zusammentreffen von Vertretern aller großen Religionen mit dem Ziel eines friedlichen Dialogs. Das Erste Parlament der Weltreligionen trat 1893 in Chicago im Rahmen der World Columbian Exposition zusammen. Über 4000 Menschen nahmen allein an der Eröffnungszeremonie teil. Die unumstrittene Hauptperson war damals Swami Vivekananda. Erst 100 Jahre später, im Jahre 1993, trat das Weltparlament der Religionen das zweite Mal zusammen. Seit dieser Zeit gibt es alle 5 bis 6 Jahre erneute Treffen. Im April 1953 fand in Rishikesh auf Initiative von Swami Sivananda ebenfalls ein Weltparlament der Religionen statt.   Das Weltparlament der Religionen 11. bis 27. September 1893 Chicago, USA 28. August bis 4. September 1993 Chicago, USA 1. bis 8. Dezember 1999 Kapstadt, Südafrika 7. bis 13. Juli 2004 Barcelona, Spanien 3. bis 9. Dezember 2009 Melbourne, Australien 2014                                                        Brüssel, Belgien http://de.wikipedia.org/wiki/Weltparlament_der_Religionen   Lexikon der Nachhaltigkeit: Das Parlament der Weltreligionen (Parliament of the World's Religions) existiert seit 1893 und trat seitdem an verschiedenen Orten zusammen. Der erste Kongress fand auf der Kolumbianischen Weltausstellung statt. 1988 trafen sich Führer großer Religionen, um erstmals nach ca. 100 Jahren wieder ein Parlament der Weltreligionen zu planen. Das Parlament ist Mitorganisator des "Universal Forum of Cultures". Das Parlament veranstaltet und unterstützt weltweit lokale Veranstaltungen um den Dialog zwischen den Religionen auch in den einzelnen Gemeinden fortzuführen.   1993 tagte das Parlament in Chicago. Hier wurde zum ersten Mal in der Religionsgeschichte ein minimaler Basiskonsens der verschiedenen Religionen bezüglich Werten, Maßstäben und Verfahrensweisen formuliert. Die „Erklärung zum Weltethos“ wurde am 4.9.1993 in Chicago verabschiedet und von führenden Kirchenführern unterschrieben. Sie enthielt „Vier unverrückbare Weisungen“, die auch als Fundament einer nachhaltigen Entwicklung angesehen werden: 1.Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben 2.Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung 3.Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit 4.Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau. "Unsere Erde kann nicht verändert werden, ohne daß ein Wandel des Bewußtseins beim Einzelnen und der Öffentlichkeit erreicht wird. (...) Wir plädieren für einen individuellen und kollektiven Bewußtseinswandel, für ein Erwecken unserer spirituellen Kräfte durch Reflexion, Meditation, Gebet und positives Denken, für eine Umkehr der Herzen. Gemeinsam können wir Berge versetzen! Ohne Risiko und Opferbereitschaft gibt es keine grundlegende Veränderung unserer Situation! Deshalb verpflichten wir uns auf ein gemeinsames Weltethos: auf ein besseres gegenseitiges Verstehen sowie auf sozialverträgliche, friedensfördernde und naturfreundliche Lebensformen.“  Es unterschrieben Vertreter folgender Religionen: Bahai, Brahma Kumaris, Buddhismus, Christentum (Anglikanisch, Orthodox, Protestantisch, Römisch-katholisch), Eingeborenen-Religionen, Hinduismus, Islam, Jainismus, Judentum, Neu-Heiden, Sikhs, Taoisten, Theosophen, Zoroastrier, Interreligiöse Organisation. http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/parlament_der_weltreligionen_750.htm   1893 und 1993 in Chicago Zitat Amma Das erste Parlament der Weltreligionen fand in Chicago im Jahre 1893 statt. Es war dies der erste Anlauf, all die verschiedenen Religionen auf eine gemeinsame Plattform zu bringen, wo die Führer und Vertreter aller Glaubensrichtungen miteinander kommunizieren und ihre Überzeugungen austauschen konnten. Dort wurden auch der Katholizismus und das Judentum als die beiden Hauptreligionen von Amerika anerkannt; der Hinduismus und der Buddhismus wurden dem Westen erstmals vorgestellt. Anlässlich dieses Treffens erreichte Swami Vivekananda durch seine kraftvollen Worte breite Anerkennung für Indiens alte Kultur, Philosophie und Glauben. Das hundertjährige Jubiläum des ersten Parlamentes der Weltreligionen fand wiederum in Chicago statt, vom 28. August bis zum 4. September 1993. Mehr als 6500 Abgeordnete, annähernd 125 Religionen der Welt vertretend, nahmen an diesem großen Parlament teil; darunter befanden sich ungefähr 600 spirituelle Führer. Ein großartiger Erfolg dieses zweiten Parlamentes der Weltreligionen war die Gründung einer Kerngruppe der weltweit einflussreichsten religiösen Führer – ein Ausschuss von 25 Vertretern, die alle Hauptglaubensrichtungen repräsentieren. Amma wurde als eine der drei Vertreter des Hinduismus gewählt. Ziel dieses Ausschusses ist es, zu versuchen der Welt zu zeigen, dass Religion eine Quelle der Harmonie und nicht der Konflikte sein kann und auch soll. Die Gruppe soll nicht nur danach streben den Dialog zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen zu fördern, sondern die Menschen zu einer neuen Ära von Harmonie und Frieden zu führen. Mata Amritanandamayi, auch Amma (Mutter) genannt. Auszüge aus Ammas Rede während des zweiten Parlaments der Weltreligionen: “Zufriedenheit und Glück hängen einzig und allein vom Gemüt ab, nicht von Objekten oder äußeren Umständen. Glück hängt von der Selbstkontrolle ab. Sowohl der Himmel als auch die Hölle sind vom Gemüt geschaffen. Selbst der „höchste Himmel“ wird zur Hölle, wenn das Gemüt unruhig ist; wohingegen die tiefste Hölle zum glückseligen Ort wird, wenn der Mensch ein friedliches und entspanntes Gemüt hat.” “Religion ist die Wissenschaft, die uns lehrt, wie wir ein zufriedenes und glückliches Leben in dieser gegensätzlichen Welt führen können.“ “Wahre Religion ist eine Sprache, die der moderne Mensch vergessen hat. Wir haben vergessen, was uns die Religion lehrt, nämlich Liebe, Mitgefühl und gegenseitiges Verständnis. Die grundlegende Ursache für all die heutigen Probleme ist der Mangel an Liebe und Mitgefühl. Allein Liebe und Mitgefühl werden die Dunkelheit wegwischen und Licht und Reinheit in die Welt bringen. Unser spirituelles Streben sollte mit selbstlosem Dienst in der Welt beginnen. Jene Menschen werden enttäuscht, die meditieren und erwarten, dass sich das dritte Auge öffnet, sobald sie die anderen zwei schließen. Dies wird nicht geschehen. Wir können unsere Augen nicht im Namen der Spiritualität vor der Welt verschließen und gleichzeitig unsere Weiterentwicklung erwarten. Die Einheit in Allem zu sehen während man die Welt mit offenen Augen betrachtet, das ist spirituelles Bewusstsein.“ Während Amma sprach, durchdrang ein tiefer Frieden die Atmosphäre. Eine Stunde lang saßen die Zuhörer gebannt da und als die Rede zu ihrem Ende kam, strömten die Emotionen über; Journalisten waren in Tränen und Fremde verließen ihre Plätze, um zu Amma zu kommen. Herzen flossen über als die Menschen spontan zu Amma eilten, um ihren Darshan zu erhalten. Amma begrüßte so viele Menschen, wie sie konnte und umarmte liebevoll einen nach dem anderen. Es war ein unvergessliches Ereignis.   1999 Parliament of the World's Religions Report—Cape Town, South Africa Summary report of the 1999 Parliament of the World’s Religions, held in Cape Town, South Africa, December 1-8, 1999. Nestled against Table Mountain and overlooking the Atlantic Ocean, Cape Town is home to many races, religious traditions, and cultural varieties. Religious, spiritual, cultural, and civic leaders, groups, and communities there worked enthusiastically in partnership with CPWR to make the 1999 Parliament an unforgettable gift to the world. At the 1999 Parliament over 7,000 people from around the world –– teachers, scholars, leaders, believers and practitioners –– came together to experience astonishing spiritual and cultural variety, to exchange insights, to share wisdom, to celebrate their unique religious identities; in short, to be amazed, delighted, and inspired. At the same time, participants wrestled with the critical issues facing the global community, learning about the world situation, and seeking the moral and ethical convergence that leads to shared commitment and action. Click here to dowload this document. Rede Nelson Mandela 1999   Barcelona 2004 Zitat Bericht von Claudia Balzereit Nach 17 Jahren habe ich zum ersten Mal wieder spanischen Boden unter den Fuessen. Meine Kenntnisse ueber Land und Leute waren brachgelegen, waehrend ich in den vergangenen Jahren neuen Stroemungen gefolgt war. Heute kehre ich als eine Vertreterin der Deutschen Muslimliga Bonn und als Mitglied der United Religious Initiative nach Spanien zurueck. Auf dem weitraeumigen Gelaende des Forums erwartet mich eine Woche inmitten religioeser Menschen aus allen Voelkern und Laendern. Das Programm ist gigantisch: taeglich ueber 60 Vortraege, Filme, musikalische und theatralische Darbietungen, zeremonielle Vorfuehrungen, Gebets- und Meditationsangebote sowie ca. 80 Ausstellungs- und Verkaufsstaende. In einem feierlichen Gelage finden alle Teilnehmer bei den Sikhs Nahrung. Alle Weltreligionen, spirituelle und indigene Gemeinschaften stellen sich vielfaeltig und thematisch allumfassend vor: es geht um die Schaffung einer besseren Welt, Frieden und globale Gerechtigkeit, Gott, Mystik und kosmische Harmonie, um aktuelle ethische Themen und vieles mehr. ueberall ist ein gemeinsamer Geist atmosphaerisch spuerbar, oft auch aeusserlich sichtbar an typischer und farbenfroher Kleidung vieler Teilnehmer.  Zitat  Karimah Stauch 8.000 religioese Aktivisten aus ueber 70 Laendern und fast allen Religionen treffen sich in Barcelona - 150 Mitglieder der United Religions Initiative (URI) waren dabei. Vom 7.-13. Juli 2004 versammelten sich in Barcelona 8.000 religioese Aktivisten und fuehrende Persoenlichkeiten aus allen grossen religioesen, spirituellen und indianischen Traditionen und von allen Kontinenten. An den sieben Tagen des Parlaments fanden wurden mehr als 400 Veranstaltungen durchgefuehrt, deren Bandbreite von Podiumsdiskussionen, Vortraegen und Filmvorfuehrungen ueber Meditationen und Gebete bis hin zu Konzerten, Gespraechsrunden und informellen Treffen reichte. Das Weltparlament der Religionen findet etwa alle 5 Jahre an einem anderen Ort statt - zuletzt 1999 in Cape Town und 1993 in Chicago. Das erste Weltparlament kam im Jahre 1893 in Chicago zusammen, wo mit Swami Vivekananda erstmals ein Vertreter einer oestlichen Religion teilnahm und - neben den als westlich wahrgenommenen Religionen Christentum und Judentum - erstmals auch oestliche Religionen wie die Baha'i und der Buddhismus vorgestellt wurden. In Barcelona diente das Forum 2004 als Tagungsort fuer das Weltparlament, ein Messegelaende am Meer. Dieses Gelaende war eigens fuer die 141 Tage dauernde Serie von Kulturveranstaltungen des "Universal Forum of Cultures - Barcelona 2004" fertig gestellt worden, in die das Weltparlament eingebettet war. Die Struktur des Tagesprogramms war fuer jeden Tag identisch: auf die morgendlichen Gebete, Gottesdienste und Meditationen folgten Sitzungen, die Themen aus der Sicht jeweils einer einzelnen Religion behandelten. In der naechsten Sitzung wurden interreligioese Themen angeboten und am Nachmittag gab es jeweils eine Sitzung aus dem Bereich des Aktivismus. Vor den abendlichen Plenumsveranstaltungen war Zeit, um interne, spontane und informelle Zusammenkuenfte zu organisieren. Derwische der Mevlevi-Tariqah teilten ihre Gottesandacht im Drehtanz auf bewegende Art mit interessierten Parlaments-Teilnehmern in der grossen Plenumshalle. Ein letztes Highlight sei zum Schluss genannt: die Sikh-Gemeinschaft aus Birmingham unter der Leitung von Bhai Mohinder Singh Gee war mit etwa 250 Menschen vor Ort praesent und lud alle Parlaments-Teilnehmer zweimal taeglich zum Langar, zu einer kostenfreien Mahlzeit, ein. Ungefaehr 3.000 Menschen folgten dieser Einladung mittags und abends und wurden in vollendeter Freundlichkeit und Gastfreundschaft in langen Sitzreihen, auf dem Boden sitzend, verpflegt. Veranstaltungen wie das Weltparlament bringen auf einzigartige Weise aufgeschlossene und gutwillige Menschen zusammen. Musliminnen und Muslime sollten dabei noch viel staerker ihre ureigene Rolle als Vertreter von Gerechtigkeit und Frieden spielen. Zum anderen ist noch viel Arbeit zu tun, damit Veranstaltungen wie das Weltparlament in breiteren Kreisen wahrgenommen werden und die Mitte der Gesellschaft erreichen. Karimah K. Stauch ist Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Muslim-Liga Bonn e.V. (DMLBonn) sowie der Christlich-Islamischen Gesellschaft e.V. (CIG) und Europaeische Koordinatorin der United Religions Initiative (URI)   2009 Melbourne / Australien Zitat Michael Slaby Vom 3. bis 9. Dezember das 5. „Parlament der Religionen der Welt“ statt – die größte interreligiöse Konferenz der Welt, die alle 5 Jahre in einem anderen Teil der Welt organisiert wird. Rund 6.000 Menschen aus über 220 verschiedenen Glaubensrichtungen und allen Teilen der Welt kamen dafür zusammen. Michael Slaby nahm als Vertreter der internationalen Erd-Charta Initiative am Parlament teil und schildert im folgenden seine Eindrücke. Nachdem ich mich während meines Studiums mehr als drei Jahre lang mit dem historischen Weltparlament der Religionen in Chicago im Jahr 1893 sowie der ebenfalls historischen Hundertjahrfeier des Weltparlaments im Jahr 1993 beschäftigt habe, auf der die von Hans Küng ausgearbeitete Erklärung zum Weltethos diskutiert und angenommen wurde, war es für mich etwas ganz besonderes, bei dem nunmehr 5. Parlament der Religionen in Melbourne dabei zu sein. Die über 450 Podien, Workshops und Dialogveranstaltungen des Parlaments standen unter dem Motto „Sich gegenseitig zuhören, die Erde heilen“. Das vielseitige Programm, das in einem klein gedruckten, mehrere Kilogramm schweren Programmbuch zusammengefasst war, ließ das Parlament wie einen bunten, interreligiösen Kirchentag auf Weltebene erscheinen. Ein wirklicher Austausch fand aber leider nur in den über das Saalmikrofon geführten, oft viel zu kurzen Rede-und-AntwortTeilen im Anschluss an die eigentlichen Präsentationen, Reden und Statements statt. Hierin scheint mir eine wichtige Erkenntnis zu liegen: Der interreligiöse Dialog wird erst dann richtig spannend, wenn es nicht mehr nur um dem Austausch von Nettigkeiten geht, sondern dann, wenn reale soziale oder ökologische Missstände thematisiert werden und schwierige, das Verhältnis der Religionen belastende Themen angesprochen werden. In den Worten von Swami Aginesh, der sein Leben dem Dienst an den kastenlosen, in Schuldknechtschaft lebenden Indern gewidmet hat, geht es darum, dem „Dialog der Worte“ einen „Dialog der Taten“ für die Unterdrückten und  Ärmsten der Armen folgen zu lassen.  Jeder Mensch braucht ein geistiges Zentrum Buddha Amitabha als symbolisches Vorbild für den Weg der Erleuchtung und der umfassenden Liebe (Mahayana)   Der wichtigste Punkt im Leben ist das geistige Zentrum. Das geistige Zentrum besteht aus der persönlichen Lebensphilosophie. Ein geistiges Zentrum sollte die fünf Grundsätze Liebe, Frieden, Wahrheit, Kraft und Freude enthalten. Wenn wir mit Weisheit nach diesen fünf Grundsätzen leben, wachsen wir ins Glück, in die Erleuchtung, in ein Leben im Licht. Der Weg des inneren Glücks Grundsätzlich besteht der Weg des inneren Glücks aus Gesundheitsübungen und aus Gedankenarbeit. Gesundheitsübungen sind Sport (Gehen, Joggen, Radfahren – notfalls auf dem Heimtrainer), Yoga und Meditation. Dazu kommen noch eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Schadstoffen. Gedankenarbeit bedeutet negative Gedanken zu vermeiden und positive Gedanken zu fördern. Negative Gedanken führen zu inneren Verspannungen, zur Zerstörung der Gesundheit und zu schlechten sozialen Beziehungen. Sie sind meistens mit Gefühlen wie Angst, Wut und Sucht verbunden. Positive Gedanken bewirken positive Gefühle und ein konstruktives äußeres Verhalten. Positive Gedanken erhalten wir durch Nachdenken, Selbstbesinnung, positive Vorsätze und das Lesen in positiven Büchern. Wichtig ist die beständige innere Achtsamkeit auf die Gedanken, die Gefühle und die positiven Lebensgrundsätze (Liebe, Frieden, Wahrheit, Kraft, Glück). Gute Lebensgrundlagen sind die Glücksphilosophie (Epikur), der Buddhismus (Buddha), das Christentum (Bergpredigt) und der Yoga (Patanjali). Wichtig ist es bei jeder geistigen Lehre, dass wir immer gut in Kontakt mit uns selbst, unserer inneren Wahrheit und unserer Liebe sind. Eine geistige Lehre gibt uns eine Orientierung. Für die richtige Anwendung in unserer konkreten Situation sind wir selbst zuständig. Was tut uns gut? Was bringt uns auf dem Weg des Glücks voran? Was dient dem Aufbau einer glücklichen Welt? Der einfachste Weg einer geistigen Glückspraxis ist das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Wir brauchen nicht viel zu lesen. Eine Seite, ein kleiner Text, eine Meditation am Tag reicht aus, um uns dauerhaft auf dem Weg des Glücks zu halten. Es gibt viele aufbauende Bücher in den Buchhandlungen und im Internet. Wir können unser Leben lang immer wieder neue und spannende Bücher lesen. Wenn wir verschiedene Bücher ausprobiert haben, werden wir bald unsere persönliche Lieblingsliteratur zur Stärkung der Seele gefunden haben. Für viele Menschen ist das tägliche Ziehen einer Orakelkarte hilfreich, um immer wieder eine positive Lebenssicht zu erhalten. Dazu brauchen wir jeden Tag nur eine Minute. Diese Zeit hat jeder. Der Gewinn ist langfristig unermesslich. Wir können auch selbst ein kleines Orakel herstellen. Wir schreiben die für uns wichtigsten positiven Lebensgrundsätze auf kleine Zettel oder Karteikarten. Wir mischen sie, ziehen jeden Tag eine Karte und üben den entsprechenden Grundsatz an diesem Tag. Wenn wir unser Orakel weise praktizieren, stärkt es uns auf dem Lebensweg. Überlege dir deine tägliche Glückspraxis. Wie kannst du die Fünf Grundsätze der Gesundheit in dein Leben einbauen? Was ist dein spiritueller Hauptweg (Yoga, Buddhismus, Christentum, Philosophie)? Welches Vorbild inspiriert dich und gibt dir Kraft für ein positives Leben Aus dem Buddha Orakel Das Buddha Orakel besteht aus 64 Zahlen. Auf eine spielerische Weise lernen wir die wichtigsten Grundsätze des Buddhismus kennen. Du kannst einen Zufallsgenerator im Internet anklicken (1 bis 64 einfügen) und auf generieren klicken. Lege das Orakel immer nach den Grundsätzen Wahrheit und Liebe aus. Die Botschaft muss deiner inneren Wahrheit entsprechen und hilfreich für dich sein. ---> Download in verschiedenen Formaten (PDF, Epub, Kindle) zum Lesen und Weiterverschenken. Ein goldener Buddha Goldener Buddha in der Meditationshaltung 1. Such dir für deinen spirituellen Weg ein inspirierendes Vorbild. Für Christen kann das Vorbild auch Jesus, für Hindus Shiva (Shakti) und für Philosophen Sokrates sein. Es ist egal welches Vorbild du hast. Wichtig ist nur, dass es für dich die Erleuchtungsenergie (Gott, Heilung, Glück) symbolisiert. Verbinde dich regelmäßig mit deinem Vorbild durch eine Meditation, einen Text (zum Beispiel das Buddha Orakel) oder durch ein Mantra (Gebet). Stell dir jetzt über deinem Scheitelchakra eine große Sonne vor. In der Sonne (im Himmel über dir) sitzt ein goldener Buddha (oder eine weiße Göttin). Der Buddha (die Göttin) bist du. Der Buddha (die Göttin) sieht das Leid auf der Erde und sendet allen Wesen Licht. Bewege segnend eine Hand und denke: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Was ist heute deine Tat für das Glück deiner Mitwesen? Gelingen auf dem spirituellen Weg. Vorwärts. Buddha Ein Buddha (wörtlich „Erwachter“) ist ein Mensch, der Bodhi („Erwachen“, Erleuchtung) erfahren hat. Der tantrische Buddhismus (Tibet) kennt eine Fülle von transzendenten (in einer höheren Dimension lebenden) Buddhas (den Buddha der Kraft, der Liebe, der Weisheit, des Friedens, der Fülle), mit denen man sich geistig verbinden kann. Darüber hinaus ist der Begriff die Bezeichnung für den historischen Buddha, Siddhartha Gautama, der mit seiner Lehre zum Stifter einer Weltreligion wurde. Die Lehre Buddhas wird Dharma genannt. Basis des Dharma sind die Vier edlen Wahrheiten: 1. Das Leben im Daseinskreislauf beinhaltet Leid. 2. Die Ursachen des Leidens sind Anhaftung an weltliche Genüsse, Ablehnung von unangenehmen Situationen und Unwissenheit vom tieferen Sinn des Lebens (inneres Glück). 3. Werden die Ursachen aufgelöst, verschwindet das Leiden. 4. Der Weg zur Überwindung des Leidens ist der Edle Achtfache Pfad. Der Achtfache Pfad zur Erleuchtung besteht aus der richtigen Einsicht (im Wesentlichen leben), dem richtigen Entschluss (zum spirituellen Üben), der richtigen Rede (nicht lügen, andere nicht verletzen), dem richtigen Handeln (nicht stehlen, nicht töten), dem richtigen Lebenserwerb (anderen Wesen nicht schaden, Gutes tun), dem richtigen Streben (nach Erleuchtung), der richtigen Achtsamkeit (auf die Gedanken) und der richtigen Sammlung (Meditation). Siddharta Gautama war ein indischer Prinz, der von 560 bis 480 vor Christus gelebt hat. Er stammte aus dem Geschlecht der Shakya und wird deshalb im tibetischen Buddhismus Buddha Shakyamuni genannt (der Weise aus dem Geschlecht der Shakya). Siddharta Gautama war verheiratet. Im Alter von 29 Jahren trennte er sich von seiner Frau und seinem Sohn und wurde ein Yogi. Er sah das weltliche Leben als sinnlos und oberflächlich an. Er meditierte sechs Jahre in der Einsamkeit und gelangte dann zur Erleuchtung. Nach seiner Erleuchtung spürte er Mitgefühl mit den leidenden Menschen in der Welt. Die restlichen 45 Jahre seines Lebens zog er deshalb als spiritueller Lehrer durch Indien und schenkte den Menschen die Weisheit vom inneren Glück. Abgeschiedenheit Buddha meditiert in der Abgeschiedenheit in einer Höhle. 2. Es gibt drei Wege zur Entwicklung der Erleuchtung. Es gibt den Weg des spirituellen Übens (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen). Es gibt den Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun, der Bodhisattva-Weg, Amitabha, Kuan Yin). Und es gibt den Weg der Ruhe (in der Ruhe leben, Abgeschiedenheit). Der Hauptweg zum inneren Glück ist das Leben in der Ruhe. Die Essenz eines Buddhas ist die innere Abgeschiedenheit von der Welt. Ein Buddha verankert seine Seele in der Transzendenz (in einer höheren Bewusstseinsdimension, im Nirwana, im anhaftungslosen Sein, in der Leere/Einheit, im inneren Frieden und inneren Glück). Wer abgeschieden lebt und spirituell übt, wächst fünfmal so schnell wie andere Menschen zur Erleuchtung. Die meisten Menschen in der heutigen Zeit fliehen die Ruhe. Sie fliehen vor dem inneren Glück. Nutze jede Möglichkeit der Ruhe, die dir das Leben bietet. Mach deine spirituellen Übungen. Geh durch die unangenehmen Gefühle der Langeweile hindurch und gelange dadurch in den Bewusstseinszustand eines Erleuchteten (in eine Erleuchtungssicht, in ein Einheitsbewusstsein, in die innere Harmonie, in eine von innen heraus kommende positive Sicht des Lebens). Buddhismus Der Buddhismus ist eine Philosophie, die ihren Ursprung in Indien hat. Man kann die Essenz des Buddhismus zusammenfassen in Gedankenarbeit (Achtsamkeit auf die Eigenschaften innerer Frieden, Weisheit und Liebe) und Meditation. Die Meditation findet im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen statt. Die Gedanken werden durch das Gedankenstoppen und das Verweilen in der Meditation zur Ruhe gebracht. Die Hauptmeditation Buddhas sind die vier Versenkungsstufen Nachdenken, innere Ruhe, inneres Glück, Egoauflösung/Erleuchtung. Die vierte Versenkungstufe ist für einen ungeübten Menschen schwer zu verwirklichen. Sie erfolgt grundsätzlich durch Gnade (von alleine). Je umfassender und ausdauernder ein Mensch den spirituellen Weg geht, desto eher kann er in ein Leben im Licht (Nirwana, Gott) gelangen. Es gibt heutzutage drei Hauptrichtungen des Buddhismus (Theravada, Mahayana und Vajrayana) und viele Unterformen (zum Beispiel den Amitabha-Buddhismus und den Zen-Buddhismus). Der Theravada-Buddhismus konzentriert sich auf die ursprüngliche Lehre Buddhas. Dabei geht es vor allem um die eigene Erleuchtung. Das Hauptziel ist es ein Heiliger (Arhat) zu werden und im Nirwana (Einheit) zu leben. Der Mahayana-Buddhismus ist der Weg der umfassenden Liebe. Das Hauptziel ist nicht die eigene Erleuchtung, sondern das Glück aller Wesen. Ein Mahayana-Buddhist sieht sich nicht getrennt von seinen Mitwesen, sondern empfindet sich als Teil der Welt. Er möchte alle Wesen auf dem Weg zur Erleuchtung mitnehmen. Er wünscht eine glückliche Welt und einen glücklichen Kosmos. Das Ideal im Mahayana ist es als Bodhisattva zu leben. Ein Bodhisattva arbeitet gleichzeitig für die eigene Erleuchtung und für die Erleuchtung aller Wesen. Wenn ein Bodhisattva die Erleuchtung erlangt hat, verzichtet er so lange auf das große Erlöschen im Parinirwana nach dem Tod, bis er alle seine Mitwesen auch gerettet hat. Er inkarniert sich grundsätzlich öfter auf der Erde. Der Vajrayana („Diamantfahrzeug“) ist im Westen als Tibetischer Buddhismus bekannt. Er beruht auf den philosophischen Grundlagen des Mahayana, ergänzt diese aber um vielfältige Techniken. Dazu gehören Körperübungen (Niederwerfungen), Visualisierungen (Gottheiten-Yoga), Mantras, spezielle Meditationen und Einweihungen (Energieübertragungen). Beim Vajrayana finden wir am stärksten eine Vermischung von Buddhismus und Hinduismus. Viele spirituelle Techniken des Vajrayana stammen aus dem Hinduismus und wurden mehr oder weniger verändert in den Buddhismus einfügt. Dieses bezieht sich insbesondere auf den Vorbild-Yoga (Gottheiten), die Yoga-Techniken (Hatha-Yoga, Mantra-Yoga, Karma-Yoga, Tantra-Yoga) und die Verehrung des erleuchteten Meisters (Guruyoga, Lamaismus). Der Unterschied zwischen dem Buddhismus und dem Hinduismus in Bezug auf das höchste Ziel besteht darin, dass der Begriff Nirwana die Leerheit (die Ich-Auflösung) und der Begriff Brahman die Einheit (das Einheitsbewusstsein, die Fülle) betont. In der Erleuchtung existieren beide Wahrnehmungen gleichzeitig. Es sind zwei Seiten derselben Münze. Das ergibt sich bereits aus den Aussagen Buddhas zur Erleuchtung (Nyanatiloka Mahathera: Dhammapada, Seite 57 ff.). Der erleuchtete Hindu-Meister Swami Sivananda sagte dasselbe (Swami Sivananda: Sadhana", Seite 404 f). Manche Menschen müssen sich auf die eine Seite und manche auf die andere Seite der Münze konzentrieren, um in den Zustand der Erleuchtung zu gelangen. Fünf Freuden :-) Lachender Buddha 3. Gehe deinen Weg mit Freude. Was brauchst du, um dich wohl zu fühlen? Etwas Genuß (Essen, Trinken), etwas Geselligkeit (Gespräche, Internetforen), etwas Gemächlichkeit (in der eigenen Geschwindigkeit voran gehen), etwas Schönheit (Musik, Blumen) und etwas Lustprinzip (der inneren Freude folgen)? Wenn die Freude auf dem spirituellen Weg im richtigen Maß (nicht zuviel und nicht zuwenig) gelebt wird, verhilft sie einem Menschen zum spirituellen Sieg. "Mein Weg der Freude ist ..." Vorwärts. Gelingen. Die Blume der Freude Der heilige Antonius ist der Begründer des christlichen Yoga. Er lebte im dritten Jahrhundert in Ägypten. Als junger Mann hatte er in einer Kirche eine Vision. Aus dem leeren Raum heraus sprach eine Stimme zu ihm: "Willst du glücklich werden, dann ziehe in die Wüste." Antonius wurde ein Yogi, durchlebte viele Reinigungskrisen und erreichte nach einigen Jahren die Erleuchtung. Seine spirituelle Verwirklichung sprach sich schnell herum, und bald übten um ihn herum tausende von anderen christlichen Yogis. Manche übten alleine und manche in einer Gruppe. Spannend am heiligen Antonius ist die Tatsache, dass er auf seinem spirituellen Weg in Kontakt mit seinen früheren Leben kam. Im Christentum wurde später die Lehre von der Wiedergeburt weitgehend abgelehnt. Erst als der heilige Antonius alle Verspannungen aus seinen früheren Leben aufgelöst hatte, brach er zur Erleuchtung durch. In den Texten heißt es, dass er viele Fresssituationen aus früheren Leben noch einmal durchleben musste. Es tauchten in seinem Geist wilde Tiere auf, die ihn mit ihren Zähnen zerrissen. Auch mit seiner Sexanhaftung hatte er stark zu ringen. Es erschien ihm "der Dämon der Unzucht" und versuchte ihn. Mit der Kraft seines Willens und seiner spirituellen Übungen (Gebete) überwand er seine weltlichen Anhaftungen und gelangte ins Licht. Der wichtigste Grundsatz des heiligen Antonius lautete: "Setz dich in deine Hütte, und deine Hütte wird dich alles lehren." Erspüre von innen heraus den für dich richtigen Weg des täglichen Übens. Was löst deine inneren Verspannungen auf? Wie kannst du deine Ängste und Süchte überwinden? Welche Übungen bringen dich am besten ins Licht? Sein zweiter Grundsatz war: "Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume." Wer jeden Tag etwas Freude auf seinem Weg braucht, sollte sich die Freude geben. Kleine Schritte 5.Kleine siegen mit kleinen Schritten, Geschick und Ausdauer. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen. Der kranke Bauer Es war einmal ein Bauer in Indien, der hatte einen großen Kropf am Hals. Der Kropf schmerzte und sah sehr häßlich aus. Der Bauer war verzweifelt. Er fragte viele Ärzte. Aber keiner konnte ihm helfen. In seiner Not pilgerte er zu einem heiligen Ort, an dem ein erleuchteter Meister lebte. Der Bauer hieß Kukcipa. Der Name des erleuchteten Meisters warNagarjuna. Nagarjuna ist einer der Begründer des Mahayana-Buddhismus, der Verbindung des Weges des inneren Glücks mit dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga). Nagarjuna wies Kukcipa an, jeden Tag auf seinen Kropf zu meditieren. Er sollte mit Yogaübungen die Verspannungen in seinem Halschakra auflösen. Er sollte sich mit Licht einhüllen und allen Menschen auf der Welt Heilung wünschen. Er sollte das Mantra "Licht" so lange denken, bis sein Geist ganz zur Ruhe gekommen war. Dann sollte er einige Zeit in der Ruhe verweilen. Kucipa praktizierte viele Jahre als Yogi. Zuerst wurden die Schmerzen im Hals immer größer. Vor der Heilung entsteht beim Yoga oft eine Phase der Energetisierung. Dann klangen die Schmerzen ab, der Kropf verschwand, und Kucipa war geheilt. Er wurde äußerlich und innerlich heil. Äußerlich erhielt er einen gesunden Körper und innerlich Frieden und Glück. (Nacherzählt aus Keith Dowman, Die Meister der Mahamudra) Selbstverwirklichung 6.Verwirkliche dich selbst! Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Spüre genau in dich hinein. Was sagen deine innere Wahrheit und Weisheit? Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst. Geh den Weg deiner inneren Weisheit. Deine innere Weisheit wird dich zu deinem wahren Selbst, zur Selbstverwirklichung und zum inneren Glück führen. Wer den Weg seiner inneren Weisheit geht, ist in der Tiefe seiner Seele in Übereinstimmung mit sich selbst. Er hat das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein. Er fühlt sich gut mit sich und seinem Leben. Bist du auf dem für dich richtigen Lebensweg? Der Weg des Glücks Was einen Menschen hauptsächlich daran hindert auf einer tiefen Ebene glücklich zu sein, sind seine inneren Verspannungen. Sie rauben ihm die Kraft, zerstören sein Wohlgefühl, beeinträchtigen seinen inneren Frieden und verringern seine geistige Positivität. Ein in sich stark verspannter Mensch neigt zu negativen Gedanken. Die Liebe zu sich und seinen Mitmenschen ist blockiert. Die inneren Verspannungen stammen häufig bereits aus der Kindheit. In einer verspannten Gesellschaft, die auf Leistungsdruck und Konkurrenzkampf aufgebaut ist, werden Verspannungen schon von den Eltern bei der Erziehung an ihre Kinder weitergegeben. Die Eltern leben ihre Ängste, Aggressionen und Genusssüchte und beeinflussen damit die seelische Entwicklung der Kinder. Viele kindliche Verspannungen kommen auch vom Fernsehen. Verspannungen in einem Menschen können durch große Stressereignisse oder durch einen Dauerstress in Beruf oder Partnerschaft entstehen. Bei Nils stammen viele tiefe Verspannungen aus der Schule, aus Prüfungssituationen und von Trennungen. Wenn innere Verspannungen aufgebaut werden können, können sie grundsätzlich wieder abgebaut werden. Das ist die gute Botschaft für alle verspannten Menschen. Die nicht so erfreuliche Botschaft ist, dass das ziemlich lange dauern kann. Der Aufbau der Verspannungen ist über viele Jahre entstanden. Wir brauchen deshalb auch meistens viele Jahre, um die Verspannungen wieder abzubauen. Aber der Aufwand lohnt sich immer. Wir vermeiden dadurch viele Krankheiten im Alter. Und wir erhalten ein glückliches Leben voller Frieden, Kraft und Positivität. Die Menge des inneren Glücks eines Menschen definiert sich durch die Anzahl der Verspannungen im Körper und im Geist. Je weniger verspannt wir sind, desto mehr innere Energie (Lebenskraft, Wohlgefühl) haben wir. Jeder Mensch besitzt ein ihm innewohnendes Glückspotential. Jeder Mensch kann die Erleuchtung erreichen. Was uns an der Erleuchtung hindert, sind nur unsere inneren Verspannungen. Ein kluges Leben besteht darin, jeden Tag so viele spirituelle Übungen zu machen, dass die inneren Verspannungen immer weniger werden. Wir müssen so leben, dass wir zum Licht und nicht zur Dunkelheit hinwachsen. Die meisten Menschen in der heutigen Zeit marschieren in die verkehrte Richtung. Sie leben egoistisch und gestresst. Sie bauen im Laufe des Lebens immer mehr Verspannungen auf. Sie enden im Burn Out, in der Krankheit, Negativität und Depression. Verspannungen können im Körper und im Geist sitzen. Grundsätzlich sind beide Bereiche miteinander verbunden. Damit wir uns umfassend von unseren inneren Verspannungen befreien, sollten wir spirituelle Übungen für beide Bereiche praktizieren. Inneres Glück entsteht auf einer tiefen Ebene erst dann, wenn der Körper und der Geist von den Verspannungen gereinigt sind. Die Menschen sind von ihrer Persönlichkeit unterschiedlich und haben unterschiedliche Verspannungen. Jeder Mensch sollte deshalb die Übungen finden, die für ihn am besten geeignet sind. Er sollte die Praxis des inneren Glücks entwickeln, die ihn am besten zum Ziel führt. Was ist Gott? Gott Vater (Heiliger) in einem Kreis (Kosmos, Ganzheit, Einheitsbewusstsein) Der Begriff Gott bezeichnet ein höheres Prinzip im Kosmos. Dieses Prinzip ist mit dem normalen dualistischen Verstand nicht vollständig zu erfassen. Gott ist ein Mysterium, das man in der Erleuchtung erfährt. Von Gott kann man nur sagen, dass es gut ist, in Gott zu leben. Es ist besser, erleuchtet zu sein, als nicht erleuchtet zu sein. Erleuchtung (Heiligkeit, innere Heilung) ist der tiefere Sinn des Lebens. Erleuchtung bedeutet innerer Frieden, inneres Glück und umfassende Liebe zu allen Wesen. Wikipedia: "Der Begriff Gott (je nach Zusammenhang auch Göttin, Gottheit) spielt eine bedeutende Rolle in verschiedenen Religionen und Glaubensüberzeugungen sowie in der Metaphysik. Er bezeichnet üblicherweise ein übernatürliches Wesen, ein höchstes Prinzip oder eine höhere Macht. In der Lehrmeinung vieler, aber nicht aller Religionen werden einem Gott oder mehreren Göttern besondere Eigenschaften zugeschrieben und besondere Verehrung zuteil. Erleuchtung bezeichnet nach der am weitesten verbreiteten Auffassung eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt wird. Ob dieses universale Bewusstsein als konkretes göttliches Wesen gedacht wird – wie das Daimonion im antiken Griechenland – oder als Wirken einer universal für alle psychischen Phänomene gültigen Energie, hängt also von der jeweiligen Kultur ab. In der europäischen Religionsphilosophie wird der Sachverhalt „Erleuchtung“ zu den „mystischen Erfahrungen“ gezählt. Der Ausdruck Mystik bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung. In jüngerer Zeit hat Peter Dyckhoff im Auftrag vonRadio Vatikan in einer Literaturarbeit auch aktuelle Interpretationen zum Thema Erleuchtung im Christentum beschrieben. Heute wird Erleuchtung als Zustand oder Moment des Eins-Seins mit Gott - also Jesus gleich - gelehrt und verstanden, wobei dieses in den meisten Fällen beim Mensch erst nach seinem irdischen Tod entsteht oder seltener, noch zu seinen Lebzeiten, wie beispielsweise bei Thomas von Aquin."    Erleuchtung und Gott Im Hinduismus wird Erleuchtung mit dem Bild eines Heiligen (Brahma, Gott als Person) beschrieben, der in Gott lebt (Brahman, Gott als kosmisches Bewusstsein). In ein Einheitsbewusstsein kann man gelangen, wenn man auf den Gesamtkosmos meditiert (in alle vier Richtungen gleichzeitig blickt wie die vier Köpfe Brahmas). Jeder Erleuchtete kann Gott sehen und fühlen. Er lebt in Gott. Er sieht Gott als eine Art Licht in der Welt. Er fühlt Gott als Energie um sich herum und in sich. Er spürt Gott als inneres Glück, inneren Frieden und innere Kraft. Er ist sich bewusst, dass er sich in einer höheren Wahrheit befindet, die man auch als universelle Liebe beschreiben kann. Gott ist durch die Tatsache der Erleuchtung zu beweisen. In der Bibel steht: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen." Wer sein Herz (seinen Geist) mit den spirituellen Übungen reinigt, sieht Gott.   In allen grossen Religionen gibt es verschiedene Definitionen von Gott. Es gibt in den Religionen den persönlichen und den abstrakten Gottesbegriff. Manche Erleuchtete (Mystiker) empfinden Gott eher als Person und manche als höhere Dimension im Kosmos. Im Buddhismus und im Hinduismus dominiert die abstrakte Gottesvorstellung. Im Buddhismus wird das oberste Prinzip Nirwana und im Hinduismus Brahman genannt. Jesus spricht von Gott als Vater. Bei Moses dominiert der abstrakte Gottesbegriff. In seiner zentralen Definition beschreibt Moses Gott mit den Worten: "Ich bin." Diese Worte verweisen auf Gott als glücklichen Seinszustand, den man in der Erleuchtung erfährt. In den Worten "Ich bin" ist der Hauptweg zur Erleuchtung enthalten. Der Mensch muss ein kosmisches Bewusstsein (Einheitsbewusstsein) entwickeln. Dabei verliert er sein Ich-Bewusstsein (sein Ego). Er erfährt sich als reines Bewusstsein, als eins mit allem und kann von sich nur sagen: "Ich bin." Er kann nicht sagen : "Ich bin der... (Name)." Er identifiziert sich mit allem, empfindet sich persönlich als Nichts (Egolos) und seinen Bewusstseinszustand als Sein.    Persönliche und unpersönliche Gottesvorstellungen Amritanandamayi. Sie ist hier das Kind und die Heilige gleichzeitig. So begreifen wir das kosmische Bewusstsein. Obwohl sich beide Gottesdefinitionen in allen großen Religionen befinden, kann man doch sagen, dass im Christentum, Judentum und Islam die persönliche und im Hinduismus, Buddhismus und Taoismus die abstrakte Sichtweise vorherrscht. Daraus ergeben sich viele Konflikte und Missverständnisse zwischen den Anhängern der jeweiligen Religion. Jede Seite behauptet, das wahre Verständnis von Gott zu besitzen.   Eine große Brücke zwischen den Religionen hat Amma (Amritanandamayi) gebaut. Nach Amma gibt es im Kosmos große erleuchtete Wesen (vollständig erleuchtete Seelen). Diese Wesen besitzen ein kosmisches Bewusstsein. Sie fühlen sich eins mit dem Kosmos (mit Gott). Und sie empfinden sich auch untereinander letztlich alle als eins. Man kann deshalb sagen, dass sie alle ein Wesen (ein Gott) sind. Nach Amma fühlt sich bei einem Gebet immer eines dieser höheren Wesen angesprochen und reagiert. Dabei ist es egal, welchen Namen ein Mensch verwendet. Es ist egal, ob man Allah, Gott, Jesus, Krishna oder Buddha anruft. Wichtig ist nur, dass man von einer höheren Instanz im Kosmos Hilfe haben möchte. Die höheren Wesen können ihre Lichtstrahlen in alle Bereiche des Kosmos senden. Oft wirken sie durch Symbole (Bücher, Bilder, Statuen). Als spirituell fortgeschrittener Mensch spürt man die Energiestrahlen, die aus den Statuen und Bildern der erleuchteten Meister kommen. Sie verwandelten sich dann zu innerer Kraft, Frieden, positiven Gedanken oder spirituellen Visionen (im Traum oder Wachbewusstsein).    Diskussion (Zitat aus dem Buch Erleuchtung, Gott und Gottesbeweis)   Mystiker (Nils): Gott ist eine höhere Dimension aus Bewusstsein im Kosmos. Dieses Bewusstsein kann sich als Erleuchteter manifestieren. Ein Erleuchteter lebt in Gott und hat das Licht Gottes in sich. Alle Erleuchteten haben ein kosmisches Bewusstsein. Sie sehen sich in allem. Ich persönlich glaube, dass es viele Stufen der Erleuchtung gibt. Sole (Frau im Forum) ist nach ihren Aussagen dauerhaft erleuchtet, aber auf einer einfachen Ebene. Sie empfindet sich als reines Bewusstsein und lebt in der Einheit. Aber sie besitzt keine höheren Fähigkeiten, die auf den höheren Stufen der Erleuchtung auftreten. Ich habe sie danach gefragt und sie hat es mir so beschrieben. Höhere Fähigkeiten sind Allgegenwart, umfassendes Glück, umfassende Liebe, Allwissenheit und Allmacht (man kann allen Wesen helfen). Für mich gibt es Gott als höhere Bewusstseinsdimension (Sein-Einheitsbewusstsein-Glück) und als höheres Wesen (die erleuchteten Meister, Buddha, Jesus), dass man anrufen kann und das einem hilft. Auch Sole wird von höheren Wesen geführt, wie sie mir schrieb. Auch ich verbinde mich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern, die ich letztlich als ein Wesen (Gott) ansehe. Sie besitzen die höheren Fähigkeiten und können uns deshalb helfen. Insofern kann Gott als geistiges Wesen immer bei dir sein. Man kann Gott als Person oder als abstrakte Energie sehen. Für die meisten Christen ist die personale Sicht hilfreich und für die meisten Atheisten die abstrakte Sicht.   Laya (aramäische Christin): Tausend dank für deine Antwort. Ich sehe Gott nicht als Person. Er ist alles, eine universelle Kraft. Doch ich erlebe seit einigen Jahren auch eine andere Seite Gottes. Nämlich nicht die eines allmächtigen, unpersönlichen Gottes, sondern Gott als persönlichen Vater aller Geschöpfe. Mit unglaublicher Sanftmut, Liebe und Geduld. Ich habe viele geistige Kämpfe durchstehen müssen, schon als Kind. Jetzt hat mir mein Glauben eine große innere Ruhe geschenkt.   Mystiker: Die Erleuchtung übersteigt alle menschlichen Begriffe. Mir hilft es manchmal mich als Kind Gottes zu sehen und manchmal bringt es mich spirituell voran, wenn ich mich als Vater und Mutter aller Wesen sehe. Ich übernehme als Vater aller Wesen Verantwortung für die Welt und meine Mitmenschen und komme so in die umfassende Liebe. Es sind alles Rollen, die im richtigen Moment gut und im falschen Moment nicht gut sein können. So sehe ich es auch bei Sole. Manchmal betont sie, dass es keinen Gott gibt und andermal, dass sie Gott ist. Letztlich steht sie als reines Bewusstsein über allen Begriffen. Sie verwendet die Begriffe, um damit sich oder ihre Mitmenschen spirituell voran zu bringen.   Pfarrer: Ich kann niemandem versichern, dass es Gott gibt, obwohl ich an ihn glaube und zu seinem "Bodenpersonal" zähle. Die Frage ob es Gott gibt oder nicht, die werden wir nicht beantworten können. Aber was wir alle können, das ist das Hoffen darauf, das es Gott gibt. Columbia: Wenn du zum "Bodenpersonal" gehörst, solltest du absolut davon überzeugt sein, dass es Gott gibt. Sonst bist du wie ein Fluglotse, der nicht überzeugt ist, dass es Flugzeuge gibt. - Wäre wirklich tragisch ;-)   Christ: Jesus war Aufrührer, Anstifter, er empörte sich und lehnte sich gegen die herrschenden Machthaber seiner Zeit auf. Nicht aus Eigennutz, sondern um die Menschen wachzurütteln, aus ihrer lähmenden Angst zu befreien und ihnen deutlich zu machen, worauf es ankommt, wenn die Menschen miteinander in einer harmonischen, respektvollen und liebevollen Weise leben wollen. War nach seiner Kreuzigung sein Grab leer, weil er mit samt seinem Körper in den Himmel "aufgefahren" ist? Einige behaupten, er ging nach Indien und hat dort bis ins hohe Alter weitergelebt. Buddhist: Es gibt nichts Wunderbareres und Rebellischeres als die Bergpredigt. Ähnliches verkündete nur Buddha. Christ: Wir befinden uns in einem permanentem Dauerkampf: jeder gegen jeden. Mit "Leben" hat das wenig zu tun. Die Menschen "unserer Kultur" zerstören in nie dagewesenem Ausmass die Umwelt und damit die eigene Lebensgrundlage. Wir vergiften, Menschen, Tiere und Natur. Kaum jemand fühlt sich wirklich verantwortlich für das Wohlergehen und das Leben seiner Mitmenschen. Wir sollten unsere Ziele neu definieren, im persönlichen Bereich genauso wie auf gesellschaftlicher Ebene. white eagle: Jesus war ein Revolutionär auf ganzer Linie: Nichts in der menschlichen Gesellschaft, nichts in der seelischen Verfassung des Menschen soll(te) bleiben, wie bisher.Wenn der Mensch die Angst verliert, ist in diesem Verlieren jegliches Leid beseitigt. Das ist das Größte was es gibt. Größeres kann es nicht geben. Erdenbürger: Ob es Gott gibt oder nicht, ist eine sehr individuelle Frage. Genauso kann man fragen, ob es die Liebe gibt oder nicht! Denn was ist (wissenschaftlich) die Liebe? Ein Hormonkick! Und nun zu Gott: Wie erfährt man Gott? Durch Beten, Fasten, Extase, Trance, Meditation usw.! Zumindest haben alle Religionen, solche und ähnliche Praktiken in ihr Glaubenssystem integriert. Und beleuchtet man nun wissenschaftlich die Bewusstseinszustände, die durch beharrliches Praktizieren solcher Riten entstehen, findet man wieder Hormone, die durch solche Praktiken ausgeschüttet werden. Wie bei der Liebe kann man dies als Wahn abtun! Für diejenigen, die es empfinden/erleben ist es aber vielmehr. Im Mystizismus, der nahezu allen Religionen zu Grunde liegt, ist der Kern die eigene Erfahrung (einfach mal bei Wikipedia schauen) und die Erkenntnis, dass man die Fülle der Erfahrung unmöglich in Worte fassen kann. Fragmente wie unendliche Liebe, Einssein mit allem (Gott), Fluss der Liebe usw. sind Versuche das Unbeschreibbare in sich zu beschreiben. Vom wissenschaftlichen FAKT hat man lediglich einen Hormonkick. Moses und Jesus meditierten 40 Tage in der Wüste. Buddha fastete 7 Tage lang vor einem Baum, Mohammed fand Gott in der Meditation.....! Anstatt zu streiten, welche Religion richtig ist, sollte man lieber sich selbst erfahren und sich ein eigenes Bild machen." Fabian: Mit 16 habe ich angefangen, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Habe mich später dann mit Philosophie und Psychologie beschäftigt. Mit 21-22 dann auch mit Politik. Ich kam mir zeitweise ziemlich einsam vor, weil viele um mich herum so beschäftigt mit ihrem Leben waren, und sich nicht so tief gehende Fragen wie ich gestellt haben. Ich war in einer Krise. Als ich das Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho las, war ich total gerührt. Ein einfaches Buch, aber ich fand: auch ein extrem gutes! Eine der Hauptbotschaften war:Folge Deinem Herzen! Ich habe mich entschlossen, das zu tun, was die Hauptfigur in dem Buch gemacht hat: in die Ferne ziehen und dem Wunsch meines Herzens zu folgen (damals war das: eine Freundin zu bekommen und beruflich Erfolg zu haben). Doch das Leben ist nicht ohne Krisen. Erfolglose Erlebnisse mit einem Mädchen und Probleme mit dem Studium. Es war alles dunkel um mich herum. Ich lag auf meinem Bett und weinte. Ich sagte Gott: Wenn es Dich gibt, dann komm und hol mich aus meiner Scheiße heraus oder tröste mich wenigstens! Und tatsächlich: es passierte etwas, was mich total tröstete. Was hat sich durch Jesus Christus in meinem Leben verändert? Zuerst einmal ist meine Beziehung zu den Frauen besser geworden, was mich sehr gefreut hat, weil ich vorher so viel Pech mit den Frauen hatte. Daß ich nun gut bei Ihnen ankam, lag daran, daß ich versuchte, sie auch zu lieben, und nicht nur mit ihnen ins Bett zu wollen. Johann Wolfgang Goethe: "Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine. Ich bin glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken. Wenn das liebe Tal um mich dampft, (...) fühle ich die Gegenwart des Allmächtigen."    Mein Weg zu Gott (Ein Bericht aus dem Internet) (Zitate aus Elisabeth Marichal: http://elisabeth171056.beepworld.de/spirituelleschritte.htm) "Hier möchte ich meinen Weg beschreiben der mich zum Licht führte und mir die Liebe schenkte. (...) Ich bin von Beruf Krankenschwester. Diese Ausbildung habe ich aber erst mit 35 Jahren begonnen und mit 38 beendet. Und als ich dann glaubte alles wäre jetzt gut, da schlug meine Krankheit, das Firbomyalgie-Syndrom zu. Und alles was ich mir aufgebaut hatte, ging wieder verloren, so dass ich an meinem Leben fast verzweifelte und aufgeben wollte. (...) Ich fing an über den Tod nachzudenken. Wie das wohl sein würde. Dann dachte ich über das Leben nach. Was war der Sinn des Lebens? War es der Sinn geboren zu werden, sich durch sein Leben zu kämpfen, nur um dann zu sterben. (...) Und da war sie wieder diese Frage: wer war ich denn überhaupt?   Ich dachte über die Menschen nach. Warum waren sie so unzufrieden. Und keiner sah die Schönheit der Natur. (...) Und dann kam dieser Moment im Wald, wo ich stehen bleiben mußte. Ich sah einen Blitz, der wie aus einem Tunnel von oben herunterkam. Und irgendwie in mich eindrang. Unwahrscheinliche Gefühle erfaßten mich. Ein Gefühl der Wärme, der Liebe, der Hoffnung. (...) Ich begriff gar nicht so richtig was da passiert war. Aber ich empfand einen unglaublichen Frieden, eine unglaubliche Zufriedenheit. Ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Und es war so als würde ein Schleier von meinen Augen gezogen. Alles wurde auf einmal heller und klarer, so als ob ich besser sehen würde. Alles wirkte so sauber und rein. So als ob ich eine neue Welt erblicken würde. Und das ist bis heute geblieben.   Ja, jetzt war ich die, die ich schon immer war. Ein Mensch der leisen Töne. Und alles ist seitdem besser geworden. Meine Krankheit ist seitdem immer mehr verschwunden. (...) Merkwürdig war auch, dass ich auf einmal die Worte von Jesus verstand und die Bibel. (...) Und ich wusste auf einmal was Liebe ist. Liebe die nicht abhängig von Menschen ist, sondern ganz allein aus einem heraus kam. (...) Und dann wusste ich auf einmal was Gott war. Es war die Energie, die überall ist und die alles bildete. Und diese Energie war reines Bewusstsein, und dieses Bewusstsein formte sich zu all dem was ist. Und dieses Licht war zu mir gekommen und hatte mir die Liebe gebracht. (...) Und so fand ich dann auch Berichte über Erleuchtungserlebnisse. Und mir wurde immer bewusster, was ich geschenkt bekommen hatte."   (Weiteres Zitat Elisabeth Esoterikforum.de) "Da war noch viel mehr wie nur das Licht in Form eines Blitzes. Ich hörte und fühlte wie eine Schranke sich öffnete. Dies war in Form eines deutlich hörbaren Klackens. Zudem wurde ein Schleier von meinen Augen weggezogen, so dass alles ganz klar und rein wurde. Alles sah aus wie frisch gewaschen. Das was jedoch am erfüllendsten war, dass war das unglaubliche Gefühl der Liebe, die mich ganz durchdrang und seitdem nicht mehr weggeht. Und durch diese Liebe ist all das verschwunden und wurde einfach so aufgelöst in dieser Liebe, was man so allgemein als negative Gefühle bezeichnet. Gleichzeitig hörte jedes Begehren nach äusserlichen materiellen Dingen auf. Ich kann dazu nur sagen, dass da etwas geschah, dass mich zu dem machte was ich in Wirklichkeit bin. Göttliches Sein voller Liebe, das sich in einem Körper hier auf der Erde erfahren wollte um sich selbst zu erkennen. (...) Es war eine unumkehrbare Transformation des Bewusstseins, die man auch als Erleuchtung bezeichnen kann. Da war auf einmal ein Wissen bei mir, dass ich gar nicht wissen konnte. Und mir war auch sofort klar, dass es da mehr geben musste als ich mir bisher vorstellen konnte." ---> Elisabeth: DER WEG ZUM SEIN SELBST (umfassender Bericht)    Videos Eckhart Tolle über Gott (5 Min.) Bede Griffiths talks about the love of God (3 min.) Bede Griffiths talks about God (5 min.) David Steindl-Rast Search for Spirituality (5 Min.) David Steindl-Rast : Das Gottesbild des modernen Menschen, Teil 2 (5 Min.) Taizé - Bless the Lord (Gesang) Gottvater wird im Christentum als Heiliger (Erleuchteter) dargestellt, der in einer Bewusstseinsdimension aus Licht lebt (Aura, Heiliger Geist, Einheitsbewusstsein.)   In einem Internetforum wurde 2012 über die Möglichkeit eines Gottesbeweise durch das Phänomen der Erleuchtung diskutiert. Die wichtigsten Ergebnisse werden hier in Kurzform anhand von Zitaten dargestellt. Wikipedia: "Der Ausdruck Gottesbeweis bezeichnet in neuzeitlicher Terminologie den Versuch, mit Hilfe der Vernunft die Existenz Gottes zu beweisen. Gott ist innerhalb verschiedener Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen sowie in der Metaphysik ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht. Erleuchtung bezeichnet nach der am weitesten verbreiteten Auffassung eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt wird. Der Ausdruck Mystik (von griechisch mystikós „geheimnisvoll“) bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung."   Gottesbeweis und Erleuchtung Gott ist ein Mysterium, dass man nur durch die Erleuchtung erkennen und begreifen kann. Man kann Gott nur in der Erleuchtung sehen. In der Bibel steht: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen." Wer sein Herz (seinen Geist) mit den spirituellen Übungen reinigt, sieht Gott. Man muss ein Heiliger werden (ein Erleuchteter), um Gott in seiner Tiefe erfahren zu können. Ein Gottesbeweis ist deshalb letztlich nur über die Erleuchtung möglich. Mit Mitteln der Physik oder der Logik werden wir Gott nur sehr begrenzt beschreiben und deshalb auch beweisen können. Die Wissenschaft kann höchstens Indizien für Gott erforschen. Wenn man wissen will, ob es Gott gibt, muss man die Erleuchtung verwirklichen. Oder man muss den Erleuchteten als Zeugen für Gott vertrauen. Einen anderen Weg des Gottesbeweises gibt es letztlich nicht. Gott beweist sich durch die Erleuchteten. Und dafür gibt es viele Zeugen.   Die große Frage ist, ob Gott nur im Gehirn eines Erleuchteten existiert, oder ob Gott eine äußere Realität ist, die der Erleuchtete real wahrnimmt. Die besonderen spirituellen Fähigkeiten eines Erleuchteten weisen darauf hin, dass er durch die Erleuchtung in eine neue äußere Realität gelangt. Gott ist  ein Mysterium, dass den normalen menschlichen Verstand (das rationale Denken, das vierdimensionale Denksystem) übersteigt. In der Erleuchtung erfährt man, dass man nicht nur in eine höhere Entspannungsebene, sondern in eine höhere kosmische Dimension gelangt.   Buddha erklärte alle Fragen nach Gott zur sinnlosen Spekulation und verwies seine Anhänger darauf spirituell zu üben und die Erleuchtung zu verwirklichen. Dann würden sie erkennen und begreifen. Die Mehrheit der Christen geht letztlich den gleichen Weg. Sie erklärt Gott für nicht beweisbar. Gleichzeitig ist Gott aber ein zentrales Element ihres Glaubens und ihrer spirituellen Praxis. Die Christen verwenden ihr Gottesbild deshalb als eine nicht zu beweisende Fiktion, die zur Heiligkeit führt. Und dann wird Gott erkannt. Buddha lehrte den Gottesweis über die Erleuchtung und das Christentum lehrt den Gottesbeweis über die Heiligkeit. Beides ist identisch. Nur dass im Buddhismus dann der zentrale Zeuge für die Existenz Gottes (des Nirwanas) Buddha ist. Für alle Christen ist Jesus Christus der zentrale Zeuge für Gott.    Bankasius (Atheist): Erleuchtung entsteht durch Autosuggestion, die gestärkt wird durch Meditation, die durchaus so wirken kann, wie von Dritten herbeigeführte Gehirnwäsche.   Mystiker: Es ist ein großes Missverständnis, dass Erleuchtung durch Autosuggestion entsteht. Autosuggestion, also die Vorstellung eines gedachten Gottes, kann auf dem Weg zur Erleuchtung helfen. Eine Erleuchtung auf der Basis von Autosuggestion ist aber eine Geistesstörung und keine Erleuchtung. Wenn man so eine Erleuchtung anhand der Kriterien der heiligen Bücher überprüft, erkennt man meistens schnell den Fehler. Wer sich zum Beispiel für Gott hält, aber sich nicht vollständig in seinen Mitwesen sehen kann, befindet sich auf dem Irrweg. Wer sich für einen großartigen Erleuchteten hält, aber seine Mitmenschen nicht wichtiger nimmt als sich, hat nur ein großes spirituelles Ego verwirklicht. Wer ohne durch die dunkle Nacht der Egoauflösung zu gehen zur Erleuchtung gelangt, der ist nicht wirklich erleuchtet. 1. Erleuchtung entsteht, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden. In der Bibel wird das mit den Worten beschrieben: "Selig sind die im Herzen Reinen, denn sie werden Gott schauen." Die Verspannungen entstehen durch den Stress des Lebens und falsche geistige Reaktionen darauf. Verspannungen können zu geistigen Fehlhaltungen (Neurosen) und psychosomatischen Krankheiten führen. 2. Man kann es so ausdrücken: "Ein unerleuchteter Mensch ist innerlich krank. Ein erleuchteter Mensch ist innerlich heil (ein Heil-iger)." 3. Meditation und Gedankenarbeit sind die beiden Haupttechniken, um die inneren Verspannungen aufzulösen. Bei der Meditation gibt es verschiedene Techniken. Man kann mit Vorstellungen arbeiten. Positive Vorstellungen können innere Verspannungen und geistige Fehlhaltungen auflösen. Das Zentrum der Meditation ist aber die innere Ruhe. Dann tauchen alle gespeicherten Stresssituationen letztlich von alleine auf und lösen sich auf. 4. Der erleuchtete Geist zeichnet sich durch innere Ruhe aus. Gott ist deshalb keine Vorstellung, sondern aus der inneren Ruhe entfaltet sich ein höheres Bewusstsein. Der Mensch kann plötzlich besser denken. Die vielen Fremdeinflüsse fallen weg. Seine geistige Kapazität vervielfacht sich. Er kann ganzheitlich denken (ohne Ego vom Gesamtsystem her). 5. Durch das gereinigte Denken kann er erkennen, was Gott ist. Gott ist also keine Vorstellung, sondern die Urwahrnehmung des Menschen. Der Mensch sieht alle Dinge wie sie wirklich sind. Er sieht alles im Zusammenhang. Wo vorher der Mensch durch sein Ego auf sich fixiert war, denkt er nun egofrei und empfindet sich als eins mit dem Kosmos. 6. Wenn die Verspannungen im Menschen verschwinden, entsteht aus der tiefen inneren Ruhe ein tiefes inneres Glück. Der Mensch ist eins mit sich und der Welt. Er spürt Frieden, Glück, Kraft, Liebe und Klarheit in sich. Er hat eine höhere Wahrnehmung. Er kann plötzlich über die höheren Dimensionen im Kosmos denken. Die Raum-Zeit-Begrenzung ist aufgehoben. Er kann in die Vergangenheit und Zukunft spüren. Er kann Dinge an entfernten Orten sehen. Und er kann Gedanken und Energien übertragen. 7. Ein erleuchteter Mensch sieht Gott als Licht in der Welt. Er erkennt, dass es ein höheres Bewusstsein gibt, dass alles durchdringt und lenkt. Er ist mit diesem Bewusstsein (Gott) verbunden. 8. Ein erleuchteter Mensch kann ins Jenseits blicken und die verschiedenen Welten dort erkennen. Er kann mit seiner Seele seinen Körper verlassen, dort hinreisen und danach seinen Mitmenschen auf der Erde Auskunft darüber geben.   Bankasius (Atheist): Aber ich räume nun mal Ratio vor Gefühl Priorität ein. Noch nicht mal die geringsten Hinweise auf die Existenz transzendenter Wesen, die Erleuchtung weitergeben oder sonstwie transferieren könnten, kann ich erkennen. Mit Realität jedenfalls kann ich Erleuchtungen irgendwelcher Art nicht unter einen Hut bringen.   Mystiker: Wenn ein Atheist nicht gerne selbst den Weg der Erleuchtung gehen will, ist es schwer seinen zweifelnden Verstand zu überzeugen. Du musst die besonderen Fähigkeiten eines Erleuchteten selbst erfahren, dann wirst du sie glauben. Leider verstecken alle großen Erleuchteten ihre spirituellen Fähigkeiten lieber, als dass sie sie öffentlich zeigen. Ein glücklicher Ausnahmefall ist der 16. Karmapa. Bei seinem Tod in einem Krankenhaus in Chikago 1981 hat er seine besonderen Fähigkeiten eindrucksvoll und öffentlich demonstriert. Ich zitiere den Bericht des behandelnden Arztes: "Es war schon so einiges geschehen mit Seiner Heiligkeit, aber das war eindeutig das größte Wunder, das ich je gesehen hatte. Ich meine, es war nicht nur ein außergewöhnlicher Moment. Es geschah eine Stunde, nachdem sein Herz zu schlagen aufgehört hatte und 15 Minuten, nachdem wir aufgehört hatten, irgendetwas mit ihm zu tun. Ich rannte aus dem Raum, um wieder Trungpa Rinpoche anzurufen und ihm zu sagen, dass Seine Heiligkeit wieder lebt - "Ich kann nicht reden, auf Wiedersehen." In diesem Zimmer hatte ich den Eindruck, dass Seine Heiligkeit zurückkam, um noch einmal zu probieren, ob dieser Körper noch seinen Geist tragen kann. Er hatte Valium und Morphium bekommen und das löste ihn von dem Körper. Ich hatte das Gefühl, dass er plötzlich bemerkt hatte, dass sein Körper nicht mehr arbeitete. So kam er zurück, um zu sehen, ob er noch benutzbar sei. Nur die Kraft seines zurückkehrenden Bewusstseins ließ alles wieder losgehen. Selbst im Tod hörte Seine Heiligkeit nicht auf, das westliche medizinische Establishment zu verwundern. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm. Situ Rinpoche holte mich in den Raum, in dem Seine Heiligkeit lag. Er nahm meine Hand und legte sie auf die Mitte der Brust von Seiner Heiligkeit, und so fühlte ich, dass sie warm war. Seine Brust war wärmer als meine Hand. Um es genau zu untersuchen, bewegte ich meine Hand zu jeder Seite seiner Brust, und es war dort kühl. Dann fühlte ich wieder in der Mitte, und dort war es warm. Ich kniff auch seine Haut, und sie war immer noch geschmeidig und völlig normal. Nach 36 Stunden ist die Haut eines normalen Verstorbenen einfach nur wie Teig. Und hier war die Haut nach 48 Stunden immer noch so wie meine oder Ihre. Es war, als ob er nicht tot wäre. Ich zwickte seine Haut und sie kehrte wieder in ihren vorherigen Zustand zurück. Der Spannungszustand war völlig normal. Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte: "Er ist warm, er ist warm." Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte: "Ist er noch warm?" Es war in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, eine Zeit lang in einem Zustand tiefer Meditation, ohne dass in dieser Zeit die Totenstarre eintritt. Nach drei Tagen endete der Samadhi. Man erkannte es, denn Seine Heiligkeit war nicht mehr warm und die Totenstarre setzte schließlich ein. Auch die Atmosphäre in dem Zimmer änderte sich, wurde normal." (Zitat mystiker1)   Max (Atheist Media Blog, 2012): Ich hätte es verstanden, wenn Du statt “Gott” von einer Entspannungsebene gesprochen hättest.    Mystiker: Für dich erkläre ich es noch einmal ganz einfach. In der Erleuchtung kommt man in Kontakt mit einem Mysterium. Dieses Mysterium kann man Gott oder auch anders nennen (Nirwana, Tao, Brahman, das Absolute, die höhere Wahrheit). Da du nach deinen eigenen Worten nicht erleuchtet bist, kennst du natürlich dieses Mysterium noch nicht. Wenn du es kennst, wirst du deinen eigenen Begriff dafür finden. Dieser Begriff wird dich immer wieder in diese Erfahrung führen. Für manche Menschen ist das der Begriff Gott. Jesus sprach vom Vater, Moses vom ICH BIN, manche von der großen Mutter und manche schweigen einfach nur (Zen). Der christliche Gott ist eine Technik, die dich zur Erleuchtung führen kann. Was du dann erfährst ist unbeschreibbar. Auch im Christentum heißt es, dass Gott letztlich ein Mysterium ist. Atheisten müssen nicht mit der Vorstellung eines Gottes arbeiten. Es genügt zu meditieren. Auch die Meditation kann ein Weg ins Mysterium sein, wenn man sie lange und intensiv genug praktiziert. Ich bin nicht auf den jüdisch-christlichen Gott fixiert. Wer das Mysterium kennt, kann es mit verschiedenen Begriffsystemen beschreiben (mit buddhistischen, christlichen, atheistischen). Warum gibt es das Wort Gott? Weil es für viele Menschen hilfreich ist um zur Erleuchtung zu kommen. Es geht um die Erleuchtung, nicht um das Wort Gott. Gott kann man nicht beweisen, weil Gott ein Mysterium ist und den normalen menschlichen Verstand (das rationale Denken, das vierdimensionale Denksystem) übersteigt. Was man beweisen kann ist die Erleuchtung. Das genügt. In der Erleuchtung erfährt man, dass man nicht nur in eine höhere Entspannungsebene, sondern in eine höhere kosmische Dimension gelangt.    Diskussion (Zitate aus Politikstube und Theologieforum)   Bankasius: Ich sehe Deinem Gottesbeweis mit Interesse entgegen, kann mir aber nicht vorstellen, dass Du über einen solchen verfügst. Den gibt es nicht. Diese Überzeugung gewann ich u.a. aus zwischenzeitlich recht umfangreichen Erfahrungen in Diskussionen wie diesen hier. Auch behauptet keine mir bekannte größere christliche Konfession über einen solchen Beweis zu verfügen. Man muss halt glauben oder eben nicht. Im Übrigen sehe ich Heiligkeit lediglich als Produkt von Legenden, die manchmal dazu führen, dass der Vatikan Verstorbene in den Rang eines Heiligen erhebt. Aber diskutieren wir weiter. Vielleicht wird`s ja spannend. Monotheistische Religionen entwickelten sich vom Animismus über Polytheismus und Monolatrie. Das ist historisch recht gut nachzuvollziehen.   Mystiker: Hallo Bankasius, du hast aus meiner Sicht grundlegend den Sinn von Religionen missverstanden. Wer spirituelle Techniken (Trace, Meditation, Gebet, Mantra, Gesang, Visualisierungen) praktiziert, kann damit innere (psychische) Kräfte entwickeln. Diese Kräfte waren für unsere Vorfahren nützlich auf der Jagd, beim Kampf, um andere Menschen zu heilen und um den Stamm zusammenzuhalten. In der Entdeckung dieser Kräfte in der frühen Steinzeit lag wahrscheinlich der Beginn der Religionen. Die ersten Priester waren die Schamanen. Durch ihre spirituellen Praktiken sind sie aus meiner Sicht manchmal zur Erleuchtung gelangt und haben dann Gott gesehen. Das war der wirkliche Beginn der Religionen. Mir ist bekannt, dass viele Schamanen bei den Naturvölkern erleuchtet sind. Das spricht für diese Theorie. Im Laufe der Zeit haben sich die Religionen dann wie von dir beschrieben weiter entwickelt. Wobei auch beim Mehrgötterglauben wie im Hinduismus meistens eine höhere Realität oder ein höchster Gott angenommen wird, den man wirklich als Gott ansehen kann, als das Mysterium, was man in der Erleuchtung (Heiligkeit) erfährt. Religionen sind keine frühgeschichtlichen Versuche unwissender Menschen sich die Welt zu erklären. Bei den Religionen geht es im Kern um die Erleuchtung. Religionen wollen zur Erleuchtung hinführen. Alle Religionsgründer habe eine Erleuchtungserfahrung gemacht. In dieser Erfahrung haben sie eine höhere Realität kennengelernt, die sie als Gott bezeichnet haben. Diese höhere Realität ist einem unerleuchteten Menschen schwer zu beschreiben. Deshalb gibt es viele Ausdrücke und viele Bilder dafür. Im Buddhismus wird Gott als eine höhere Bewusstseinsdimension beschrieben, die mit den Gefühlen von Leere (Egolosigkeit) und Fülle (Einheit, Glück, Liebe) verbunden ist. Im Hinduismus spricht man von einem Zustand des Seins (Ich Bin), der mit einem Einheitsbewusstsein (man fühlt sich als Teil des Kosmos) und mit tiefem inneren Glück verbunden ist. Gott kann aber auch als eine höhere Person beschrieben werden, in der man sich geborgen und glücklich fühlt. Kein Begriff beschreibt Gott perfekt. Alle Begriffe sollen letztlich zu Gott, zur Erleuchtung (Heiligkeit) und zu einem Leben in Gott hinführen. Ein Erleuchteter sieht Gott als Licht in der Welt. Es gibt viele Wege zur Erleuchtungs- und Gotteserfahrung zu gelangen. Moses lebte 40 Jahre als Eremit in der Wüste, bis er das Licht Gottes in der Welt sah (den brennenden Dornbusch). In ihm erwachte die Kundalini Energie (der Heilige Geist, symbolisiert durch eine Schlange, die sich in einen Stab verwandelte / den mittleren Energiekanal im Körper), die ihm die Kraft gab sein Volk aus der Verbannung zurück in die Heimat zu führen. Moses fragte Gott nach seinem Namen und Gott sagte: "Ich bin der ich bin (Ich Bin)." Dieses Ich Bin ist der zentrale Weg zur Gotteserfahrung. Ein Mensch muss ins anhaftungslose Sein gelangen. Das kann man gut in der Stille der Abgeschiedenheit. Dann löst sich das Ich-Bewusstsein auf und man gelangt in ein Einheitsbewusstsein. Man fühlt sich eins mit sich und der Welt. Dann sagt man von sich nicht mehr: "Ich bin der ...", sondern einfach nur "Ich Bin." Jesus bekam die Erleuchtungsenergie von Johannes dem Täufer übertragen. Danach konnte er 40 Tage ununterbrochen in der Wüste meditieren. Dann löste sich sein Ego (der Teufel) auf und er brach zur vollständigen Erleuchtung durch (die Engel dienten ihm, er konnte die Erleuchtungsenergie weitergeben). In der Erleuchtung wurde Jesus eins mit Gott. Er konnte wie Moses Gott in allem sehen und bezeichnete Gott als Vater. Als Weg zu Gott lehrte er vor allem das Vaterunser mit der wichtigen Aussage "Dein Wille geschehe". Es geht darum den Eigenwillen loszulassen, um in ein Leben in Gott zu gelangen.   Bankasius: Zunächst einmal bezweifle ich sehr, dass "alle Religionsgründer" etwas verspürten, was sie als Erleuchtung empfanden. Bei einigen scheint mir eher das an erster Stelle der Erleuchtung gestanden zu sein, was ihnen Macht verschaffte oder dazu diente, diese Macht festzuhalten oder auszubauen. Typisches Beispiel dafür: Mohammed.   Mystiker: Was die Religionsgründer spürten, beschrieben sie in ihren heiligen Schriften. Daraus kann man erkennen, dass es sich grundsätzlich um Erleuchtungserfahrungen handelte. Die Erleuchtung kann mit unterschiedlichen Begriffen beschrieben werden. Wer die Erleuchtung kennt, kann sie hinter den verschiedenen Begriffen erkennen. Bei Buddha, Jesus, Moses, Krishna (Bhagavad Gita), Patanjali (Yoga Sutra) und Laotse (Tao Te King) sehe ich ganz klar eine umfassende Erleuchtungserfahrung. Mohammed hat meines Wissens drei Jahre als abgeschiedener Eremit meditiert und hatte dann eine erleuchtete Vision. Ich glaube, dass auch er Gott gesehen hat. Religion wurde oft aus Machtgründen missbraucht. Da sind wir einer Meinung. Ich trenne zwischen dem spirituellen Kern (dem Ziel der Verbindung mit Gott) und dem Missbrauch von Religion zur Stärkung weltlicher Macht. Bankasius: Die einzelnen "Erleuchtungen" der verschiedensten Religionen widersprechen sich gewaltig. Zum Buddhismus will ich noch anmerken, dass er in seiner reinen Form eine quasi atheistische Religion ist, die ganz ohne personale Götter auskommt.   Mystiker: Alle wirklich Erleuchteten sehen Gott. Sie beschreiben ihn nur mit unterschiedlichen Begriffen. Wer sich mit der Erleuchtung auskennt, kann hinter den verschiedenen Begriffen die gleiche Gotteserfahrung erkennen. Nur für den Nichtwissenden unterscheiden sich die Religionen gewaltig, ein Mystiker sieht vorwiegend den gemeinsamen Kern. Und dieser Kern ist Gott. Gott wirkt durch alle Religionen. Auch durch den Buddhismus. Auch der Buddhismus hat einen Begriff für Gott. Er bezeichnet Gott als Nirwana, als eine Bewusstseinsdimension aus Leere (Egolosigkeit) und Fülle (Glück, Einheitsbewusstsein). Im tibetischen Buddhismus wird sogar oft auch mit persönlichen Gottesvorstellungen gearbeitet. Buddha, spezielle Gottheiten oder hochentwickelte erleuchtete Meister werden um Hilfe angebetet. Ich betone es noch einmal. Gott ist ein Mysterium. Er kann personal und überpersonal gesehen werden. Verschiedene Menschen haben verschiedene spirituelle Wege. Wichtig ist, was einen persönlich auf dem Weg der Heiligkeit (Erleuchtung) voranbringt. Bankasius: Ob Mose lebte und, wenn er lebte, was er zu sehen glaubte, wenn er überhaupt zu sehen glaubte, und wie er handelte, wird eine nie endgültig zu beantwortende Frage bleiben. Das als real anzunehmen, was da weit mehr als 500 Jahre nach dem Zeitraum, in den er zu datieren wäre (13 Jh vuZ), aufgeschrieben wurde, muss eigentlich jedem Realisten als äußerst kühn erscheinen, besonders auch weil keine auf uns überkommene Quelle außerhalb des AT die über ihn, über die Flucht der Hebräer aus ägyptischem Fron, berichtet.   Mystiker: Ich weiß, dass es in der Theologie umstritten ist, ob Moses wirklich gelebt hat. Für mich ist diese Frage belanglos. Das Alte Testament wurde von den erleuchteten Priestern der Juden geschrieben. Entweder hat Moses wirklich gelebt. Oder sie haben aufgrund ihres spirituellen Wissen durch die Figur Moses symbolisch den Weg zur Erleuchtung beschrieben. Ich persönlich halte Letzteres für wahrscheinlich. Wichtig ist für mich, welche spirituellen Techniken Moses verwendete und wie er Gott beschrieb. Moses ist ein wichtiger Zeuge dafür, dass man Gott in der Erleuchtung sieht.   Bankasius: Ich bin mir zwar recht sicher, dass ein Jesus genannter Mensch lebte (obwohl auch das umstritten ist), wahrscheinlich auch lehrte und wahrscheinlich auch einen Tod erlitt, den in jener Zeit viele 1000e im Imperium Romanum erleiden mussten. Nur was er lehrte und was er lebte, weiß ich nicht mit Sicherheit. Da gibt es sich widersprechende Aussagen - von den kanonisierten Evangelien über das dem "ungläubigen" Thomas zugeordnete Evangelium bis hin zum sog. "geheimen Matkusevangelium". Und auch hier fehlen zeitgenössische neutrale Quellen.   Mystiker: Ich bin auch ziemlich sicher, dass Jesus wirklich gelebt hat. Was er lehrte, steht in der Bibel und auch in den neu gefundenen Evangelien. Selbstverständlich sind die Texte nicht neutral, da sie der Ausbreitung des Christentums dienen sollten. Insbesondere die Bergpredigt halte ich für einen authentischen Text. Sie deckt sich mit den Erfahrungen, die ich in der Erleuchtung gemacht habe. In der Essenz ist sie aus meiner Sicht die wahre Lehre von Jesus. Das Thomas Evangelium finde ich auch sehr gut. Es betont den Weg der Ruhe und der Meditation.   Bankasius: Einige andere Religionsgründer dürften vielleicht wirklich von einem Gefühl überwältigt gewesen zu sein, welches sie als Erleuchtung interpretierten. Nur was beweisen solche Gefühle? Ich denke, wir sollten da skeptisch sein. Gefühle und Realität stimmen oft nicht überein.   Mystiker: Hier kommen wir zum Kernproblem des Gottesbeweises über die Erleuchtung. Ist Gott nur ein inneres Gefühl oder existiert Gott auch außerhalb des menschlichen Gehirns? Ich stelle jedenfalls erstmal fest, dass du der Möglichkeit der Erleuchtung nicht abgeneigt bist. Als Erleuchteter hat man ein umfassendes Gefühl der Einheit, der Liebe, des Friedens und des Glücks. Soweit können Atheisten meistens noch folgen. Damit bin ich erstmal zufrieden. Ich nenne das den psychologischen Gottesbeweis. Aus psychologischer Sicht gibt es Gott. Es gibt einen Weg auf einer tiefen Ebene glücklich zu sein und Sinn im Leben zu erfahren. Das spricht für die Existenz von Religionen, wenn sie richtig (positiv) praktiziert werden. Buddha beantwortete einfach die Frage nach Gott nicht. Er beschrieb seinen Anhängern den Weg zur Erleuchtung. Er sagte ihnen, wie man tief in seiner Seele glücklich wird. Und warnte sie davor zu viel über Dinge zu spekulieren, die sie letztlich doch nicht begreifen können.   Erleuchtung zu beweisen ist schwer, aber es ist möglich. Man kann erkennen, ob man erleuchtet ist, wenn man seine Erfahrung mit dem vergleicht, was in den heiligen Schriften beschrieben wird. Ich erkenne an der Art zu schreiben und an den Inhalten, ob jemand erleuchtet ist. Letztlich erkennt ein Erleuchteter einen anderen Erleuchteten. Er kann sich seine Erfahrungen und seine Gottesschau beschreiben lassen. Und er kann in ihn hineinspüren. Wer erleuchtet ist verfügt über besondere spirituelle Fähigkeiten, durch die er seinen Mitmenschen helfen kann und auch genau weiß, wo sie spirituell stehen. Im Zen-Buddhismus wird der Erleuchtungsbeweis dadurch erbracht, dass man von einem anerkannten Erleuchteten geprüft wird.   Bankasius: Und der "spirituelle Kern" erschließt sich Dir, so dass Du ihn vom "Missbrauch" trennen kannst?   Mystiker: Wer die Erleuchtung erfahren hat, der kann Missbrauch erkennen. Wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, der kann nicht durch andere Menschen über die Wahrheit des Glaubens getäuscht werden.   Bankasius: Das buddhistische Nirwana habe ich noch nie mit einer Vorstellung eines personalen Gottes gleichgesetzt. Ich glaube auch buddhistischer Offenbarung nicht. Im Übrigen widersprechen zumindest die monotheistischen Religionen Deinen Gottesvorstellungen. Wenn "erleuchtete Meister" um Hilfe gebeten werden, so werden die ebenso wenig wie jeder angeflehte Gott den von Naturkatastrophen oder Krieg Heimgesuchten helfen können.   Mystiker: Das buddhistische Nirwana ist eine überpersönliche Gottesbeschreibung (Gott als höhere Bewusstseinsdimension). Es geht hier nicht um Glauben, sondern um Wissen. Echtes spirituelles Wissen kannst du erst in der Erleuchtung erlangen. Du kannst meditieren und dadurch die Erleuchtung verwirklichen. Dann weißt du. Bis dahin kannst du Menschen vertrauen, die die Erleuchtung kennen. Am besten ist es alle Erleuchteten genau zu prüfen und dann dem zu folgen, dem man am meisten vertraut. Die monotheistischen Religionen widersprechen nicht meiner Gottesvorstellung. Man sieht Gott in der Erleuchtung, aber diese Erfahrung ist ein Mysterium. Man kann sie mit einem persönlichen und einem überpersönlichen Gottesbild beschreiben. In wieweit Gebete helfen, ist eine sehr umstrittene Frage. Es geht auch darum, inwieweit Gott so viel Leid auf der Welt zulassen kann, wenn es ihn wirklich gibt. Das ist ein Mysterium, was ein Nichterleuchteter nicht begreifen kann. In der Erleuchtung erfährst du, dass alles so richtig ist wie es ist. Einfach erklärt ist das Leid auf der Welt notwendig, damit die Menschen ihr Glück nicht ausschließlich in weltlichen Genüssen suchen, sondern sich dem spirituellen Weg zuwenden. Durch die Erleuchtung kann man sich über alles Leid der Welt erheben. Christlich gesprochen wird man durch den Heiligen Geist vom Leid erlöst. Es ist äußerlich zwar noch da, aber es berührt einen innerlich nicht mehr. Deshalb werden weder Gott noch die großen erleuchteten Meister jedes Gebet um die Aufhebung des Leids und um äußeren Reichtum vollständig erfüllen. Sie werden dir eher innere Hilfe geben. Und das kann empirisch schwer gemessen, sondern eher innerlich gespürt werden.   Bankasius: Unabhängig davon, ob Mose lebte oder nicht, erscheinen mir die Autoren des AT so sehr erleuchtet gewesen zu sein, dass sie sich u.v.a. einen Befehl Gottes zum Massenmord (Kalbsanbeter) und zum Genozid (Medianiter) vorstellen konnten und Flut (Sintflut) und Vulkanausbruch (Soddom und Gomorra) als Strafe Gottes zu erkennen glaubten. Also ehrlich, mir scheint, diesen Autoren mangelte es ganz kräftig an Erleuchtung. Mystiker: Hier sind wir einer Meinung. Im alten Testament gibt es viele spirituelle Irrtümer und Fehlvorstellungen. Die Religion der Juden diente nicht nur zur Erleuchtung (Heiligwerdung), sondern auch zur Stärkung der weltlichen Macht. Sie half erfolgreich Kriege zu führen. Dabei ging es teilweise extrem grausam vor. Jesus hat in seiner Bergpredigt einen ganz anderen Weg gelehrt.   Bankasius: Ich bin schon sehr davon überzeugt, dass der Egoismus nicht überwunden werden kann.   Mystiker: Der Egoismus kann überwunden werden. Er muss überwunden werden, damit wir in ein Leben in Gott gelangen können. Der Heilige Geist kann erst dann in uns eintreten, wenn wir frei von weltlichen egoistischen Wünschen werden. Das ist gerade das Geheimnis der Erleuchtung. Du gelangst durch die Überwindung des Egoismus in einen Zustand des höheren Glücks, der Liebe und des inneren Friedens. Damit das Leben auf der Erde sich entwickeln konnte, war der Egoismus notwendig. Damit wir zur Erleuchtung gelangen, müssen wir ihn überwinden.   Ulla: Lieber Mystiker, verstehe ich das richtig? Ein Erleuchteter bzw. Heiliger hat Gott gesehen, kennt ihn, erkennt das Wesen Gottes und der Welt und so ist ihm ein weiterer Beweis nicht mehr vonnöten? Die vielen Nichterleuchteten aber sehnen sich danach, Gott zu wissen. Um also Gott zu erfahren, muss man in den Zustand der Erleuchtung (Heiligkeit) gelangen? Anders ist es wohl nicht möglich !?   Mystiker: Gott ist ein Mysterium, dass man nur durch die Erleuchtung erkennen und begreifen kann. Man kann Gott nur in der Erleuchtung sehen. Man muss ein Heiliger werden (ein Erleuchteter), um Gott in seiner Tiefe erfahren zu können. Ein Gottesbeweis ist deshalb letztlich nur über die Erleuchtung möglich. Mit Mitteln der Physik oder der Logik werden wir Gott nur sehr begrenzt beschreiben und deshalb auch beweisen können. Die Wissenschaft kann höchstens Indizien für Gott erforschen.   Ozymandias (ev. Theologe): Es weisst zumindest darauf hin, dass der erkenntnisfähige Geist von etwas anderem transzendiert werden muss, soll Erkenntnis überhaupt möglich sein. Mystiker: Sehr gut. Der Heilige Geist muss in den Menschen hineinkommen, damit der Mensch Gott erkennen kann. Der Mensch muss zur Erleuchtung kommen (ein Heiliger werden), damit er Gott sehen und begreifen kann.   Keiko (Zen-Buddhistin): Der Buddhismus kennt weder einen Schöpfergott, der in das Leben der Menschen eingreift, noch Gebete an diesen Gott. Das lässt sich auch mit zig Stellen aus dem Palikanon (der ältesten buddhistischen Textsammlung) belegen: "Wissbegierige Brahmanen fragten, ob es eine letztendliche Ursache, einen Schöpfer gäbe oder nicht. Ihr aber, Herr Gotama, hättet darauf nicht geantwortet, Ihr hättet geschwiegen. Daher frage ich Euch, Herr Gotama, was ist wohl der Grund Eures Schweigens auf diese, die Menschen bewegende Frage?" "Mein lieber Brahmane, ich antworte grundsätzlich nur auf hilfreiche Fragen, diese Frage aber ist nicht hilfreich."   Mystiker: Liebe Keiko, vielen Dank für dein Zitat. Aus meiner Sicht bestätigt es meine Ausführungen. Einen Schöpfergott kennt der Buddhismus nicht. Er erklärt sich die Entstehung des Kosmos anders. Ich bevorzuge die Erklärungen der Wissenschaft und insbesondere der Quantenphysik. Nach dem Physiker Dr. Michael König gibt es in der Mitte unseres Multiversums ein Urlicht, dass man als Gott bezeichnen kann. Dieses Urlicht hat zuerst das Jenseits und dann den materiellen Kosmos erschaffen. Das ist im Moment meine bevorzugte Theorie zur Entstehung des Kosmos. Sie geht in die Richtung der von vielen Quantenphysikern vertretenen Stringtheorie und der Viele Welten Interpretation. Eine Minderheit der Quantenphysiker vertritt die Schleifenquantengravitation, die in Richtung Buddhismus geht. Darüber können wir gerne diskutieren. Ein großes Thema ist das Gebet. Meines Wissens gibt es das Gebet im Mahayana-Buddhismus, der von der Mehrzahl der Buddhisten praktiziert wird. Statt zu Gott oder Jesus betet man dort zu Buddha, zu höheren Wesen (Buddha Amitabha) oder zu den erleuchteten Meistern (Guru Yoga).   Keiko: Buddha vertritt eine eindeutig agnostische Position.   Mystiker: Das sehe ich völlig anders. Buddha war kein Agnostiker, der sich nicht dafür interessierte ob es Gott gibt oder nicht. Buddha war ein Wissender. Er kannte das Mysterium Gottes. Und er wusste, dass es mit Worten nicht wirklich zu beschreiben ist. Man muss es selbst erfahren. Deshalb hat er sich darauf konzentriert den Weg zu lehren und die meisten Fragen über das Ziel abgeblockt. Er hat aber gesagt, dass das Ziel etwas mit Frieden, Glück und Egoauflösung zu tun hat. Und dass der Weg der umfassenden Liebe ein hilfreicher Weg ist. Aus meiner Sicht war Buddha insgeheim ein Christ. Jedenfalls war er kein Agnostiker. Auch wenn das manche westliche Buddhisten gerne so hätten. Keiko: Natürlich müssen die Erfahrungen der Unio Mystica und des Satori derselben Quelle entspringen. Die Erfahrungen, jenseits der Worte sind also gleich. Aber die Interpretation dieser Erfahrung ist grundverschieden. Christen sagen es war Gott, der sie berührt hat. Zen-Buddhisten schweigen. Mystiker: Wunderbar. Im Wesentlichen sind wir einer Meinung. Es gibt die gemeinsame Quelle. Wir benennen (interpretieren) sie nur anders.   Darabimo (Christ): Niemals will unser Gott die Egoauflösung. Gott will unsere Persönlichkeit.   Mystiker: Das ist ein großes Mißverständnis vieler Christen. Es hindert sie daran in ein Leben in Gott zu gelangen und wirklich zu einem Heiligen zu werden. Ein Mensch muss erst leer von weltlichen Dingen werden (das meint Egoauflösung), bevor der Heilige Geist in ihn ganz hineinfließen kann. Dann sind die Liebe und der Frieden Gottes in ihm. Dann erst liebt er sich wirklich. Dann erst kann er wirklich alle seine Mitmenschen lieben. Es geht also im Wesentlichen nicht um eine Persönlichkeitszerstörung, sondern um eine Persönlichkeitsentwicklung hin zu einem Heiligen (Erleuchteten). Auch Johannes vom Kreuz spricht von der dunklen Nacht der Seele. Nach meiner Erfahrung fühlt es sich zunächst so an wie eine Ich-Auflösung. Von daher ist es verständlich, dass viele Christen Angst davor haben. Jeder Mensch hat Angst davor. Durch diese Angst muss man hindurchgehen und auf Gott vertrauen. Dann erhält man danach eine viel schönere, hellere, glücklichere und liebevollere Persönlichkeit.   Keiko: Bei allen ethischen Gemeinsamkeiten zwischen Buddhismus und Christentum. Es gibt fundamentale Unterschiede in der Auffassung der Natur der Wirklichkeit.   Mystiker: Mein Weg ist das Gemeinsame in den Religionen zu sehen. Natürlich gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wir sollten die Gemeinsamkeiten betonen, wenn wir eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks aufbauen wollen. Religionskriege bewirken nur Unglück. Toleranz und Liebe bewirkt Glück. Wenn ich die Gemeinsamkeiten betone bedeutet das nicht, dass ich die Unterschiede verdränge. Ich bin auch für Klarheit. Ich habe sehr klare Positionen. Aus der Sicht eines Mystikers befindet sich Gott über allen spirituellen Systemen. Wer Gott kennt, kann sich in allen spirituellen Systemen ausdrücken. Und er kann erkennen, wo Fehlentwicklungen sind und wo der Weg ins Licht und zur Liebe ist. Aus meiner Sicht sind alle spirituellen Wege gut, wenn sie richtig und konsequent praktiziert werden. Wichtig ist es den spirituellen Weg zu finden, der zu einem passt. Die großen Unterschiede zwischen den Religionen entpuppen sich bei genauem Hinsehen oft als unterschiedliche Beschreibungen des gleichen Gegenstandes. Dabei sollten wir sehen, dass es auch innerhalb der großen Religionen große inhaltliche Unterschiede gibt. Meister Eckhart ist zum Beispiel mit seinem Gottesbegriff sehr nahe am Zen-Buddhismus dran, weshalb Suzuki ihn auch so liebte. Der Amitabha Buddhismus ist sehr nahe am Christentum. Den Buddha Amitabha kann man durchaus mit dem christlichen Gott vergleichen. Wer zu ihm betet, den führt er nach dem Tod ins Paradies. Ich sehe keine Notwendigkeit für einen großen Kampf zwischen den Religionen. Ich sehe die Notwendigkeit, dass jeder Mensch seinen persönlichen Glauben konsequent praktiziert. Ich sehe die Notwendigkeit gemeinsam eine Welt der Liebe und des Friedens aufbauen. Ich sehe den großen Werteverfall durch das westliche Konsumfernsehen und die Ausbreitung des Egoismus. Für mich liegt der wesentliche Unterschied darin, ob man ein spirituelles Leben des inneren Friedens und der umfassende Liebe führt oder ob man im Schwerpunkt ein weltliches Leben des äußeren Genusses lebt.    Weblinks Peter Möller Gottesbeweise Gottesbeweise (ev.) Gottesbeweise (kath.) weltmanager.de/Gottesbeweis karl-leisner-jugend.de/gottesbeweise Was ist Erleuchtung ? Erleuchtung bezeichnet eine religiös-spirituelle Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen überschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt wird. Wikipedia: In den Konzepten, die mit „Erleuchtung“ übersetzt werden und in der Frage, wie die jeweilige Erleuchtung erlangt werden kann, gibt es in den Überlieferungen der verschiedenen Kulturen erhebliche Unterschiede. Erleuchtung wird beispielsweise als spontan eingetretener Durchbruch, als aus eigener Kraft erlangtes Endergebnis eines Prozesses geistiger Übung und Entwicklung oder als eine durch göttliche Gnade erlangte Heiligmäßigkeit verstanden. In der europäischen Religionsphilosophie wird der Sachverhalt „Erleuchtung“ zu den „mystischen Erfahrungen“ gezählt. Im Kontext asiatischer Religionen bezeichnet Erleuchtung das höchste Ziel der spirituellen Wege, das sich sprunghaft deutlich von einfacheren „mystischen Erfahrungen“ unterscheidet. Im Raja Yoga ist die höchste Stufe Samadhi, die völlige Ruhe des Geistes. Das letztendlich angestrebte Stadium ist Nirvikalpa-Samadhi, der formlose Zustand, in dem es keine Unterscheidung mehr zwischen Subjekt und Objekt gibt und die Einheit mit Brahman erreicht ist. Nirvikalpa Samadhi wird jedoch von einigen als temporärer Zustand angesehen. Als permanenter Zustand der Nicht-Dualität gilt Sahaja-Samadhi, der natürliche Zustand, in dem das universelle Selbst während aller Aktivitäten verwirklicht ist und die Identifikation mit dem begrenzten Ego aufgehoben. Erleuchtungserfahrungen sind im Christentum kein primäres religiöses Ziel, sondern religiöses Ziel ist das Moralischsein (Willen Gottes tun) und das „Sich-in-Gott-absolut-geborgen-Wissen“, also das Gläubigsein. Dennoch gibt es viele Zeugnisse im christlichen Kulturkreis, besonders in der Mystik, von Erleuchtungserfahrungen. Sie werden u. a. als „visio dei “ (Gottesschau) oder „unio mystica“ (Vereinigung der Seele mit Gott) bezeichnet. Anmerkung: Wer in Vollendung sich in Gott geborgen fühlt (Einheitsbewusstsein) und den Willen Gottes tut (ohne Ego handelt) ist erleuchtet. Vollendetes Gläubigsein ist Erleuchtung (Heiligkeit). Die Erleuchtung der Mystik unterscheidet sich von einfachen Gläubigsein (dem Beginn der Heiligung) durch die tiefe der Erfahrung (Unio Mystika, Verschmelzung mit Gott). Heute wird Erleuchtung generell als Zustand oder Moment des Eins-Seins mit Gott – also Jesus gleich – gelehrt und verstanden, wobei dieses in den meisten Fällen beim Mensch erst nach seinem irdischen Tod entsteht oder seltener, noch zu seinen Lebzeiten, wie beispielsweise bei Thomas von Aquin. In so einem Moment wird dem Menschen durch Gott der Heilige Geist eingehaucht und die Erlösung geschenkt. In diesem Zusammenhang wird vielerorts die Verklärung Jesu am Berg Tabor verstanden, wonach drei Jüngern ein Vorausblick auf das Paradies gegeben wird, in dem der Mensch im erleuchteten Zustand, also ausschließlich in der vollkommenen Liebe Gottes, leben wird. Augustinus meinte, dass alles menschliche Erkennen nur durch Erleuchtung ermöglicht wird. Die Gotteserkenntnis geschieht in der Erleuchtung durch Gott selber. Sie ist zugleich ein göttlicher Akt der Gnade und der menschliche Akt, über sich selber hinauszugehen. Nach Pseudo-Dionysius stellt die Erleuchtung die zweite der drei Stufen des mystischen Erkennens dar. Anmerkung: Die Erleuchtung ist der Lichteintritt (Heiliger Geist). Die dritte und Vollendungsstufe ist dann das Einheitsbewusstsein (Gottesbewusstsein, Unio Mystika).   In den Ostkirchen ist besonders unter den orthodoxen Mönchen die individuelle Erleuchtung nach wie vor ein wichtiges Ziel; Erleuchtete werden auch von den Laien gern aufgesucht und genießen vor allem als Geistliche Väter und Starzen äußerst hohes Ansehen. Martin Luther ist tief in der mystischen Tradition verwurzelt. Eigene Gotteserfahrungen, langjähriges Leben als Mönch sowie Schriften des Mystikers Johannes Tauler gaben ihm Kraft und Mut, seine reformatorische Rechtfertigungslehre „allein aus dem Glauben“ sowie seine Lehre vom „allgemeinen Priestertum aller Gläubigen“ zu formulieren und standhaft zu vertreten. Allerdings grenzte er sich deutlich von den Schwärmern ab, und viele seiner Nachfolger vertreten eher skeptische Einstellungen zur Mystik. Anmerkung: Als Schwärmer kann man viele der heutigen Esoteriker bezeichnen. Ich bin dafür Wissenschaftlichkeit und Spiritualität zu verbinden. Eine skeptische Einstellung zur Mystik ist ein großer Fehler vieler heutiger Christen.    Ein Weg Nils Mystiker (Nils): Der Mensch ist spirituell gesehen eine Zwiebel. Schicht für Schicht müssen die Verspannungen abgelöst werden. Hat man eine Schicht abgetragen, kommt nach kurzer Zeit die nächste Schicht an die Oberfläche. Bis der innere Kern freigelegt ist. Dann entsteht dauerhaftes inneres Glück. Dann lebt der Mensch im Licht. Obwohl es auch dann immer noch etwas zu tun gibt. Nils erlebte viele intensive Reinigungsprozesse auf seinem Yogi-Weg. Hitze und Kältegefühle durchfluteten seinen Körper. Ängste zogen durch seinen Geist. Zweifel plagten ihn. Oft war er schlaff und träge. Muskeln zuckten und lösten so ihre Verspannungsstrukturen. Die ersten vier Jahre ging es gut vorwärts. Nachdem er sich etwa ein halbes Jahr auf seine neue Situation eingestellt, seine Ziele definiert und die zu ihm passenden Übungen gefunden hatte, lösten sich viele alte Stresserfahrungen auf und er gelangte oft in glückselige Bewusstseinszustände. In seinen Träumen durchlebte er vergangene Prüfungssituationen, Schulstress und negative Erfahrungen aus seiner Kindheit. Alle Stresssituationen aus seinem bisherigen Leben lösten sich auf. Der ganze vergangene Lebensstress entfernte sich aus seinem Unterbewusstsein. In seiner Seele entstand Ruhe, Frieden und Wohlgefühl. Im Januar 1989 träumte Nils von einer kleinen Hütte, die auf Pfeilern im Meer stand. Es kam ein Sturm und die Hütte stürzte ins Meer. Die Hütte war ein Symbol für sein altes Selbst. Das alte Selbst war untergegangen und hatte Platz gemacht für die Erfahrung des inneren Glücks. Nils wachte nach seinem Traum auf und spürte, wie warme Glücksenergie in seinen Körper hineinfloss. Er badete plötzlich in einem Meer aus Glück. Anfang 1991 visualisierte Nils bei einem Spaziergang den ganzen Kosmos voller glücklicher Wesen. Er wünschte, dass alle Wesen auf der ganzen Welt glücklich sind. Er identifizierte sich mit allen Wesen und ihrem Wunsch nach Glück. Er dachte das Mantra: “Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein.” Er öffnete sein Herz für alle Wesen. Plötzlich gelangte er in eine Dimension der umfassenden Liebe. Die ganze Landschaft um ihn herum veränderte sich vollständig. Sie war in ein helles Licht getaucht. In Nils entstand der Gedanke: “Ich bin Liebe.” Eine so starke Liebe hatte er noch nie erfahren. Der ganze Kosmos bestand nur noch aus Glück und Liebe. Eines nachts Mitte 1991 träumte Nils sogar von seiner Geburt. Im Traum floss er durch einen langen dunklen Tunnel. Er machte einen Geburtsschrei und wachte dadurch auf. Nils spürte, wie er weiterhin mit der tiefen Bauchatmung eines Neugeborenen atmete. Nils hatte als Kind eine schwere Geburt gehabt. Dadurch waren viele Verspannungen entstanden. Diese Verspannungen lösten sich jetzt auf. Im Oktober 1991 nahm Nils Kontakt mit seiner tiefen Sehnsucht auf, wieder ein Baby zu sein und in den Mutterbauch zurückzukehren. Bei einer Meditation fühlte er sich in seine früheste Kindheit zurückversetzt. Er lag als Baby alleine auf einer Unterlage. Das Baby wollte in den Arm genommen, gestreichelt und geliebt werden. Es wollte in etwas Warmes hineinfließen und dieses Warme sollte es ganz umgeben. Das Baby war sehr traurig, dass das nicht möglich war. Nils spürte in seine Trauer hinein und erkannte, dass ein tiefes Ziel in seinem Leben die Rückkehr in den Mutterbauch war. Dort hatte er sich vollständig geborgen und glücklich gefühlt. In seinem Unterbewusstsein war diese Erfahrung auf einer tiefen Ebene gespeichert und lebte als Ursehnsucht in ihm weiter. Nils dachte über diese Ursehnsucht nach. Eine Rückkehr in den Mutterbauch war biologisch nicht möglich. Aber jeder Mensch kann den Weg in die Einheit des Kosmos gehen. Jeder Mensch kann seine inneren Verspannungen auflösen und dadurch in ein kosmisches Bewusstsein gelangen. Das kosmische Bewusstsein ist sehr vergleichbar mit dem Gefühl der Geborgenheit eines Embryos im Mutterbauch. Nils wurde durch seine Meditationserfahrung bewusst, dass das Leben in der Einheit des Kosmos ein wichtiges Ziel für ihn war. Seine Mutterbauch-Vision gab ihm großen Antrieb für seinen spirituellen Weg. Im Jahre 1992 hatte Nils eine Stufe erreicht, bei der sehr oft Durchbrüche in Erleuchtungsdimensionen stattfanden. Es war eine spannende, aber auch sehr anstrengende Zeit. Nils erfuhr oft großes inneres Glück und kosmisches Bewusstsein. Das dauerte meistens einige Stunden an. Dann lösten sich durch die starke Glücksenergie viele innere Verspannungen und Nils geriet in schwierige Reinigungsprozesse. In seinem Körper tobte es und sein Geist wurde depressiv. Nils machte dann sofort spirituelle Übungen. Er ging eine Stunde spazieren. Er las in spirituellen Büchern. Er legte sich ins Bett und meditierte einige Stunden. Bis sich das innere Toben wieder beruhigt hatte. Wenn es gar nicht anders ging, rettete sich Nils auch durch Süßigkeiten oder er setzte sich vor den Fernseher. Das erste Halbjahr 1992 war eine sehr anstrengende Zeit. Nils lebte im ständigen Wechsel von Freude und Leid. Diese Wechselzustände zehrten erheblich an seinen Kräften. Obwohl ihn die vielen Erfahrungen auch begeisterten. Aber er freute sich doch, als sich die starken Energieprozesse nach einiger Zeit wieder beruhigten. Nils gelangte jetzt zwar nur noch selten ins große Glück. Aber dafür wurden auch die schwierigen Phasen weniger.   Ab dem Herbst 1992 schritt der innere Reinigungsprozess relativ gleichmäßig voran. Dafür gab es nach der Ansicht von Nils zwei Gründe. Zum Ersten ging Nils etwas sanfter mit sich um. Er praktizierte seine Übungen sensibler und nicht mehr so radikal. Zum Zweiten lebte er jetzt nach einem sehr ausgefeilten spirituellen Tagesplan, mit dem er ein Absacken in negative Geisteszustände weitgehend vermeiden konnte. Bei seinen spirituellen Übungen kombinierte er Reinigungs- und Erholungsphasen miteinander. Die letzte große Reinigungsphase war dann im März 2003. In kurzer Zeit lösten sich viele innere Verspannungen. Nils stand vier Wochen lang wie unter Strom. Er hatte ein Gefühl, als ob er seine Hände in eine Steckdose gesteckt hätte. Er glühte so sehr, dass er nachts fast keine Bettdecke brauchte. Obwohl es Winter war. Nach vier Wochen schaltete der Kosmos den Strom wieder aus. Nils musste sich eine Woche erholen. Er aß einen Tag ganz viel Kuchen. Und dann ging es ihm wieder gut.   Die spirituellen Reinigungswege der Menschen sind verschieden. Die Menschen sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Verspannungsstrukturen. Manche Verspannungsstrukturen lösen sich schnell auf und bei anderen dauert es eine lange Zeit, bis überhaupt ein sichtbarer Erfolg eintritt. Manche Menschen brauchen radikale Methoden und für andere Menschen ist ein sanfter Weg am besten. Auf dem spirituellen Weg kann man viele Fehler machen. Oft reicht ein kleiner Fehler aus, um einen Menschen um die Frucht des spirituellen Erfolges zu bringen. Der beste Schutz besteht darin, mit innerem Gespür (innerer Weisheit) zu praktizieren und ein ausreichendes spirituelles Wissen zu haben. Roma (Politikstube.de/Theologieforum): Hallo Mystiker, ich habe Deinen Beitrag mit Interesse gelesen und mich an die Zeit erinnert, als ich Yoga praktiziert und unterrichtet habe. Meine Erfahrungen in diesem Feld möchte ich nicht missen, sie gehören zu meiner Biographie und haben mir zeitweise "den Verstand gerettet" und mich gelehrt, meine Aufmerksamkeit zu lenken und meinen Körper kennenzulernen, und dennoch hat mir das Dialogische gefehlt, was ich nur in meiner christlichen Praxis gefunden habe. Östliche Meditation ist okay, aber wozu dient diese Praxis, welches Ziel verfolge ich damit, womit verbinde ich mich, außer mit mir selbst. Für mich ist das inzwischen zu "bauchnabelbezogen". Echte Begegnung mit mir, meinen Mitmenschen und Gott finde ich nur noch "in Beziehung".   Mystiker: Danke liebe Roma. Es ist schön, dass du deinen Weg gefunden hast. Mehr wünsche ich letztlich nicht. Ich möchte, dass die Menschen ihren persönlichen Weg der Spiritualität finden. Für mich schließen sich Yoga und Christsein nicht aus. Man kann die Yoga-Techniken praktizieren, meditieren und zusätzlich zu Gott beten. Das ist sogar meine persönliche Form des Yoga. Ich nenne das den Yoga der Dreiheit aus Beten, Liebe und Meditation. Ich verbinde mich im Gebet natürlich nicht mit mir selbst, sondern mit Gott (mit meinen erleuchteten Meistern). Meine Yogapraxis ist gottbezogen.     Pyar Troll-Rauch Pyar Wikipedia: Pyar Troll-Rauch (* 1960 in Oberbayern als Franziska Reiter) ist eine deutsche Ärztin, Autorin und spirituelle Lehrerin. In ihren Büchern und Satsangs versucht Pyar den Zugang zu Meditation und Einsicht zu vermitteln. Dazu verwendet sie mystische Aussagen aus verschiedenen Traditionen, hauptsächlich aus Buddhismus, Christentum und Sufismus. Die Satsang-Sitzungen dauern eineinhalb bis zwei Stunden. Während eines längeren Gesprächsteiles sprechen einzelne Teilnehmer über "das Wesentliche". In diesen Beiträgen geht es um eigene spirituelle Erfahrungen und Einsichten, Fragen zur Lehre, um Probleme im Beruf oder der Familie, und persönliche Bekenntnisse und Leiden. In ihrem Buch geht Pyar auch auf ökologische und soziale Themen ein, die ihrer Meinung nach nicht von lebendiger Spiritualität zu trennen sind.   Zitate aus Pyar Troll, Satsang (2006): Ich versuche den Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie befähigen, sich selbst mehr und mehr in der Stille und im Mitgefühl zu verwurzeln. Ich benutze dazu gern die Texte alter Meister. Gleichzeitig spreche ich stets aus eigener Authentizität und Autorität. Niemand kann dich erleuchten, aber ein Lehrer kann dich ermutigen den Weg zu gehen. Pyat Troll, Reise ins Nichts (Geschichte eines Erwachens, 2004): Aber dann sah ich Samarpan in die Augen, und sie waren klar und tief und ehrlich. Er setzte sich und da war Stille. Wow, was für eine Stille herrschte in dem Raum und in mir. Da war nichts Abgehobenes, nichts Heiliges - einfach nur ein Mensch, der Stille ausstrahlte und nach Wahrheit roch. Ein innerer Kampf fand statt. Das dauerte eine ganze Weile. Und dann stoppte alles, die Gedanken hörten auf, der Verstand gab auf. Und im selben Moment gab es keine Trennung mehr. Der erste auftauchende Gedanke war immense Erleichterung und unendliche Dankbarkeit. Was nun im nächsten halben Jahr folgte, waren Momente der Reinigung. Es waren Feuer, das brannte und Wasser, das wieder und wieder über mir zusammenschlug. Viele alte Geschichten aus vielen Leben erschienen. Da jetzt die Bereitschaft vorhanden war, alles Innere zu sehen und zu fühlen, wagten sich die inneren Monster aus dem Keller. Und jedes Mal wenn ich zur Stille zurückkam, war nur noch leuchtende Klarheit, Wahrheit und Liebe da. Auf diese Weise wurde im Lauf der Zeit alles zunehmend vom Standpunkt der Wahrheit aus betrachtet. Ich erfuhr, dass ich als Ego nicht existierte, sondern einfach nur im Frieden und im Glück bin. Die Stimme meines inneren Meisters sprach immer wieder: "Akzeptiere was ist. Sei still. Wende deine Konzentration auf die Stille. Sei einfach nur anhaftungslos da." Gleichzeitig arbeitete ich natürlich weiter, was völlig in Ordnung war, als Ärztin in einer 60 Stunden-Woche. Einige Zeit später hatte ich erstmalig eine Erfahrung von Ekstase. Es war Trunkenheit in Seligkeit. Ich hatte mich immer nach Liebe, Gott und Frieden gesehnt. Jetzt sehe ich sie überall. Alle Angst ist verschwunden. Nur ein Wunsch ist noch da. Ich wünsche, dass alle Wesen glücklich sind. Und die Reise geht immer weiter. Es gibt keinen Endpunkt dieser Reise, dieses Erkennens.   Pyar Troll, Hütet das Feuer (Jesus als radikalen Weisheitslehrer entdecken, 2006). Frage: Wie funktionieren Gebete und Mantren? Sind diese Wesen wie zum Beispiel Heilige oder wie Jesus präsent? Und wenn ja, wie machen sie das? Pyar: Wie diese Wesen das machen? Sie sind da! Es geht keine Seele im Universum verloren. Die individuelle Qualität eines Jesus, eines Atisha (buddhistischer Heiliger) und einer Tara (weiblicher Bodhisattva) bleibt. Sie verschwinden nicht. Sicher ist, dass wir immense Unterstützung bekommen. Und die Heiligen tun sich alle zusammen. Frage: Meditierte Jesus regelmäßig? Pyar: Jesus hatte anscheinend die Angewohnheit, sich nach dem Abendessen ein bisschen zurückzuziehen. Im Evangelium heißt es in der Ölberg-Geschichte: "So wie es seine Gewohnheit war." (Lk 22,39).   Frage: Vertrauen fällt mir schwer, auch Vertrauen zu dir. Pyar: Vertraue dennoch. Vertrauen wird erst dann wesentlich, wenn es schwierig wird.    Eckhart Tolle Eckhhart Tolle Wikipedia: Eckhart Tolle (* 16. Februar 1948 in Dortmund als Ulrich Tolle) ist ein deutschstämmiger, in Vancouver lebender Bestsellerautor spiritueller Bücher. Mit 19 zog er nach England. Später schloss er ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig. Im Alter von neunundzwanzig Jahren erlebte er, nach eigenen Angaben, ein plötzliches und radikales spirituelles Erwachen. Von diesem Augenblick an fühlte er sich zum spirituellen Lehrer berufen. Er hat bisher vier Bücher veröffentlicht. Das erste, das auch als Nummer Eins auf der Bestsellerliste der New York Times zu finden war, wurde in über 30 Sprachen übersetzt. In seinen Büchern verwendet Tolle Bilder und mystische Aussagen aus verschiedenen Traditionen wie etwa Christliche Mystik, Sufismus oder Buddhismus, um den von ihm vorgeschlagenen Weg zu innerer Freiheit zu beschreiben. Eckhart Tolle hat verschiedene Länder der Erde bereist und dort gelehrt. Die von ihm selbst vollzogene Namensänderung von Ulrich auf Eckhart ist nach Ansicht einiger eine Anspielung auf den deutschen Mystiker Meister Eckhart. Zitat Zeit-Online (2004): „Eckhart Tolle ist da. Ein unscheinbarer Mann von 56 Jahren. Sparsame Gestik. Lakonische Mimik. Er wirkt in sich ruhend, unaufgeregt, von einer fast verstörenden Gelassenheit. „Vergewissert euch, dass ihr hier seid“, sagt dieser Antiguru, Antientertainer, der auf den ersten Blick wirkt wie ein verschüchterter, durch einen nicht zu erklärenden Irrsinn des Schicksals auf die große Bühne gestoßener Theologiestudent im 20. Semester. ... Vorwerfen kann man den Erleuchteten außer Platitüdennähe kaum etwas.“   Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart: Es ist wirklich möglich, dein ganzes Leben lang ein Gewahrsein für das Unmanifeste zu haben. Du spürst es als ein tiefes Gefühl von Frieden, irgendwo im Hintergrund, eine Stille, die dich nie verlässt, ganz gleich, was da draußen passiert. Du wirst zu einer Brücke zwischen dem Unmanifesten und den Manifestationen, zwischen Gott und der Welt. Die Aufmerksamkeit eines erwachten Menschen ist immer im Jetzt fokussiert - doch zugleich ist er sich der Zeit - sozusagen als Randerscheinung - bewusst. Mit anderen Worten, er benutzt weiterhin Uhr-Zeit, ist aber frei von psychologischer Zeit. Es ist nichts falsch daran, sich Ziele zu setzen und Dinge erreichen zu wollen. Falsch ist es, wenn du daraus einen Ersatz machst für das Fühlen des Lebens, des Seins, denn zu dem findest du nur über das Jetzt Zugang. Zitate zentrum-fuer-psychosynthese.de: Wenn Du den Kontakt mit deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit dir selbst. Wenn Du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich selbst in der Welt. Stille ist Deine wahre Natur. Richte deine Aufmerksamkeit auf diese Stille. Die Wahrnehmung der Stille lässt die Stille in dir erwachen, weil du nur durch Stille Schweigen wahrnehmen kannst. In dem Augenblick, wenn Du die Stille um dich bemerkst, hörst du auf zu denken. Du nimmst wahr, aber du denkst nicht. Schaue einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf. Wie still sind sie, wie tief verwurzelt mit dem Sein. Erlaube der Natur, die Stille zu lehren. Wenn du einen Baum anschaust und seine Stille wahrnimmst, wirst du selbst still. Du verbindest dich mit ihm auf einer sehr tiefen Ebene. Du fühlst diese Einheit mit was immer du in und durch Stille wahrnimmst. Diese Einheit deines Selbst mit allen Dingen zu spüren, das ist die (Essenz).    Gangaji Gangaji Wikipedia: Gangaji (* 1942 als Antoinette Roberson Varner in Texas) ist eine Lehrerin des Advaita Vedanta (Einheitslehre) und Buchautorin. 1972 zog Gangaji mit der Absicht nach San Francisco, tiefere Ebenen ihres Seins zu erforschen. Sie legte das Bodhisattva-Gelübde ab, praktizierte Zen und Vipassana-Meditation und half bei der Führung eines tibetisch-buddhistischen Meditationszentrums. Von 1981 bis 1987 praktizierte sie als Akupunkteurin und arbeitete in einer Klinik in San Francisco. 1990 traf sie in Indien H. W. L. Poonja und erlangte nach der Begegnung eigenen Angaben zufolge Selbstverwirklichung, woraufhin er sie als Lehrerin in den Westen sandte. Sie gilt seither als eine der bekanntesten westlichen Vertreterinnen seiner Lehre und der Advaita-Bewegung. Gangaji ist verheiratet mit Eli Jaxon Bear, ebenfalls Advaita-Lehrer. Beide arbeiten an der Verbreitung der Advaita-Lehren und kommen unter anderem regelmäßig für Seminare und Retreats nach Deutschland und in die Schweiz.   Wie auch ihr Lehrer H.W.L. Poonja betont Gangaji, dass der Mensch bereits im innersten Wesen frei sei. Um seinen Wesenskern, das Selbst, auch zu erfahren, könne er sich die Frage Wer bin ich? stellen. Dieser Vorgang wird Selbst-Erforschung genannt, und er soll nicht zu einem intellektuellen, sondern einem intuitiven Verständnis des Selbstes führen. Hier folgt Gangaji sowohl ihrem eigenen Lehrer, wie auch dessen Lehrer Ramana Maharshi. In ihren Satsangs zeigt Gangaji oft eine eher psychologische Herangehensweise, und verbindet so die traditionelle Advaita-Lehre mit Elementen westlicher Psychologie. So weist sie die Besucher an, Gefühle bewusst zu erleben, um diese dadurch loszulassen, um so das unveränderliche Sein hinter den Gefühlen zu erkennen.   Anmerkung: In ihren Satsangs bittet Gangaji oft einen Menschen nach vorne auf die Bühne. Sie führt dann ein meditatives Gespräch, in dessen Verlauf viele Menschen kurz oder dauerhaft zur Erleuchtung gelangen. Gangaji konzentriert sich dabei auf das Erleuchtungspotential ihres Gegenübers und löst durch gezielte Fragen innere Blockaden auf.   Swami Shivananda Swami Shivananda Ich war dieses trügerischen Lebens sinnlicher Vergnügen müde Dieses Gefängnis meines Körpers widerte mich an. Ich suchte die Gesellschaft großer Meister Und saugte ihre nektargleichen Unterweisungen in mich auf. Ich durchstreifte den grauenvollen Wald von Liebe und Haß. Ich wanderte weit jenseits der Welt von Gut und Böse Ich kam zum Grenzland erstaunlicher Stille Und erhaschte den Glanz der Seele in mir. All mein Leid ist jetzt vorbei Mein Herz fließt über vor Freude Frieden ist in meine Seele eingezogen Ich wurde plötzlich herausgehoben Ein neues Leben brach an. Ich erfuhr die innere Welt der Wirklichkeit Das Unsichtbare erfüllte meine Seele und mein Herz. Ich badete in einer Flut unaussprechlichen Glücks Und sah Gott hinter allen Namen und Gestalten Und erkannte, daß ich aus Licht bin. Swami Shivananda (auch Sivananda geschrieben) lebte von 1897 bis 1963 in Indien. Er war einer der größten indischen Heiligen der Neuzeit. Von Beruf war er Arzt. Er lehrte den Yoga der Dreiheit (Trimurti-Yoga), die Verbindung von Hatha-Yoga (spirituelle Übungen), Karma-Yoga (für eine glückliche Welt arbeiten) und Meister-Yoga (tägliche Verbindung mit einem erleuchteten Meister). Je älter Swami Shivananda wurde, desto mehr betonte er den Weg der umfassenden Liebe und das Ziel einer glücklichen Welt. Er setzte sich sehr für die Zusammenarbeit aller großen Religionen ein. Auch die Yogis untereinander sollten zusammenarbeiten. 1958 organisierte er eine Konferenz in Venkatagiri, bei der Sai Baba den Vorsitz führte. Swami Shivananda liebte den Humor. Bei ihm wurde viel geübt und viel gelacht. Als seine Schüler einmal ziemlich missmutig und unausgeschlafen zum Yoga-Unterricht kamen, veranstaltete er einen Lachwettbewerb. Er erzählte einen Witz und alle begannen zu lachen. Nach und nach kamen immer mehr Menschen zusammen und lachten mit. Zum Schluss wusste keiner mehr worum es ging und alle waren fröhlich. Swami Shivananda verfasste das Lied der achtzehn Eigenschaften, die ein Yogi besitzen sollte. Die Heiterkeit steht dabei an erster Stelle. An die zweite Stelle setzte er die Regelmäßigkeit. Nach der Auffassung von Swami Shivananda ist regelmäßiges tägliches Üben der entscheidende Punkt, wenn man das Ziel des inneren Glücks erreichen möchte. Die weiteren Eigenschaften sind Wahrhaftigkeit, Ernsthaftigkeit, Integrität, Reinheit, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Festigkeit, Gelassenheit, Gleichmut, Demut, Einfachheit, Bescheidenheit, Edelmut, Großmut, Güte und Großzügigkeit.    Amritanandamayi Mata Amritanandamayi Amritanandamayi (Amma) ist eine der bekanntesten spirituellen Meisterinnen des heutigen Indiens. Sie wurde am 27.9.1953 in Kerala geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren begann sie mit ihrer spirituellen Praxis. Ihr Motto war:"Vergeude spirituell keine Minute in deinem Leben." Im Alter von 17 Jahren gelangte sie zur Erleuchtung und mit 22 Jahren erreichte sie die Buddhaschaft (vollständige Erleuchtung). Sie gründete in ihrem Heimatort in Südindien (Kerala) einen Ashram, in dem heute auch viele Menschen aus dem Westen leben. Von ihrer Lehre her ist sie eine typische Vertreterin des Neohinduismus. Sie verbindet Karma-Yoga (den Weg der umfassenden Liebe), Bhakti-Yoga (Gottheiten-Yoga, Meister-Yoga) und spirituelles Üben (Singen, Meditieren, Hatha-Yoga) zu einem effektiven Yogaweg. Sie ist undogmatisch, humorvoll und betont die Einheit aller Religionen. Amma hat in Indien in den letzten Jahren ein umfassendes humanitäres Hilfswerk aufgebaut. Sie hat Dörfer für arme Familien errichten lassen. Sie hat Schulen, Universitäten und Krankenhäuser finanziert. Und sie hat eine Organisation für alleinerziehende Mütter gegründet. Allen Müttern gibt sie so viel Geld, dass sie davon leben können. Das ist in Indien eine große soziale Tat. Sie engagiert sich stark für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Sie hat als erste große Meisterin weibliche Priester in den indischen Tempeln eingesetzt. Dazu hat sie den Brahma-Kult neu erweckt. Brahma ist der indische Gott der Weisheit. Gleichberechtigt ihm zur Seite steht Brahmani, die Meisterin (Yogalehrerin, Priesterin) der umfassenden Liebe. Sie hält ein Buch, eine Gebetskette und ein Musikinstrument in den Händen. Sie geht weise und kreativ ihren spirituellen Weg. Im Jahre 2002 wurde Amma für ihr soziales Engagement von der UNO mit dem Gandhi-King-Preis ausgezeichnet. In ihrer Rede erklärte sie: "Echte Führerschaft heißt nicht dominieren, sondern den Menschen mit Liebe und Mitgefühl zu dienen." Auf dem Weltparlament der Religionen 2004 in Barcelona ergänzte sie: "Liebe ist unser wahrer Kern. Liebe und Mitgefühl sind die Essenz aller Religionen. Wozu also unnötig in Wettstreit treten.“ Des weiteren lehrte sie: „In der heutigen Welt erfahren die Menschen zwei Arten von Armut: die äußere Armut durch den Mangel an Nahrung und die innere Armut durch den Mangel an Liebe. Wir müssen beide Arten von Armut auf der Welt überwinden. Um Kriege zu führen, geben die Menschen Milliarden von Dollars aus. Wenn wir nur einen Bruchteil dieses Geldes in Frieden und Harmonie investieren würden, könnten wir allen Hunger und alle Armut auf der Welt besiegen. Mehr als eine Milliarde Menschen auf dieser Erde leidet an Hunger und Armut. Dies ist in Wirklichkeit unser größter Feind. Wenn wir die Liebe in uns entwickeln, alle unseren Teil zu einer glücklichen Welt beitragen und positiv zusammenarbeiten, können wir diesen Feind besiegen." Seit 1987 reist Amma jedes Jahr einmal um die ganze Welt. Sie gibt allen Menschen ihren Darshan. Ihre besondere spirituelle Methode besteht darin, die Menschen zu umarmen. Sie zeigt allen Menschen, dass sie geliebt werden. Sie bringt die Liebe erfahrbar in die Welt. Sie sagte: "Konzentrieren wir uns darauf, was wir geben können. Und nicht darauf, was wir von anderen erhalten können. Dann werden wir Glück und Erfüllung im Leben erfahren." Amma wünscht glückliche Beziehungen, glückliche Familien und glückliche Kinder auf der Welt. Sie meinte: "Eine wirklich liebevolle Beziehung ist nur selten zu finden. Männer und Frauen sind sehr unterschiedlich. Der einigende Faktor in einer Beziehung kann langfristig erfolgreich nur die Spiritualität sein. In allen Familien sollte die Spiritualität gepflegt werden. Alle spirituellen Menschen sollten jeden Tag mindestens eine Stunde spirituelle Übungen machen. In jeder Wohnung sollte ein Bild des persönlichen Meisters hängen. Wir sollten jeden Tag für eine glückliche Welt beten."      Anandamayi Ma Sri Anandamayi Ma Eine weitere große indische Heilige ist Anandamayi Ma. Ananda bedeutet Glück. Anandamayi Ma ist die Mutter des Glücks. Sie lebte von 1896 bis 1982 als Yogini in Indien. Sie war eine schöne Frau. Sie konnte wunderbare Geschichten erzählen und wunderschön singen. Sie tanzte gerne. Und sie lehrte das Lachen: "Wann immer ihr die Gelegenheit habt, lacht so viel ihr könnt." Anandamayi Ma war eine große Meisterin des Hatha-Yoga. Sie schenkte der Welt den Weg des umfassenden Hatha-Yoga. Der umfassende Hatha-Yoga besteht aus Körperübungen, geistigen Übungen, Meditation und dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga). Als junge Frau praktizierte Anandamayi Ma nacheinander einige Jahre die Körperübungen des Yoga, visualisierte verschiedene Gottheiten (Gottheiten-Yoga) und lebte dann drei Jahre in großer Ruhe (Ruhe-Yoga, Raja-Yoga). Danach erwachte das große innere Glück in ihr. Die Menschen spürten das Licht und wollten ihren Segen. Deshalb lebte Anandamayi Ma ab jetzt als Karma-Yogini und reiste durch Indien. Sie gab allen Menschen ihren Darshan und inspirierte sie dazu, ein glückliches Leben zu führen und jeden Tag spirituell zu praktizieren. Das war die vierte Stufe des umfassenden Hatha-Yoga. 1922 erklärte ihr Mann, dass es ohne die Einweihung durch einen Guru keinen tieferen Fortschritt auf dem spirituellen Weg gibt. Daraufhin schmückte sie ihr Zimmer feierlich, zündete Räucherstäbchen an und weihte sich selbst ein. Sie verband sich mit ihrem inneren Guru. Ein Mantra tauchte spontan in ihrem Geist auf. Sie zeichnete das dazu gehörige Mandala (Meditationsbild) auf den Boden und meditierte in der Folgezeit mit diesem Mantra. Zum Abschluß ihres Sadhanas erreichte sie einen Zustand großen inneren Glücks, der ihrem Namen "Glückselige Mutter" gut entsprach. Sie hatte jetzt den Wunsch: "Mögen alle Wesen diese unbeschreibliche Freude erfahren." Sie wollte ihre Erleuchtung mit der ganzen Welt teilen und wirkte deshalb den Rest ihres Lebens als spirituelle Meisterin in Indien. Anandamayi Ma bereiste über 50 Jahre lang den indischen Subkontinent. Ihre Devotees errichteten 28 Ashrams in Indien, Europa und den U.S.A. (Hawai). Sie gründeten die Shree Shree Anandamayee Sangha in Varanasi. Die Glückselige Mutter lehrte die Einheit aller Religionen und wurde von Moslems, Christen, Parsen, Sikhs, Jains, Hindus und Buddhisten verehrt. Auch viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie z.B. Mohandas Karamchand Gandhi, Richard von Weizsäcker und Karlfried Graf Dürckheim besuchten sie. Yogananda schrieb über sie in seiner Autobiographie eines Yogi: "(Anandamayi Ma) Mein Bewusstsein hat sich nie mit meinem Körper identifiziert. Ich war dieselbe, bevor ich auf diese Erde kam. Als kleines Mädchen war ich dieselbe. Als junge Frau war ich dieselbe. Als ich heiratete, war ich dieselbe. Jetzt vor dir bin ich immer noch dieselbe. Und nach meinem Tod werde ich dieselbe in der Halle der Ewigkeit sein." Ihre Körperstellungen (Asanas) übte Anandamayi Ma aus dem Gefühl heraus. Sie praktizierte den Weg des kreativen und intuitiven Hatha-Yoga. Auch ihre geistigen Übungen machte sie kreativ und intuitiv. Sie übte jeweils die positiven Eigenschaften und die Vorbilder (Gottheiten, Buddhas), die sie in dem jeweiligen Moment gerade brauchte. Nacheinander flossen die verschiedensten Gottheiten durch ihren Geist. Sie visualisierte ihre Formen, identifizierte sich mit ihnen, dachte ihre Namen als Mantra und aktivierte dadurch die Kundalini-Energie in sich. Nachdem Anandamayi Ma ihren Körper und ihren Geist mit spiritueller Energie aufgeladen hatte, verweilte sie drei Jahre in der großen Ruhe. Sie sprach kaum, handelte wenig und saß überwiegend einfach nur da. Sie brauchte jetzt keine Übungen mehr. Die erwachte Kundalini-Energie reinigte von alleine ihren Körper, ihren Geist und ihre ganze Seele. Sie brauchte jetzt einfach nur viel Ruhe. Sie musste verhindern, dass die Kundalini-Energie sich in äußeren Aktivitäten auslebte. Sie musste so ruhig leben, dass sich ihre Energie nach innen wendete und von alleine alle Verspannungen auflöste.    Mutter Meera Mutter Meera Mutter Meera ist eine in Deutschland lebende erleuchtete Meisterin. Sie wurde am 26.12.1960 in Indien geboren und heiratete 1982 einen Deutschen. Sie lebt heute in Thalheim in der Nähe von Frankfurt. Am Wochenende gibt sie Satsang im Schloss Balduinstein. Jeder kann sie dort besuchen und kostenlos ihren Segen (Darshan) empfangen. Ihre genaue Adresse kann man im Internet erfahren. Mutter Meera gibt Licht und Segen in Stille als freies Geschenk an alle Menschen. Ihr Darshan ist kostenlos. Am Anfang kamen nur wenige Menschen zu ihr. Aber inzwischen ist sie zu einem Mittelpunkt der spirituellen Szene in Deutschland geworden. Nils empfiehlt es jedem spirituellen Menschen, sich mindestens einmal in seinem Leben von einem erleuchteten Meister segnen zu lassen. Ein Darshan ist ein wichtiger Reinigungsschritt auf dem spirituellen Weg. Oft werden Erleuchtungsenergien übertragen, die sich eines Tages zu einer großen Gnade entfalten können. Mutter Meera vertritt die Einheit aller Religionen und den individuellen Weg jedes Menschen. Jeder darf den spirituellen Weg gehen, der zu ihm paßt. Mutter Meera hat einige Zeit im Ashram von Sri Aurobindo gelebt. Aurobindo war einer der großen indischen Heiligen der Neuzeit. Er lehrte den integralen Yoga, die Verbindung aus Meditation und Karma-Yoga.   Aussagen von Mutter Meera: "Auf dem Rücken des Menschen verläuft eine weiße Linie, von den Zehen bis zum Kopf. (...) sie weist hier und da Verknotungen auf, die göttliche Personen auflösen helfen. (...) Wenn ich euren Kopf halte, löse ich diese Knoten. Ich beseitige auch andere Hindernisse für eure Sadhana (spirituelle Praxis). (...) Erreicht die Linie den Scheitel, haben die Menschen den Paramatman-Darshan. Wenn die Linie über den Kopf hinausreicht, besteht eine ständige Verbindung mit Paramatman." - Mutter Meera: Antworten, Teil I. 1994, Seite 38 f. "Es ist nicht nötig, zu mir hierher zu kommen; ich kann überall helfen." (Wichtig ist die geistige Verbindung durch ein Mantra, ein Gebet, eine Meditation.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 87. "Gott ist still. Alles kommt aus der Stille. In Stille kann mehr Arbeit getan werden." (Lebt in der Ruhe und handelt aus dem Sein heraus.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 77. "Ich nehme jeden an, der aufrichtig zu mir kommt." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 38. "Ich schaue in jeden Winkel eures Seins. Ich betrachte alles in euch, um zu sehen, wo ich helfen, wo ich heilen und Kraft geben kann." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 81. "Ihr dürft das materielle Leben genießen, doch bringt es dem Göttlichen dar." (Lebt die Freude als Teil des spirituellen Weges.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 122. "Jede Religion hat ihre grundlegenden Bücher. Es ist hilfreich, diese Hauptwerke der Religionen zu lesen." (In allen Religionen kann man die Wahrheit finden.) - Mutter Meera, a.a.O., Seite 134. "Mein Werk (...) ist für die ganze Welt." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 40. "Wer zu mir zum Darshan kommt, empfängt, was immer er braucht." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 59. "Beten hilft stets." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 112. "Die Gnade wirkt automatisch, wenn das Streben aufrichtig ist." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 34. "Die Reise hat kein Ende. Die guten Eigenschaften des Geistes können unendlich gesteigert werden." - Mutter Meera, a.a.O., Seite 139. Weblinks Bücher von Swami Shivananda Homepage von Amritanandamayi Homepage von Anandamayi (engl.) Homepage von Mutter Meera Mutter Meera Darshan Berichte (Nils)    Videos Eckhart Tolle über Gott PYAR über Glück Gangaji What's my core message? Gangaji and Eli Jaxon-Bear Hamburg (2008)  Siehe auch Wikipedia: Christliche Mystik Mystik von der Antike bis heute Sai Baba (Wikipedia) Yogageschichten Der Tod kommt sicher eines Tages. Danach werden wir es genau wissen.  Zitat Wikiversity Buch Gott Wikipedia: "Die Frage nach einem Leben nach dem Tod ist ein philosophisches Problem, das die Menschheit schon seit dem Altertum beschäftigt. Zu allen Zeiten gab es zu dieser Frage verschiedene Ansätze: 1. Ablehnung: Mit dem Tod ende die Existenz eines menschlichen Individuums. Der Mensch lebe nicht mehr als Subjekt weiter, sondern nur noch als Objekt, zum Beispiel in der Erinnerung der Mitmenschen. (In einer speziellen christlich-theologischen Variante, die dennoch eine Auferstehung nicht ausschließt, siehe Ganztodtheorie.) 2. Vollendung: In vielen Religionen wird das menschliche Leben im weitesten Sinne als eine Art Reifung oder Bewährung gesehen. Nach dem Tod wechsele das Individuum für alle Zeiten in einen anderen Seinszustand (Himmel, Hölle, Limbus...). 3. Reinkarnation: Der Mensch besitze einen geistigen Anteil (Seele), der immer wieder in neuen Körpern auf der Erde erscheine, ein Leben lebe und wieder sterbe. (...)   Wenn die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik zutreffend wäre, könnte auf diese Weise eine Art Unsterblichkeit erlangt werden. Die Interpretation besagt, dass die Wellenfunktion des Quantensystems niemals kollabiert, sondern alle Möglichkeiten in eigenständigen Universen manifestiert sind. Dadurch gäbe es möglicherweise immer ein Universum, in dem das betrachtete Wesen noch am Leben ist. (...) Die Idee der Unsterblichkeit gehört in nahezu allen Religionen zum festen Glaubensbestand. Im Taoismus besteht die Überzeugung, der Mensch könne seinen Geist durch Kultivierung soweit entwickeln, dass er Unsterblichkeit erlange. Die philosophische Argumentation für die Unsterblichkeit (der Seele oder des Geistes) geht u.a. zurück auf Platon. Das Hauptargument lautet: Die geistige Seele kann nicht sterben, d.h. zerstört oder zerteilt werden, weil sie eine immaterielle Substanz ist. Moderne Autoren und Filmproduzenten haben sich des alten Themas angenommen und unsterbliche Heldenfiguren wie den Highlander geschaffen. (...) Der Hinduismus enthält ein hochkomplexes Jenseitsbild. Die vedische Religion hatte ein Paradies (Land der Väter) bereit, das allen Opfernden bereitstand. Neben der Götterwelt der Unsterblichen gibt es eine dem Kreislauf der Reinkarnationen unterworfene Verwandtenwelt. Hindus sehen Moksha, die Erlösung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara), als Endziel an. (...) Von Buddha Siddhartha Gautama ist die Lehre einer aus dem Hinduismus übernommenen Kette von Wiedergeburten überliefert. Sie bedeute Leid, das erst am Ende dieser Kette in einem Zustand der Nicht-Existenz ende: jeder Mensch werde zunächst immer wieder in diese Welt geboren, da er sich ohne Erleuchtung nicht von seinem Lebensdurst lösen könne. Da Leben notwendigerweise auch Leiden bedeute, ist es das Ziel eines Buddhisten, emotionale Bindungen an die Welt zu überwinden und nicht an Leidenschaften gefesselt zu sein. So könne das Nirwana, das Ende der Wiedergeburten, erlangt werden. (...) Im Tibetischen Buddhismus glaubt man an einen Zwischenzustand, der im Todesmoment beginne und mit der nächsten Inkarnation ende, sofern jemand dem Kreislauf der Wiedergeburten noch nicht entronnen sei. Der Verstorbene sehe im Todesmoment das helle Licht der Weisheit, durch welches er zur Buddhaschaft gelangen kann. Es gebe jedoch verschiedene Gründe, warum Verstorbene diesem Licht nicht folgen. Manche hätten keine spirituelle Unterweisung erhalten. Andere seien es seit langem gewohnt, nur ihren tierischen Instinkten zu folgen. Und einige hätten Angst vor dem Licht. Im Zwischenzustand solle man eine positive Haltung annehmen. Die Verstorbenen bekämen Hilfe von unterschiedlichen Buddhas, die ihnen einen Weg zur Buddhaschaft aufzeigten. Diejenigen, welche dem Weg nicht folgen, bekämen Ratschläge für eine bessere Wiedergeburt. Zunächst müssten sie sich von Anhaftungen aus ihrem vorigen Leben lösen. Es wird empfohlen, für die Wiedergeburt eine spirituelle Familie zu suchen. Der Wille solle darauf ausgerichtet sein, bei der Inkarnation zum Wohle aller Wesen zu wirken. So wachse man zur Erleuchtung." Seite „Leben nach dem Tod“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Mai 2011, 14:28 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Leben_nach_dem_Tod&oldid=89492773 (Abgerufen: 6. Juni 2011, 07:25 UTC) Quantenphysiker Professor Hans-Peter Dürr "Sie stehen in Ihrem 78. Lebensjahr. Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode? "Das ist eine sehr interessante Frage. Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte (das Gehirn) beschrieben habe, sondern immer auch etwas in den geistigen Quantenfeldern (der Seele) abgespeichert habe, dann geht das ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren." In dem Maße bin ich unsterblich." (Zitat Hans-Peter Dürr, P.M. Magazin 05/2007)   Die Nahtodforschung 1969 veröffentlichte die Ärztin Elisabeth Kübler-Ross ihr Buch "Interviews mit Sterbenden". Es setzte eine umfassende Diskussion über den Tod im Westen in Gang. Die Ärztin traf auf die erstaunliche Tatsache, dass viele Menschen mit Nahtoderfahrungen während ihres kurzzeitigen Todes in das Jenseits blicken konnten. Sie waren mit ihrer Seele aus dem Körper ausgetreten, hatten Erfahrungen mit dem Jenseits gemacht und konnten nach ihrer Wiederbelebung ausführlich darüber berichten. Während ihres Erdenlebens blinde Menschen konnten plötzlich im Jenseits sehen. Sie konnten vom Jenseits aus das Geschehen auf der Erde beobachten. Die angegebenen Tatsachen wurden überprüft und stellten sich als wahr heraus. Wie konnte ein Zeit seines Lebens blinder Mensch im Zustand der Bewusstlosigkeit nach einem Verkehrsunfall seine Mitmenschen sehen und nach seiner Wiederbelebung genau beschreiben? Die einzige vernünftige Erklärung war, dass der Mensche eine Seele hat, die vom materiellen Körper unabhängig ist.   Besonders bekannt ist der sogenannte Gebissfall. Ein älterer Mann wurde in einem Krankenhaus in den Niederlanden operiert. Ihm wurde sein Gebiss herausgenommen, damit der Beatmungsschlauch gut eingeführt werden konnte. In der Hektik der Operation verlegte die Krankenschwester das Gebiss und konnte es nachher nicht wiederfinden. Zum Glück trat der Mann während der Operation aus seinem Körper aus und beobachtete von oben die Krankenschwester. Als er später wieder ins Bewusstsein kam, konnte er genau sagen, welche Krankenschwester das Gebiss wohin gelegt hatte.   1975 schrieb Raymond Moody sein Buch "Leben nach dem Tod". Darin protokollierte er die Nahtoderfahrungen von 150 Menschen. Viele berichteten, dass sie nach ihrem Tod durch einen dunklen Tunnel geflossen und in eine Dimension des Lichts gekommen waren. In der Lichtwelt trafen sie auf heilige Lichtwesen und auf bereits verstorbene Verwandte. Sie erfuhren Dinge, die sie vorher nicht gewusst hatten. Nach ihrer Nahtoderfahrung stellten viele Menschen ihr Leben vollkommen um und orientierten sich vorwiegend an spirituellen Werten.   Viele Forscher überprüften die Erkenntnisse von Kübler-Ross und Moody. Mit einer Flut von Gegenargumenten versuchte man, die Nahtodforscher zu widerlegen. Im Wesentlichen bestand die Gegenargumentation darin, dass es sich bei den Nahtodvisionen um biochemische (materielle) oder psychische (geistige) Reaktionen des Gehirns auf den sich nähernden Tod handele. Kurz vor dem Tod habe ein Mensch Halluzinationen. Das Gehirn reagiere auf den Tod mit einer Hormonausschüttung.   Einer der Hauptkritiker war der Arzt Michael Sabom. Nachdem er das Buch von Moody gelesen hatte, beschloss er, die Dinge selbst gründlich nachzuprüfen. Der große wissenschaftliche Durchbruch gelang Sabom 1991. Die 35-jährige Pam Reynolds musste am Gehirn operiert werden. Ihr Blut wurde aus dem Gehirn abgeleitet. Die Patientin wurde in einen Kälteschlaf versetzt. Ihr Kopf wurde mit Messgeräten verkabelt. Es wurde festgestellt, dass in ihrem Gehirn keine Gehirnströme flossen. Die Denktätigkeit war blockiert. Eine Hormonausschüttung war nicht mehr möglich. Halluzinationen konnten nicht mehr geschehen.   Und genau in dieser Zeit hatte Pam Reynolds ihre außerkörperlichen Erfahrungen. Sie schwebte mit ihrer Seele aus dem Körper heraus. Sie beobachtete von oben herab alle Einzelheiten der Operation. Dann schwebte sie durch einen Tunnel in eine Lichtwelt. Dort traf sie ihre verstorbene Großmutter und einige andere Menschen. In einem späteren, vom britischen Fernsehen (BBC) dokumentierten Interview erklärte Pam Reynolds, dass sie in der Lichtwelt den Atem Gottes wahrgenommen hatte. --> Video Pam Reynolds   Das Besondere an dem Fall Pam Reynolds besteht darin, dass hier erstmalig mit modernen Messgeräten nachgewiesen werden konnte, dass das Bewusstsein eines Menschen auch dann denken kann, wenn das Gehirn materiell ausgeschaltet ist. Es muss also ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein geben. Körper und Seele sind zwei von einander unabhängige Energiemanifestationen. Anders sind die Erkenntnisse der Wissenschaftler nicht erklärbar. Der Fall Pam Reynolds wurde bis zum Jahre 2001 in vielen Untersuchungen mit anderen Patienten nachgeprüft (Pim van Lommel/Holland 2001, Sam Parnia/ Universität Southampton 2001). Sie alle bestätigten das Ergebnis von Sabom. Es wurde festgestellt, dass die Nahtoderlebnisse nicht durch biochemische oder geistige Gehirnprozesse verursacht sind. Sie sind unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, von der Religion und von dem Land der Menschen.   2003 gab es im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) eine Sendung zur Nahtodforschung. In dem von Walter von Lucadou herausgegebenen Begleitbuch (Dimension Psi) hat Regine Kexel alle wesentlichen Argumente der Befürworter und Gegner der Seelentheorie dargestellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es zu viele Berichte über Nahtoderfahrungen gibt, als dass sie einfach ignoriert werden können: "Kritiker der Nahtodforschung tun sich schwer, einen plausiblen Grund für dieses Phänomen zu finden."   Die Nachtodforschung Tanzender Tod. Erleuchtete tibetische Meister bleiben traditionell nach ihrem Tod noch drei Tage mit ihrer Seele in ihrem Körper. Das erkennt man daran, dass der Körper nicht verwest und das Herzchakra warm ist. Diese meßbaren Tatsachen können nur mit dem Weiterleben der Seele nach dem Tod erklärt werden. Dr. Levy betreute den 16. Karmapa bei als Arzt bis zu dessen Tod 1981 in einem Krankenhaus in Chikago. Zitate: "Da lag immer noch diese Person im Bett, die definitiv an Krebs starb, und er schaute, als würde er die Mandeln herausgenommen bekommen. Für Seine Heiligkeit war es einfach eine weitere Erfahrung. Die Weise, wie er sich seinem eigenen Tod annäherte, war ein weiteres Werkzeug, um mit anderen zu arbeiten und ihnen zu helfen. Selbst im Tod hörte Seine Heiligkeit nicht auf, das westliche medizinische Establishment zu verwundern. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm. Situ Rinpoche holte mich in den Raum, in dem Seine Heiligkeit lag. Er nahm meine Hand und legte sie auf die Mitte der Brust von Seiner Heiligkeit, und so fühlte ich, dass sie warm war. Seine Brust war wärmer als meine Hand. Um es genau zu untersuchen, bewegte ich meine Hand zu jeder Seite seiner Brust, und es war dort kühl. Dann fühlte ich wieder in der Mitte, und dort war es warm. Ich kniff auch seine Haut, und sie war immer noch geschmeidig und völlig normal. Nach 36 Stunden ist die Haut eines normalen Verstorbenen einfach nur wie Teig. Und hier war die Haut nach 48 Stunden immer noch so wie meine oder Ihre. Es war, als ob er nicht tot wäre. Ich zwickte seine Haut und sie kehrte wieder in ihren vorherigen Zustand zurück. Der Spannungszustand war völlig normal. Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte: "Er ist warm, er ist warm." Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte: "Ist er noch warm?" Es war in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, eine Zeit lang in einem Zustand tiefer Meditation, ohne dass in dieser Zeit die Totenstarre eintritt. Nach drei Tagen endete der Samadhi. Man erkannte es, denn Seine Heiligkeit war nicht mehr warm und die Totenstarre setzte schließlich ein. Auch die Atmosphäre in dem Zimmer änderte sich, wurde normal."   Die Reinkarnationsforschung Die Reinkarnationsforschung untersucht Erinnerungen, die als solche an ein früheres Leben interpretiert wurden. Dabei wird geprüft, ob sich der Fall als Betrug, Selbstbetrug oder durch psychologische, parapsychologische oder spiritistische Annahmen erklären lässt. Für so nicht erklärbare Fälle hält die Reinkarnationsforschung das Vorliegen einer tatsächlichen Reinkarnation für möglich. Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben.Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte. Nobody60: Meinen Glauben gründe ich hauptsächlich auf meine eigenen Erfahrungen. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses etwa tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Yogi gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen. Im Yoga löst man mit den spirituellen Übungen systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist auf. Dann kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden. Bei mir lösten sich zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah ich stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da ich die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde mir der Zusammenhang zwischen spirituellen Übungen, der Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Ich lernte zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war. Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in meinem Geist auf. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche meines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt deutliche Kurzfilme. Ich konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte ich geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen." (Zitat aus Mein Leben als Yogi)   Die Aussagen der Erleuchteten Ein Leben in Gott. Erleuchtete können dank ihres erweiterten Bewusstseins in das Jenseits sehen. In allen heiligen Schriften finden wir Aussagen über die Existenz eines Jenseits. Buddha, Jesus, Moses, Mohammed und Krishna haben erklärt, dass sie dank ihres erleuchteten Bewusstseins ins Jenseits blicken können. Sie haben die Existenz von Paradiesbereichen bestätigt, in die ein Mensch nach seinem Tod durch geeignete spirituelle Techniken (Mantra, Gebet, Meditation) aufsteigen könne.   Diskussion (2011 in Esoterikforum.de/Gibt es ein Leben nach dem Tod aus Erleuchtung, Gott und Gottesbeweis)   "Nils: Was denkt ihr? Was glaubt ihr? Welche Argumente für oder gegen ein Weiterleben der Seele nach dem Tod des Körper habt ihr? Die Frage ist schwierig. Die Antworten sind umstritten. Atheisten glauben, dass der Mensch nur sein Körper ist und mit dem Tod des Körpers auch der Geist stirbt. Esoteriker nehmen meistens an, dass der Mensch einen Körper und eine Seele hat. Die Seele ist vom Körper unabhängig und kann nach dem Tod selbständig weiterleben. Meine persönliche Meinung ist, dass der Streit nicht eindeutig entschieden werden kann. Es spricht aber die größere Wahrscheinlichkeit dafür, dass wir nach unserem Tod im Jenseits weiterleben. Im Wesentlichen gibt es fünf Argumente für ein Leben nach dem Tod: die Erkenntnisse der Quantenphysik (Professor Hans-Peter Dürr), die Nahtodforschung (Pam Reynolds), die Nachtodforschung (der 16. Karmapa), die Reinkarnationsforschung (Shanti Devi) und die Aussagen der Erleuchteten. Mich interessiert eure Meinung. Die Frage über das Leben nach dem Tod ist für alle Religionen sehr bedeutsam. Ihre Beantwortung hat Einfluss auf unser Leben auf der Erde. Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann sollten wir jetzt so leben, dass es uns nach dem Tod gut geht. Wenn es kein Leben nach dem Tod gibt, hat unser Leben auf der Erde letztlich keine tiefere Bedeutung. Im Yoga heißt es, dass man sich immer des Todes bewusst sein soll, damit man die Kraft zu einem spirituellen Leben hat.   Arwen: Ich kann Dir nur sagen, ich hoffe, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich hoffe es einfach deshalb, weil es dann leichter ist, zu verkraften, dass jemand gegangen ist und man vielleicht in einem anderen Leben die Chance hat, ihn/sie wiederzusehen. Vielleicht ist es für viele unrealistisch, aber mir gibt der Gedanke Hoffnung.   Do: es gibt ein leben nach dem tod. ich habe kürzlich mit meinen opa gesprochen. er sagt in der welt, in der er gerade ist, die ist schöner und angenehmer als unsrere welt. meine meinung ist, dass es ein leben nach dem tod gibt.   Paul: Ich war ungefähr 20 J. alt, als ich mir die gleiche Frage gestellt habe. Und ich wusste, wenn ich da keine eigene Antwort finden kann, dann wird das ganze Leben keinen Sinn haben für mich. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Ich will andeuten, was ich gefunden oder erreicht habe. Den physischen Körper können wir auch schon während des Lebens verlassen. Ich kann mich im Seelenköper ohne Grenzen bewegen, sowohl hier auf der physischen Ebene als auch schon auf den jenseitigen Ebenen.Wir werden akzeptieren müssen, dass es Menschen gibt, die sagen, sie haben in Nahtoderlebnissen oder mittels spiritueller Übungen den physischen Körper verlassen und sich als das erfahren, was wir sind, als Seele.   Elmar: Es gibt keinen Tod - nur Wandlung.   Zuckerschnecke: Ob es ein Leben danach gibt oder nicht, dass wird jeder für sich ganz allein herausfinden müssen - viel wichtiger finde ich: Es gibt ein Leben vor dem Tod. Kassandra: ich habe mich das nie gefragt. seit ich denken kann, habe ich immer so viele verstorbene gesehen. ich glaube ganz sicher daran. für mich ist das selbstverständlich, daß man nach jedem physischen "tod" irgendwie weiterexistiert. Sole (Erwachte): Ich kann mich nicht erinnern mal nicht existiert zu haben, ich war schon immer.   Max (Atheist): Also ganz ehrlich, ich glaube nicht daran. Ich denke, wenn man tot ist ist man tot. Lol. Hört sich furchtbar an, ist aber so denke ich. Der Geist ist doch im Gehirn. Anonymus: Diese Frage lässt sich wohl nur von jemandem beantworten, der schon einmal tot war. Nach vielen Religionen solles ja ein Leben nach dem Tod geben. Wenn es Reinkarnation geben sollte, wäre die natürlich nur dann sinnvoll, wenn man sich irgendwie an sein altes Ich erinnern kann. Ich glaube, dass ist bis dato niemandem gelungen.   Pfarrer: Stell dir vor, du fragst eine Raupe, wie ihr Leben nach dem Tod aussieht. Das würde sie sich auch nicht vorstellen können. Wir aber wissen, am Ende ihres Lebens spinnt sich die Raupe in einen Kokon ein. Dann verwandelt sie sich. Der Kokon bleibt zurück und wird zu Erde. Aber sie selbst ist ein Schmetterling geworden. Ich kenne Menschen, die mit und in einem großen Frieden gestorben sind. Bei ihnen spürte ich etwas davon, dass Sterben nicht nur ein Ende ist, sondern auch ein Loslassen. Menschen, die nicht nur in ihrer biologischen Existenz verhaftet sind, können, wenn die Zeit dafür gekommen ist, ihren Körper loslassen, weil sie spüren, dass sie nicht nur von ihrem Körper am Leben erhalten werden, sondern von Gott. Ich weiß, dass meine Identität nicht nur an diesen Körper gebunden ist, sondern an Gott. Ich denke, es ist eine gute Vorbereitung auf das Neue, das dann beginnen wird, wenn ich mich hier und jetzt im guten Kontakt mit ihm übe. Und dafür hat Gott mir einen Körper gegeben, eine biologische Lebensweise und jeden Tag neue Gelegenheiten. Parapsychologe: Nach einem Bericht der "British Society for Psychical Research" haben etwa zehn Prozent der Bevölkerung sinnliche Wahrnehmungen erleben, die man als Erscheinungen bezeichnen kann. Die Ursache der Erscheinungen soll das Bemühung eines Verstorbenen gewesen sein, einem Lebenden etwas Wichtiges mitzuteilen. Melpomene: In Träumen ist mir meine verstorbene Mutter erschienen, die mir gesagt hat, dass es drüben besser wäre als hier auf Erden, aber auch wieder nicht zu gut. Christus hat mir in einem Traum angekündigt, dass er irgendwann zur Erde zurückkehren wird. Waren es echte Mitteilungen? Diese Frage bleibt offen. Es ist gar nicht so schlimm, dass wir ein Weiterleben nach dem Tod immer wieder bezweifeln. Zweifel gehören zum Leben. Rem: NATÜRLICH gibt es ein Leben nach dem Tod und das unabhängig von der religiösen oder aber nicht-religiösen Überzeugung des Sterbenden. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass sogar Blinde nach einem Herzstillstand ihren toten Körper, wie auch die Menschen, die sich in diesem Augenblick um sie kümmerten,Gespräche, etc. en detail beschreiben konnten. Kinder, die nie zuvor ein Buch gelesen haben, können ein Nahtoderlebnis mit absolut denselben Details schildern, wie Erwachsene. In zwei besonders spektakulären Fällen, die sich in U.S.-Kliniken zugetragen haben, berichteten zwei kurzfristig hirntote Frauen, dass sie (ihnen garantiert unbekannte!) Einzelheiten aus dem Verlauf der OP wussten. Hab keine Angst und vergiss alle Zweifel.   Nils: Danke für eure Antworten. Ich bin gerade so friedlich, dass ich nicht mehr streiten möchte. Am besten jeder folgt der Stimme seiner eigenen Wahrheit. Dann treffen wir uns alle bestimmt im Paradies im Jenseits wieder. Über meinen Gottesbeweis habe ich mich übrigens gerade mit einem atheistischen Quantenphysiker unterhalten. Widerlegen konnte er meinen Ansatz nicht. Sein Weg war es sich auf die materialistische Physik zu beschränken. Viele Physiker denken aber weiter. Das spirituelle Weltbild ist auch in der Physik (Viele-Welten-Interpretation) eine anerkannte Theorie. Die Nahtodforschung, die Reinkarnationsforschung und die Nachtodforschung (Karmapa) deuten auf ein Leben nach dem Tod hin. Christ: Ja! Ich glaube das es ein Leben nach dem Tod gibt. Laut der Bibel - Gottes Wort - ist der Mensch für die Ewigkeit geschaffen. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Joh.3,16 Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat. Buddhist: Mache dir bewusst dass nichts von Dauer ist. Das nichts Bestand hat. Jeder Mensch stirbt wieder. Jedes Feuer erlischt, jeder Tag endet. Da nichts von Dauer ist, kannst du nichts festhalten. Inklusive deinem Leben, deinem Ich. Indem du aufhörst Dinge festhalten zu wollen, die du nicht festhalten kannst, erreichst du Befreiung. Aber du wolltest wissen was nach dem Tod „passiert“. Als Buddhist müsste ich dir natürlich sagen, dass es eine Widergeburt gibt. Und dieses Leben nur eines von Vielen ist, was du noch leben wirst. Die Wahrheit ist aber, dass nichts geboren wird, und nichts stirbt. Alles wechselt nur seine Form."   Zitate Was manche Menschen nach dem Tod erleben (Welt Online, 24.4.2012) Es passiert immer wieder: Ein Mensch ist klinisch tot und kann doch noch von Ärzten wiederbelebt werden. Manche Menschen, die dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen sind, berichten anschließend von Nahtoderfahrungen. Doch was Skeptiker für Esoterik halten, verteidigt der Mediziner und Nahtodexperte Walter van Laack und fordert eine ganzheitliche Sicht auf solche Erfahrungen. Denn aus seiner Sicht gibt es sehr wohl ein "Danach". Zur Erklärung führte er hochkomplexe Erfahrungen an, die Betroffene während eines Nahtod-Zustands machen, obwohl die Gehirnströmungen längst auf Null gesunken seien. Eine solche Erfahrung könne etwa sein, dass ein Betroffener die Wahrnehmung erfährt, über seinem Körper zu schweben und gleichzeitig von einer Beobachtung im Nebenzimmer berichtet, die auch andere Menschen gemacht haben. "Das lässt sich nachprüfen und ist wissenschaftlich nicht erklärbar", so van Laack. Van Laack fordert Mediziner und Wissenschaftler auf, Nahtoderfahrungen nicht nur "auf das Körperliche, auf das Materielle" zu reduzieren. "Die Wissenschaft allein erklärt bestenfalls Teile, aber nicht das komplexe Ganze einer Nahtoderfahrung - und die auch noch unvollständig", erläuterte der Facharzt für Orthopädie, der seine Forschungen zum Thema Nahtod bisher in mehreren Büchern publizierte.   Herr van Laack, wie beschreiben Sie eine klassische Nahtoderfahrung? Walter van Laack: Jede Nahtoderfahrung verläuft individuell und wird mit unterschiedlicher Intensität erlebt. Dennoch gibt es zahlreiche, stets identische Elemente. Ein zentrales Element ist die Out-of-Body-Erfahrung, in der der Mensch sich oft selbst als über seinem Körper schwebend wahrnimmt. Er sieht etwa, wie ihn die Ärzte behandeln; sozusagen von einer höheren Warte aus. Bei solchen Erlebnissen denken viele Leute an Hokuspokus. Van Laack: Wissenschaftlich sind solche Erfahrungen außerhalb des Körpers vor allem dann brauchbar, wenn die von der Person in ihrer Out-of-Body Situation wahrgenommenen Geschehnisse im Nachhinein verifizierbar sind. Wenn also beispielsweise im Nachbarzimmer das Fußballspiel Dortmund gegen Bayern lief und die Person später Einzelheiten davon berichten kann. Das lässt sich nachprüfen und ist wissenschaftlich nicht erklärbar.    Siehe auch Was ist Gott Gottesbeweis Diskussion über den Tod des Karmapa Debatte zwischen Atheisten und Theisten Paradies Meditation  Weblinks Nahtod-Erfahrung Pam Reynolds Welt online: Die Seele existiert auch nach dem Tod Paradies Eine Paradiesinsel   "Das bis heute erreichte Wissen der Menschheit könnte aus der Welt ein Paradies machen." - Joseph Weizenbaum, 2008   Wikipedia Himmel Nach traditioneller christlicher Vorstellung ist der Himmel ein Ort und Zustand vollendeter übernatürlicher Glückseligkeit, die in der unmittelbaren Anschauung Gottes ihren Grund hat. Die himmlische Seligkeit dauere in alle Ewigkeit an. Jesus vergleicht den Lohn für die guten Werke mit Schätzen im Himmel, die unverlierbar sind. „Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.“ (Mt 6,19–20 EU) Der Grad der himmlischen Seligkeit sei bei den einzelnen Seligen verschieden je nach Grad ihrer Verdienste. Wikipedia Garten Eden Paradies ist ein aus dem altiranischen (avestisch) stammendes Wort für ein umgrenztes „eingehegtes Gebiet“; in der griechischen Übersetzung der Bibel wurde er zur Bezeichnung des „Garten Eden“ verwendet. Im Zoroastrismus, nach Zarathustra, gelangen die Seelen nach dem Tod an die Cinvat-Brücke. Hier wird Gericht über Gute und Böse gehalten. Die Guten gelangen in die seligen Gefilde des Paradieses Garodemäna (später Garotman), des „Orts der Lobgesänge“; die Seele des Bösen aber gelangt an den „schlechtesten Ort“ (die Hölle). Parallelen zur späteren christlichen Lehre vom jüngsten Gericht sind unverkennbar. In der jüdischen Tradition wurde der Name Gan Eden zum Sammlungsort der Gerechten nach dem Tod. In der Mitte des Paradieses stehen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Vom Garten Eden wird im 1. Buch Mose erzählt. Der Mensch, hebräisch adam, der aus Staub auf der Erde, hebr. adama, gebildet wird und Chawa, seine Frau (Eva), waren die einzigen menschlichen Bewohner Edens. Genau genommen muss man den Begriff Paradies gemäß der Bibel auf die Zeit vor dem Sündenfall anwenden, als Adam und Eva in einem paradiesischen Zustand im sogenannten Garten Eden lebten. Es gab keine Feindschaft zwischen Mensch und Tier, keine Dornen und Disteln, der Mensch konnte sich ohne Mühe ernähren. Was das Leben der Erlösten nach dem Tod angeht, so bezeichnet die Bibel diesen Zustand als Ewiges Leben oder Reich Gottes, was sich vom Paradies in einigen Punkten unterscheidet. Johannes, dem Schreiber der Offenbarung, wird von Gott ein Blick in dieses neue Reich gewährt (siehe Offenbarung 21–22). In diesem Reich wird Gott selber regieren, es wird ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit sein. Tod, Krankheit und Mühe werden der Vergangenheit angehören. Es wird keine Nacht mehr geben, Gott selbst wird das Licht sein. (Lukas 20,34-36). Die transzendierten Vorstellungen vom „Paradies“ als Garten und dem Leben darin sind sehr vielfältig und geben einen interessanten Einblick in die Bedürfnisse und Sehnsüchte der jeweiligen Kultur: die Kelten hatten Avalon, den „Apfelgarten“, die Griechen hatten den Garten der Hesperiden auf einer Insel im Westen mit seinen Goldenen Äpfeln. War es für die Christen in dem meist ländlichen Mittelalter die Stadt – das Himmlische Jerusalem (Offb. 21) –, rückte später der Garten Eden (Gen. 2) in den Vordergrund. Wikipedia Neues Jerusalem Das Neue Jerusalem (auch „Himmlisches Jerusalem“ genannt) entspringt einer Vision aus dem neutestamentlichen Buch der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, wonach am Ende der Apokalypse eine neue Stadt, ein neues Jerusalem entstehen wird. Dies geschieht, nachdem der alte Himmel und die alte Erde vergangen sind. So beschreibt Offb 21,1–2 EU, dass bei der Apokalypse, dem letzten Gericht und dem Endkampf zwischen Gott und dem Teufel, letzten Endes Gott als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen wird. Daraufhin werden die Erde und der Himmel erneuert und eine Stadt wird aus dem Himmel herabfahren: das neue Jerusalem. In Offb 21,11–15 EU folgt eine detaillierte Beschreibung der Stadt. Sie soll von gleißendem Licht strahlen, aus glasartigem Gold und von würfelförmiger Gestalt sein. Auf jeder der vier Seiten existieren jeweils drei Stadttore innerhalb der Stadtmauer, auf denen wiederum insgesamt zwölf Engel stehen. Zusätzlich sollen auf den Toren selbst die Namen der zwölf Stämme Israels vermerkt sein. Tore und Mauern sind mit Juwelen und Edelsteinen geschmückt.  Erleuchtung und Paradies Das Paradies nach Lucas Cranach. Gott steht mit Adam und Eva in der Mitte. Die männlichen und weiblichen Eigenschaften sind in Harmonie. Es herrschen Frieden, Fülle und Glück. Das Paradies ist ein Ort, an dem glückliche Menschen in einer glücklichen Umgebung leben. Der Ort kann im Diesseits und im Jenseits existieren. Im Diesseits können wir eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks aufbauen. Dazu ist es erforderlich unsere Welt nach den Regeln des Glücks für alle zu organisieren. Alle Menschen müssen etwas zu essen haben, eine gute Arbeit haben, in Sicherheit leben, gesund sein (gute Gesundheitsvorsorge) und gute Beziehungen untereinander haben. Das Lebensglück eines Menschen kommt nach den aktuellen Erkentnissen der Wissenschaft (Sonja Lyubomirsky) vorwiegend aus seinem Inneren. Es ist deshalb wichtig, dass die Welt so organisiert wird, dass sich inneres Glück entwickeln kann. Desweiteren sollen auch die Menschen selbst nach den Grundsätzen des inneren Glücks leben (gesunde Lebensweise, gute Beziehungen, positives Denken). Spirituell entsteht das größte Glück durch die Erleuchtung. Das Reich Gottes ist grundsätzlich ein innerer Zustand, in dem man Gott in sich spürt und gleichzeitig auch das Licht Gottes in der Welt sieht. Durch Übungen wie Meditation und Gedankenarbeit (positives Denken, im Wesentlichen leben) kann ein Mensch erreichen, dass er in einem großen inneren Glückszustand lebt. Ist ein Mensch innerlich glücklich, sieht er auch das Positive in der Welt. Er kann seine Welt als Paradies wahrnehmen. Desweiteren ist es möglich, seine Umwelt als Paradies zu visualisieren, dadurch seine Kundalini-Energie zu aktivieren und zur Erleuchtung zu gelangen. Das ist eine Aufgabe der Paradiesvorstellungen in den verschiedenen Religionen. Man sieht sich in der Mitte einer goldenen Stadt (Palast Brahmas, Neues Jerusalem) oder in einer schönen Landschaft (Garten Eden, Avalon). Die Kundalini-Energie kann erweckt werden, wenn man sich oder sein spirituelles Vorbild (Brahma, Jesus, Gott) in der Mitte des Paradieses visualisiert. Hilfreich ist es auch sich einen Paradiesbaum mit vielen Äpfeln vorzustellen, um den sich eine Schlange (die Schlange der Heilung und Erleuchtung) windet. Verstärkt wird die Glücksenergie, wenn man um das Paradies herum eine Mauer (Himmlisches Jerusalem), ein Meer (um den indischen Weltenberg Meru mit dem Sitz der Götter auf seiner Spitze) oder einen Fluss (vier Flüsse in der Bibel) visualisiert. Alle Religionen der Welt gehen davon aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Grundsätzlich gibt es im Jenseits zwei Bereiche, den Himmel und die Hölle. Den religiösen Begriff Himmel kann man auch mit den Worten Paradies oder Lichtwelt beschreiben. Wer auf der Erde ein Erleuchtungsbewusstsein entwickelt hat, behält es auch nach seinem Tod und steigt mit seiner Seele in die Jenseitsbereiche des Lichts auf. Wer vor seinem Tod nicht erleuchtet ist, kann mit Hilfe eines erleuchteten Meisters (Jesus, Krishna, Buddha Amitabha) oder mit seinen spirituellen Übungen (Kundalini-Yoga, Mantra, Meditation, Gebet) ins Paradies gelangen. Es gibt verschiedene Paradiesbereiche, je nach Art und Intensität der Erleuchtung. Konkret geht man in der Spiritualität davon aus, dass es zwei Paradiesbereiche im Jenseits gibt. Das Paradies der Formen (des Formbewusstseins) und das Paradies ohne Formen (aus Energien wie Licht, Liebe, Frieden). In beiden Paradiesen gibt es noch viele Unterbereiche. Katholisch könnte man von einem Paradies der Seligen und einem Paradies der Heiligen sprechen. Ich habe die mir bekannten Paradiesebenen symbolisch in der Paradies Meditation beschrieben. Vor dem Paradies stehen vier Engel (Cherubim) mit den Eigenschaften eines Adlers, eines Löwen, eines Menschen und eines Stieres. Diese vier Eigenschaften müssen wir erwerben, wenn wir das Tor zum Paradies durchschreiten möchten. Der Adler verkörpert die Weisheit. Wir müssen das Wesentliche im Leben vom Unwesentlichen unterscheiden. Wir müssen Gott (das innere Glück) zum Zentrum unseres Lebens machen und nicht die weltlichen Genüsse (Geld, Macht, Konsum, Beziehungen, Sex). Wir müssen uns entscheiden, welchem Herrn wir dienen wollen. Wenn wir uns entschieden haben, müssen wir mit Selbstdisziplin unseren spirituellen Weg bis zum Ziel gehen. Dazu brauchen wir die Kraft eines Löwen. Der Mensch ist hier ein Symbol der Liebe. Er wird auf den Cherubim-Bildern meistens mit Flügeln als Engel dargestellt. Wir brauchen nicht nur die Kraft eines Löwen, sondern auch die umfassende Liebe eines Engels. Durch die Liebe verändert sich unser Bewusstsein zum Licht hin. Der Stier ist ein Opfertier. Wir müssen unseren Eigenwillen gegenüber Gott und dem Leben opfern. Wir müssen unsere falschen weltlichen Wünsche loslassen. Wir müssen die Dinge so annehmen, wie sie sind. Wir müssen bei allem Leid des Lebens sagen: "Dein Wille geschehe." So erlangen wir inneren Frieden und Gelassenheit. Wenn wir diese vier Eigenschaften im jeweils richtigen Moment auf die richtige Weise üben, dann lösen sich unsere Verspannungen auf, unser inneres Glück erwacht und wir erhalten ein Paradiesbewusstsein. Wir gelangen vor dem Tod zur Heiligkeit (Erleuchtung) und nach dem Tod ins Paradies. Der Himmel (das Paradies) ist ein Bereich der Erleuchtung. Dort kommt man nur hin, wenn sich vorher das Ego (der Egoismus) aufgelöst hat. Wir müssen in ein Erleuchtungsbewusstsein (zur Heiligkeit, inneren Heilung) gelangen, wenn wir im Jenseits zu Gott (zur Erfahrung Gottes) aufsteigen wollen. Wir müssen deshalb auf der Erde oder im Jenseits zuerst durch eine Phase der seelischen Reinigung gehen. Es gibt viele Paradiesbereiche. Ein vollständig Erleuchteter hat die Möglichkeit seine Seele aufzulösen und ganz in Gott einzugehen. Das war das erklärte Ziel von Buddha. Viele Erleuchtete behalten aber ihre Seele, um weiterhin ihren Mitwesen helfen zu können. Das ist der Weg von Jesus. Jesus lebt deshalb noch und kann von uns geistig angerufen werden und kann uns spirituell führen. Im Buddhismus bezeichnet man das als den Bodhisattva-Weg und im Hinduismus als Karma-Yoga (Avatar).  Gibt es ein Jenseits?  Die Nahtodforschung 1969 veröffentlichte die Ärztin Elisabeth Kübler-Ross ihr Buch "Interviews mit Sterbenden". Es setzte eine umfassende Diskussion über den Tod im Westen in Gang. Die Ärztin traf auf die erstaunliche Tatsache, dass viele Menschen mit Nahtoderfahrungen während ihres kurzzeitigen Todes in das Jenseits blicken konnten. Sie waren mit ihrer Seele aus dem Körper ausgetreten, hatten Erfahrungen mit dem Jenseits gemacht und konnten nach ihrer Wiederbelebung ausführlich darüber berichten. Während ihres Erdenlebens blinde Menschen konnten plötzlich im Jenseits sehen. Sie konnten vom Jenseits aus das Geschehen auf der Erde beobachten. Die angegebenen Tatsachen wurden überprüft und stellten sich als wahr heraus. Wie konnte ein Zeit seines Lebens blinder Mensch im Zustand der Bewusstlosigkeit nach einem Verkehrsunfall seine Mitmenschen sehen und nach seiner Wiederbelebung genau beschreiben? Die einzige vernünftige Erklärung war, dass der Mensch eine Seele hat, die vom materiellen Körper unabhängig ist. 1975 schrieb Raymond Moody sein Buch "Leben nach dem Tod". Darin protokollierte er die Nahtoderfahrungen von 150 Menschen. Viele berichteten, dass sie nach ihrem Tod durch einen dunklen Tunnel geflossen und in eine Dimension des Lichts gekommen waren. In der Lichtwelt trafen sie auf heilige Lichtwesen und auf bereits verstorbene Verwandte. Sie erfuhren Dinge, die sie vorher nicht gewusst hatten. Nach ihrer Nahtoderfahrung stellten viele Menschen ihr Leben vollkommen um und orientierten sich vorwiegend an spirituellen Werten. Einer der Hauptkritiker war der Arzt Michael Sabom. Nachdem er das Buch von Moody gelesen hatte, beschloss er, die Dinge selbst gründlich nachzuprüfen. Der große wissenschaftliche Durchbruch gelang Sabom 1991. Die 35-jährige Pam Reynolds musste am Gehirn operiert werden. Ihr Blut wurde aus dem Gehirn abgeleitet. Die Patientin wurde in einen Kälteschlaf versetzt. Ihr Kopf wurde mit Messgeräten verkabelt. Es wurde festgestellt, dass in ihrem Gehirn keine Gehirnströme flossen. Die Denktätigkeit war blockiert. Eine Hormonausschüttung war nicht mehr möglich. Halluzinationen konnten nicht mehr geschehen. Und genau in dieser Zeit hatte Pam Reynolds ihre außerkörperlichen Erfahrungen. Sie schwebte mit ihrer Seele aus dem Körper heraus. Sie beobachtete von oben herab alle Einzelheiten der Operation. Dann schwebte sie durch einen Tunnel in eine Lichtwelt. Dort traf sie ihre verstorbene Großmutter und einige andere Menschen. In einem späteren, vom britischen Fernsehen (BBC) dokumentierten Interview erklärte Pam Reynolds, dass sie in der Lichtwelt den Atem Gottes wahrgenommen hatte. Das Besondere an dem Fall Pam Reynolds besteht darin, dass hier erstmalig mit modernen Messgeräten nachgewiesen werden konnte, dass das Bewusstsein eines Menschen auch dann denken kann, wenn das Gehirn materiell ausgeschaltet ist. Es muss also ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein geben. Körper und Seele sind zwei von einander unabhängige Energiemanifestationen. Anders sind die Erkenntnisse der Wissenschaftler nicht erklärbar.  Der Tod des 16. Karmapa GreySoul: Die Behauptung eines Arztes ist keine Forschung. Das kann höchstens der START einer Forschung zum Thema sein. Forschung würde es sein, wenn man jetzt "Erleuchtete" findet die sich nach ihrem Tod z.B. mit Wärmebildkameras überwachen lassen, um zu schauen, ob deren Temperaturkurve sich anders verhält als die von normalen Menschen. Mich würde interessieren wie du darauf kommst, dass das die Mehrheit ist, die auf deine Schlüsse kommt? Nils: Es handelt sich bei dem Karmapafall nicht um die Behauptung eines Arztes, sondern um ärztliche Untersuchungen. Die auch von anderen Menschen des Krankenhauses (zum Beispiel dem Chirurgen) geteilt wurden. Desweiteren ist es kein Einzelfall, sondern die traditionelle Art von erleuchteten tibetischen Meistern zu sterben. Es gibt dafür viele Zeugen. Dass die Mehrheit der Nahtodforscher meine Ansicht teilt, ergab meine Durchsicht der Literatur und insbesondere auch die Diskussion bei Wikipedia: "Wikipedia Nahtoderfahrung: Tatsächlich gibt der Artikel jedoch nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und die Standpunkte der erfahrenen Fachwissenschaftler zum Thema. –Kersti" Der Karmapa wurde auch mit Meßgeräten beobachtet: "Früh am nächsten Tag starb er tatsächlich. Wir sahen die Veränderung auf den Monitoren. Die Herzimpulse veränderten sich in einer Weise, die erkennen lässt, dass das Herz ausfällt. So wussten wir und die Chirurgen, dass es bevorstand. Wir sagten den Rinpoches nichts. Sein Herz setzte für ungefähr zehn Sekunden aus. Wir belebten ihn wieder, hatten Probleme mit dem Blutdruck, brachten ihn wieder hoch, und er war für ungefähr 25 oder 30 Minuten stabil. Es schien aber, als hätte er einen Herzanfall gehabt. Dann ging sein Blutdruck völlig herunter, und mit all den Medikamenten konnten wir ihn nicht wieder hoch kriegen. Wir arbeiten weiter, gaben Medikamente, und dann setzte sein Herz aus. Wir bearbeiteten seine Brust, aber dann zu einem gewissen Zeitpunkt war mir klar, dass es vorbei war. Man konnte auf dem Monitor sein Herz sterben sehen. Aber ich hatte das Gefühl, als müssten wir so gut wir konnten unsere Gründlichkeit beweisen, um die Rinpoches zu beruhigen. Also arbeitete ich fast 45 Minuten weiter an der Reanimation, viel länger als ich es normalerweise getan hätte. Schließlich gab ich ihm zwei Ampullen Epinephrine und Adrenalin ins Herz, aber es kam keine Reaktion - Kalzium, keine Reaktion. So hörten wir also auf. Dies war der Punkt, an dem wir aufgaben. Ich ging hinaus, um Trungpa Rinpoche anzurufen und ihm zu sagen, dass Seine Heiligkeit gestorben war. Als ich in den Raum zurück kam, fingen die Leute an zu gehen. Seine Heiligkeit hatte nun ungefähr 45 Minuten dort gelegen. Wir begannen die Magensonde herauszuziehen, und als jemand den Schlauch aus seiner Nase zog, sah ich plötzlich, dass sein Blutdruck 140 zu 80 war. Meine erste Reaktion war, dass ich schrie: "Wer lehnt an dem Druck-Monitor?" Ich war fast in Panik: "Wer lehnt an dem Monitor?" Ich sagte zu mir selbst: "Oh nein, jetzt geht es wieder los." Ich wusste: Damit der Blutdruck so hochgehen kann, müsste jemand daran lehnen mit ... nun, es war unmöglich. Dann schrie eine Schwester beinahe: "Er hat einen guten Puls! Er hat einen guten Puls!" Einer der älteren Rinpoches klopfte mir auf den Rücken, als wolle er sagen: "Es ist unmöglich, aber es geschieht." Die Herzrate Seiner Heiligkeit war 80, sein Blutdruck 140 zu 80. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass ich in diesem Raum ohnmächtig werden würde. Keiner sagte jetzt ein Wort. Es war ein Moment von "Das gibt es nicht. Es kann nicht sein." Es war schon so einiges geschehen mit Seiner Heiligkeit, aber das war eindeutig das größte Wunder, das ich je gesehen hatte. Ich meine, es war nicht nur ein außergewöhnlicher Moment. Es geschah eine Stunde, nachdem sein Herz zu schlagen aufgehört hatte und 15 Minuten, nachdem wir aufgehört hatten, irgendetwas mit ihm zu tun. Ich rannte aus dem Raum, um wieder Trungpa Rinpoche anzurufen und ihm zu sagen, dass Seine Heiligkeit wieder lebt - "Ich kann nicht reden, auf Wiedersehen." In diesem Zimmer hatte ich den Eindruck, dass Seine Heiligkeit zurückkam, um noch einmal zu probieren, ob dieser Körper noch seinen Geist tragen kann. Er hatte Valium und Morphium bekommen und das löste ihn von dem Körper. Ich hatte das Gefühl, dass er plötzlich bemerkt hatte, dass sein Körper nicht mehr arbeitete. So kam er zurück, um zu sehen, ob er noch benutzbar sei. Nur die Kraft seines zurückkehrenden Bewusstseins ließ alles wieder losgehen." Zitat ausbuddhismus-heute  Die Quantenphysik GreySoul: Wenn die Quantenphysik das beweisen würde, wäre das schon längst eine Seite 1 Nachricht. Die Quantenphysik beweist kein Stück die Existenz Gottes oder des Jenseits. Und natürlich besteht unsere Welt aus Materie. Niemand bestreitet das Materie existert, die Frage ist nur, woraus Materie besteht. Nils: Zur Quantenphysik möchte ich einige Dinge anmerken. Professor Dürr: "Primär existiert nur das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Bewusstsein nennen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Viele Erscheinungen der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieses Informationsfeld keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert." (P.M. Magazin 05/2007) Nach der Meinung vieler Quantenphysiker (Amit Goswami, Fritjof Capra, Hans-Peter Dürr, Jean Émile Charon, Burkhard Heim, Michael König) gibt es hinter der Welt der Materie einen Hyperraum, den man als Jenseits oder als Himmel (Hans-Peter Dürr, Daniel Kronick, Michael König) auffassen kann. Grundlage dieser Annahme ist das bewiesene (verifizierte) Phänomen der Quantenverschränkung. Wenn zwei verschränkte (durch einen Kontakt "geistig" verbundene) Photonen (Lichtteilchen, Quanten) über eine große Raumdistanz weitaus schneller als mit Lichtgeschwindigkeit (sofort) kommunizieren können, muss es eine höhere Dimension (einen Hyperraum) geben, durch die dieses möglich ist. Denn die spezielle Relativitätstheorie Einsteins zeigt, dass sich Signale in den herkömmlichen Dimensionen des Raumes nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können. Zur Vertiefung gibt es das Interview mit Amit Goswami. Zitate aus Jesus.de Paradiesdiskussion 2012  Die drei Himmel Der Apostel Paulus (2. Korinther - Kapitel 12) 1 Es ist mir ja das Rühmen nichts nütze; doch will ich kommen auf die Gesichte und Offenbarung des HERRN. 2 Ich kenne einen Menschen in Christo; vor vierzehn Jahren (ist er in dem Leibe gewesen, so weiß ich's nicht; oder ist er außer dem Leibe gewesen, so weiß ich's nicht; Gott weiß es) ward derselbe entzückt bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne denselben Menschen (ob er im Leibe oder außer dem Leibe gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es); 4 der ward entzückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, welche kein Mensch sagen kann. 5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nichts rühmen, nur meiner Schwachheit. Bericht eines Mystikers (Zitat aus Theologieforum, 2012) Es gibt viele Bereiche im Jenseits. Man kann das Jenseits in drei Hauptbereiche einteilen. Der höchste Bereich ist Gott selbst, das Licht, der dritte Himmel. Der dritte Himmel befindet sich in der Mitte des zweiten Himmels. Man kann in den dritten Himmel gelangen, in dem man sich in der Mitte des zweiten Himmels den Altar Gottes, einen Paradiesbaum mit Früchten (Garten Eden) oder ein Lichtmeer (eine Sonne, Jesus Christus, das Licht Gottes) vorstellt. Wer in den dritten Himmel gelangt, lebt in Gott. Er hat sein Ich-Bewusstsein (Ego) aufgelöst und ruht im Frieden, in der Wahrheit und im höchsten Glück. So habe ich bei meiner Entrückung in den dritten Himmel diesen Paradiesbereich erfahren. Meine Erfahrung des dritten Himmels entsprach genau dem, was der Apostel Paulus darüber geschrieben hat. Hinduistisch interpretiert handelt es sich um den Aufstieg der Kundalini-Energie vom Beckenboden bis zum Kopf (Scheitelchakra). Dann sieht man Gott. Es ist eine hohe spirituelle Erfahrung. Ich durfte sie auch nur einmal machen. Ich spürte deutlich wie eine warme Energiesäule (der Stab Moses) in der Mitte meines Körpers bis in den Kopf aufstieg. Dann schaltete sich mein Bewusstsein völlig um. Ich war plötzlich in einer ganz anderen Dimension, die nur aus Wahrheit, Liebe und Frieden bestand. Es gab mich als Körper nicht mehr. Mir war spontan bewusst, dass das Ziel aller Seelen ist. Ich konnte danach plötzlich den tieferen Sinn hinter den Worten der Bibel begreifen. Bei einer weiteren Entrückung gelangte ich in den ersten und den zweiten Himmel. Im ersten Himmel traf ich auf meinen verstorbenen Vater. Er begleitete mich bis an die Grenze zum zweiten Himmel. Diese Grenze konnte er nicht überschreiten. Ich dagegen konnte diese Grenze dank meiner langjährigen spirituellen Praxis überwinden. Ich sah durch ein Fenster in den zweiten Himmel. Er war wie ein großes Meer aus glücklicher Energie, in dem viele Heilige lebten (schwebten). Ich erkannte sie als Heilige aus vielen Religionen. Einige Heilige erblickten mich. Sie kamen auf mich zu und wollten mich dort behalten. Da ich aber auf der Erde noch viel zu tun habe, kehrte ich schnell wieder in meinen Körper zurück. Ich war nach der Begegnung mit den Heiligen drei Tage in einem tiefen Glückszustand. Ich sah meine Umwelt als Paradies. Das Paradies war für drei Tage auf die Erde gekommen. Der zweite Himmel ist der Bereich der Formen. Es ist der Bereich der Heiligen und Seeligen. Wir leben dort überwiegend im Frieden, in der Liebe und im Glück. Es gibt dort vielfältige glückliche Wesen. Wir können untereinander kommunizieren und uns auch mit allen Bereichen und Wesen unter dem zweiten Himmel verbinden. Wir können allen mit uns verbundenen Menschen Licht senden und sie auf ihrem spirituellen Weg stärken. Eine Seele besteht aus Gedanken und Gefühlen. Da der zweite Himmel das Paradies der Formen ist, können wir uns dort kraft unserer Vorstellung Formen schaffen, in denen wir glücklich sind. Wir können uns ein Bild von uns schaffen. Wir können dort so sein, wie wir gerne sein möchten. Gut ist es sich als Engel, Heiligen oder Erleuchteten zu sehen. Wenn wir eine bestimmte Person mit bestimmten Eigenschaften sein möchten, können wir das sein. Wir können auch unsere Umgebung nach unseren Vorstellungen formen. Wir können uns die Paradiesumwelt schaffen, in der wir glücklicn sind. Wir können unsere Paradiesumwelt als Garten Eden (Naturparadies) oder als goldenes Jerusalem (schöne Stadt) gestalten. In den Religionen auf der Erde gibt es viele Paradiesvorstellungen. Sie sind alle gut, wenn sie uns helfen ins Paradies aufzusteigen und dort glücklich zu verweilen. Der erste Himmel ist kein Paradies im eigentlichen Sinne. Es ist das normale Jenseits, das auch Astralwelt oder Hölle genannt wird. Der Begriff Hölle stammt von den Germanen und bezeichnet grundsätzlich einfach nur neutral das Jenseits. Im Jenseits gibt es Bereiche, die man wirklich als Hölle (als unschön) beschreiben kann. Es sind Gefängnisse im Jenseits, durch die die anderen Seelen vor besonders schlechten Wesen geschützt werden. In diesem Jenseits gibt es Bereiche, in denen manche Seelen auf den Aufstieg in den zweiten Himmel vorbereitet werden. Diese Bereiche werden von den Katholiken als Fegefeuer bezeichnet. Im weiteren Sinne gehört auch die Erde dazu, wenn wir dort spirituell üben. Wer ausreichend spirituell übt, nimmt bereits an der Gnade Gottes teil, weil er eines Tages ins Paradies aufsteigen wird. Ausreichend spirituell übt, wer im Laufe seines Lebens seine Seele immer weiter reinigt. Nach der Bergpredigt von Jesus Christus werden alle im Geiste Reinen Gott schauen, also ins Paradies gelangen. Die spirituellen Übungen sind je nach Religion verschieden. Wir können beten, meditieren, kontemplativ sein oder in der umfassenden Liebe leben (allen Wesen Gutes tun). Gott ist ein Mysterium, dass wir in der Erleuchtung begreifen können. Gott ist innen und außen. Gott wirkt durch alle Dimensionen. Gott kann deshalb auch auf der Erde erfahren werden, allerdings nicht in der reinen Form wie im Jenseits. Wir können auch auf der Erde ein Paradiesbewusstsein entwickeln und unsere Umwelt als Paradies spüren. Grundsätzlich ist der Bewusstseinszustand vor dem Tod gleich dem Bewusstseinszustand nach dem Tod. Wer vor dem Tod erleuchtet ist, gelangt nach dem Tod grundsätzlich direkt zu Gott. Wer vor dem Tod ein Paradiesbewusstsein hat, steigt nach dem Tod direkt ins Paradies auf. Es ist deshalb günstig, vor dem Tod positive Eigenschaften wie Liebe, Frieden, spirituelle Selbstdisziplin und Wahrhaftigkeit zu entwickeln. Wer vor dem Tod nicht erleuchtet (kein Heiliger) ist, der kann ins Paradies gelangen, wenn er sich regelmäßig mit einem erleuchteten Helfer (Jesus Christus) verbunden hat. Deswegen ist das tägliche Gebet, das tägliche Lesen in heiligen Büchern und die ständige Verbundenheit mit Gott wichtig.   Kathpedia Der Himmel (als religiöser Begriff), bezeichnet einen übernatürlichen Zustand der Verklärung und Seligkeit, in dem Gott immer war; aber auch die "Wohnungen" der himmlischen Geister (vgl. Engel). Der Himmel ist das letzte Ziel und die Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte des Menschen, der Zustand höchsten, endgültigen Glücks. Da Gott unendlich erhaben ist, kann er nur dann gesehen werden, wie er ist, wenn er selbst den Menschen sein Mysterium unmittelbar schauen läßt und ihn dazu befähigt. Diese Schau Gottes in seiner himmlischen Herrlichkeit wird von der Kirche „die beseligende Schau“ [visio beatifica] genannt. Der Grad der himmlischen Seligkeit ist bei den einzelnen Seligen verschieden je nach dem Grade ihrer Verdienste (De fide). Jesus versichert: "Er (der Menschensohn) wird einem jeden vergelten nach seinem Tun" (Mt 16,27). Paulus lehrt: „Jeder wird seinen Lohn empfangen gemäß seiner Arbeit“ (1 Kor 3, 8). „Wer spärlich sät, wird auch spärlich ernten; wer reichlich sät, wird auch reichlich ernten" (2 Kor 9,6). Im Gegensatz zur Lehre der katholischen Kirche steht die Lehre Martin Luthers von der äußerlichen Anrechnung der Gerechtigkeit Christi. Daraus folge die Gleichheit der Seligkeit. (Anmerkung: Beide Lehren sind richtig. Natürlich sind die Menschen auf der Erde unterschiedlich, üben spirituell unterschiedlich und tun unterschiedlich gute Dinge. Sie kommen deshalb auch in unterschiedliche Bereiche im Jenseits. Wer mit einem erleuchteten Meister verbunden ist, wird letztlich auf die Ebene des Meisters gezogen. Alle ernsthaft praktizierenden Christen kommen deshalb eines Tages bei Gott an. Insofern sind kurzfristig die Christen entsprechend ihrer Taten ungleich und langfristig gleich. Wichtig ist es sich regelmäßig mit einem erleuchteten Meister der höchsten Ebene wie Jesus, Buddha, Krishna oder Sokrates zu verbinden. Dann wird man im Laufe seiner spirituellen Entwicklung auf die höchste Ebene gezogen. Und kann von dort aus dann selbst als erleuchteter Helfer aller Wesen wirken.) Diskussion im Theologieforum Bankasius (Atheist): Das Paradies ist eine menschliche Erfindung, geboren aus dem Selbsterhaltungstrieb und ausgestattet mit Einrichtungen, wie sie in der jeweiligen Kultur als erstrebenswert galten (Wein im Islam, Met bei den alten Germanen). Cantica (Katholikin): Es sind Momente in denen man zu richtigen Zeit am richtigen Ort mit Menschen zusammen ist und ein gemeinsames Berührt sein geschieht. Etwas Großes und Unfassbares ist gegenwärtig und alle sind davon ergriffen. Ein Moment der umfassenden Gegenwart, aber trotzdem ganz schlicht und einfach. Wenn man ein schwieriges Werk geschafft hat. Wenn man ein Baby auf dem Arm hat. Wenn ein (behindertes) Kind einen Entwicklungsschritt zeigt, den man nicht erwartet hätte. Überhaupt unerwartete und überaschende Erfahrungen von Gutem. Wenn Vogelgezwitscher ins Ohr dringt. Ein kurzer Moment in dem man gewahr wird, wie man von einem Menschen (von Gott) geliebt wird. Dies sind nur einige Beispiele die für mich eine Vorahnung von Paradies vermitteln. Das Paradies nur als etwas Jenseitiges zu betrachten, greift mir zu kurz. Für mich widerspricht es auch der christlichen Lehre, die davon spricht, daß das Reich Gottes durch Jesus Christus jetzt schon hier ist und immer wieder durchscheinen kann, in jedem Moment hier auf Erden. LeonoraLisa: Nun ja... was nach unserem Ableben so geschieht, können wir nur ahnen und hoffen. Aber da ich einmal im Krankenhaus zwei außerkörperliche Erfahrungen machen durfte (leider nur bis an die Zimmerdecke ), ist mir klar, dass es irgendwie weitergeht. Das war damals so : Ich musste ins Krankenhaus, weil ich eine Gallensteinzertrümmerung mit Laser erhielt. Es war keine Betäubung notwendig, deshalb konnte ich sofort nach der Behandlung vom Tisch aufstehen und bin dann zum Krankenhaus-Telefonhäuschen gegangen, meiner Mutter zu berichten, wie es gewesen war. Als ich das Telefonhäuschen, dass sich im Innenbereich befand, wieder verliess, wurde mir plötzlich schwindelig und ich fiel um. Da sah ich mich auf einmal von der Raumdecke aus unten am Boden liegen, weit und breit keiner in der Nähe. Als ich (meine Seele) neugierigerweise meinen daliegenden Körper näher betrachten wollte, zog es mich unwillkürlich wieder zurück und ich war wieder im Körper drin. Ich stand auf und sah, dass ich tatsächlich völlig allein war. Ich ging vorsichtig zum Aufzug, um in meine Etage zurückzufahren, hatte irrtümlich auf eine Etage höher gedrückt und als die Türe wieder aufging, fiel ich schon ohnmächtig aus dem Aufzug raus. Wieder sah ich alles von der Zimmerdecke aus. Aber diesmal waren viele Leute um meinem Körper herum, so dass ich meinen Körper nicht sehen konnte, sondern nur die Leute. Dann sah ich einen Mann in einem weissen Kittel schnellen Schrittes ankommen und die Leute machten Platz. Ich wurde wieder magisch von meinem Körper angezogen und fand mich dann tatsächlich liegend, vom Arzt behandelt auf dem Boden. Es war für mich sehr schön, das erlebt haben zu dürfen. Mystiker: Im Paradies gibt es bestimmt auch ein Internet, so dass wir dort weiter posten können. Vielleicht können wir uns dort sogar alle persönlich sehen? Oder muss man dort immer Halleluja singen? Singen kann ich nämlich leider nicht. Ich wurde schon aus dem Kirchenchor entfernt. Ich durfte als Engel nicht Weihnachten mitsingen, weil ich oft den Ton nicht treffe. Aber ich höre gerne Engeln beim Singen zu. Ich werde euch also ein guter Zuhörer sein. Wie ist es mit meinen Freunden? Ich kenne kaum Christen, sondern fast nur Atheisten. Die möchte ich auch gerne mit ins Paradies nehmen. Insbesondere meine Eltern, meine Großeltern und meinen Sohn. Oder kommen sie alle in die Hölle? Das wäre traurig. Kann ich sie wenigstens dort besuchen? (...) Das Internet im Jenseits besteht aus geistigen Energieverbindungen (Lichtstrahlen). Wer auf der Erde geistig miteinander verbunden ist, kann auch im Jenseits weiterhin Kontakt haben. Im Paradies müssen wir nicht alle Halleluja singen. Jeder kann dort auf seine Art spirituell üben. Buddhisten können dort meditieren, Christen beten und Yogis Yoga machen. Auch Atheisten können ins Paradies kommen, weil auch Atheisten die Erleuchtung erlangen können. Es ist für sie aber ein schwerer Weg, wenn sie keinen erleuchteten Helfer haben. Ohne einen erleuchteten Helfer ist der Weg schwer zu finden und vor allem schwer so lange zu gehen, bis man das Ziel erreicht hat.  Der Weg ins Paradies (Zitat aus Theologieforum, 2012) Kerosin (undogmatische Christin): Wie eine andere Welt jenseits des Materiellen wohl aussehen mag. Ich glaube, diese andere Welt ist sehr kompliziert und vor allem vielleicht auch anders, als wir uns das jemals vorstellen können. Mystiker: Liebe Kerosin, nach meiner Lektüre der vielen Jenseitsberichte scheint alles ziemlich kompliziert zu sein. Insbesondere wenn man die Schriften der Theosophen liest. Nach meiner Erfahrung ist es aber letztlich ganz einfach. Dein Bewusstseinszustand vor dem Tod ist gleich deinem Bewusstseinszustand nach dem Tod. So wie es dir hier gefühlsmäßig geht, so wird es dir auch nach dem Tod im Jenseits gehen. Du fließt dann einfach als Seele in die Bereiche, die deinem Gefühlszustand entsprechen. Wenn du auf der Erde ein grundsätzlich positiver Mensch bist, bist du es auch im Jenseits. Wenn du auf der Erde eher negativ bist, triffst du dich im Jenseits mit Gleichgesinnten. Wenn du vor dem Tod depressiv bist, bist du es auch nach dem Tod. Nach meiner Erfahrung ist es im Jenseits grundsätzlich etwas besser, aber nicht wesentlich. Wenn es dir im Jenseits geistig gut gehen soll, muss du auf der Erde an deinen Gedanken und Gefühlen arbeiten. Es gibt spirituelle Übungen, mit denen du dein Bewusstsein anheben kannst. Du kannst beten, in der Bibel lesen, aufbauende Lieder singen, tanzen oder einen schönen Spaziergang machen. Du kannst deine negativen Gedanken beobachten und sie durch positive Gedanken ersetzen. Negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen. Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen. Durch bestimmte Meditationstechniken kannst du deine Kundalini Energie (den heiligen Geist in dir) erwecken und mit deinem Bewusstsein in die Paradiesebene (zur Erleuchtung, Heiligkeit) gelangen. Wenn du im Schwerpunkt nach spirituellen Grundsätzen (den Grundsätzen des inneren Glücks) lebst, kann du in der Tiefe deiner Seele ein sehr glückliches Leben führen. Jesus bekam von Johannes dem Täufer die Erleuchtungsenergie übertragen. Seine Chakren (die Energietore in seinem Körper) wurden geöffnet und der Heilige Geist (die Erleuchtungsenergie) konnte in ihn hineinfließen. Danach meditierte er vier Wochen in der Wüste, reinigte dabei seinen Geist von allen weltlichen Anhaftungen (vom Teufel) und war dauerhaft erleuchtet. Er konnte jetzt dauerhaft in Gott leben und seine Umwelt als Paradies erfahren, obwohl es natürlich auch in seinem Leben viel Leid gab. Erleuchtung bedeutet nicht das Leid zu verdrängen, sondern es zu integrieren. Man spürt Freude und Leid, aber im Kern seiner Seele ist man glücklich und zufrieden. Leider sind die Menschen spirituell unterschiedlich weit entwickelt. Manche habe wenige innere Verspannungen (spirituelle Blockaden) und manche müssen noch viel innerlich reinigen. Ich gehöre leider zu den Letzteren. Ich bekam viele Energieübertragungen und war oft in Erleuchtungsdimensionen. Aber ich fiel auch immer wieder zurück. Durch die Öffnung meiner Chakren durch die erleuchteten Meister (aus verschiedenen Religionen) und durch meine täglichen spirituellen Übungen befinde ich mich in einem ständigen Reinigungsprozess. Es geht im Laufe der Jahre bewusstseinsmäßig langsam immer weiter aufwärts. Aber wozu Jesus vier Wochen gebraucht hat, brauche ich eher vierzig Jahre. Und selbst damit bin ich zufrieden, weil ich dann vor meinem Tod eine gute Bewusstseinsebene erreicht habe. Es geht aber auch anders. Eine Frau in meiner Facebook Gruppe, Elisabeth, ging einfach nur eines Tages durch den Wald spazieren. Da öffnete sich ihr Scheitelchakra und die Erleuchtungsenergie (der Heilige Geist) floss vom Himmel in sie herein. Und sie war danach dauerhaft erleuchtet. Sie brauchte noch nicht einmal vier Wochen zu meditieren. Buddha meditierte sechs Jahre. Die bekannte indische Heilige Amritanandamayi (Amma) dachte vom Alter von vier Jahren an beständig Mantras (betete zu Gott), lebte ein normales Alltagsleben und war mit 22 Jahren dauerhaft erleuchtet. Kerosin: Der Mensch ist stets ein Suchender. Gott führt und daran glaube ich, deshalb hat jeder Mensch auch seinen eigenen Pfad, und manchmal trifft er auf seinem Pfad viele Gleichgesinnte. Und geht mit diesen Menschen eine Strecke des Wegs zusammen. Ich bin immer bereit für neue Ufer. Und ich würde es gern auch mehr innerlich erfahren. Mystiker: Der erste große Schritt ist es ein Suchender zu werden. Wer gründlich sucht, wird eines Tages seinen Weg zur Erleuchtung finden. Es ist bereits eine große Gnade ein konsequent Suchender zu sein. Es gibt viele Wege zur Erleuchtung. Du musst den Weg finden, der zu dir passt. Du musst den Weg finden, auf dem du erfolgreich dein Ziel erreichen kannst. Du musst die Religion finden, die dich spirituell voranbringt. Und auch innerhalb der Religionen gibt es viele unterschiedliche Wege. Man kann sich in Dogmen verlaufen oder hauptsächlich weltlich leben. Schön ist es, wenn man mindestens einmal die Erleuchtung erfahren hat. Dann kennt man das Ziel und kann erheblich leichter seinen Weg finden. Ansonsten sollte man den Menschen vertrauen und folgen, die den Weg kennen. Und vor allem immer genau auf die Stimme seiner eigenen inneren Weisheit hören. Es ist die Erkenntnis aus meinen Erleuchtungserfahrungen, dass man seinen persönlichen Weg ins Licht findet, wenn man konsequent nach den Grundsätzen Wahrheit und Liebe lebt, auf seine ganz persönliche Art. Keiko: Wieviel betet ihr? Ich als Zen-Buddhistin meditiere jeden Tag 2x 30 min. Das ist das Minimum, was meine Lehre von mir erfordert, wenn ich sie einigermaßen "ordentlich" praktizieren möchte. Ich stelle aber immer wieder überrascht fest, dass sich selbst überzeugte Christen weniger Zeit zum Beten nehmen. Mystiker: Liebe Keiko, ich lebe seit 24 Jahren als praktizierender Eremit. Ich habe meinen Tag so organisiert, dass ich beständig in einem spirituellen Reinigungsprozess bin. Ich bete etwa zehn Stunden am Tag, meistens als eine Art Mantra Meditation. Ich gehe jeden Tag zwei Stunden spazieren und verweile oft viele Stunden in einer ruhigen Meditation. Beim Spazieren gehen bete ich zuerst etwa 15 Minuten und gelange dadurch in eine andere Bewusstseinsdimension. Dann sind meine Gedanken ruhig und ich gehe einfach nur. Ich sehe mich als Christ, aber ich praktiziere Übungen aus vielen Religionen. Vom Buddhismus habe ich den ständigen Wechsel zwischen Sitzen und Gehen gelernt. Die Zen-Meditation gefällt mir auch gut. Ich verbinde sie aber auf tibetische Art mit der Kundalini-Erweckung (Gottheiten Yoga). Es ist also eine Art Zwei-Stufen-Meditation. Zuerst bringe ich mich durch ein Gebet ins Licht (in Gott, ins Glück) und dann verweile ich längere Zeit im Zustand der Gedankenruhe und lasse die Gedanken kommen und gehen wie sie wollen. Da ich ziemlich faul bin, meditiere ich meistens im Liegen. Manchmal mache ich auch Yoga. Regelmäßig sende ich allen Wesen Licht. Meine spirituelle Praxis orientiert sich an den christlichen Wüstenväter, an den Kartäusern (in der Stille leben) und an den Benediktinern (arbeiten und beten). Ich habe viele Energieübertragungen durch erleuchtete Meister erhalten, ähnlich wie Jesus von dem Täufer Johannes gesegnet wurde. Gerade zu Beginn meiner spirituellen Praxis war das sehr wichtig. Sehr verbunden fühle ich mich auch Frere Roger aus Taize, von dem ich auch eine Energieübertragung bekam. Markus Pettering (kath. Theologe): "Wer arbeitet, betet" war ein Sprichwort, das ich in Frankreich hörte. Wie seht IHR das? Können auch ganz normale Tätigkeiten den Charakter von Gebet haben? Mystiker: Arbeit kann von Gott wegführen oder zu Gott hinführen. Wenn Arbeit mit Gebet oder Meditation verbunden wird, kann sie zu Gott hinführen. Wenn Arbeit zum Burnout führt, ist man auf dem falschen Weg. Arbeit aus der Ruhe und Liebe getan, bringt einen immer weiter ins Licht. Arbeit aus dem Ego getan (Karriere, Geld, Anerkennung, Habgier, Machtstreben), führt in die Dunkelheit. Arbeit aus Gott getan (Liebe, Wahrheit, Glück), führt ins Paradies. Aus meiner Sicht muss man die Arbeit so dosieren, dass man im Schwerpunkt immer auf dem spirituellen Weg (in der Ruhe, Liebe) bleibt. Ich spüre in mir jeden Tag genau, wie viel Ruhe ich brauche, wieviel Gebet ich brauche (oder andere spirituelle Übungen) und wie viel Arbeit ich brauche. Ich plane jeden Tag als einen inneren Reinigungsweg und ein beständiges Wachstum ins Licht.  Das Paradies im Christentum Das Vaterunser als Weg ins Paradies: "Dein Reich komme." Neubaugoere (Christin): Vom Paradies spricht die Bibel (Gott) sehr selten, je nach Übersetzung 3-5 Mal. Nils: Vom Paradies spricht die Bibel sehr selten, weil die Paradieslehre von den Persern (der Zarathustra Religion) stammt und erst sehr spät in die Bibel eingefügt wurde. Das Paradies ist eine zentrale spirituelle Lehre. Bei Moses steht sie an erster Stelle. Er beschreibt damit symbolisch den Weg zur Erleuchtung. Der Paradiesbaum ist der mittlere Energiekanal im Körper (die Wirbelsäule), um den sich die Kundalini Schlange windet. Durch spirituelle Übungen wie die Visualisierung seiner Umwelt als Paradies, den Paradiesbaum mit Schlange in sich oder sich als Adam (in sich ganzer Mensch) kann man zur Erleuchtung (in ein Paradiesbewusstsein) gelangen. Die Paradies-Visualisierung bei Moses stammt übrigens vermutlich von den alten Ägyptern. Neubaugoere: Mir fällt ein, daß Jesus mal gefragt wurde, wie man das "Reich Gottes" erlangen könnte ... und ER sagte nicht nur, daß ER der Weg zum Vater (Gott) sei, sondern daß man sich das Reich SCHENKEN lassen muss wie ein Kind ... man kann es nicht "erobern" oder "etwas zahlen für den Eintritt" oder eben "gute Dinge tun als Eintrittsgeld" . Nils: Jeder Erleuchtete kennt Gott, kann den Weg zu Gott beschreiben und ist insofern ein Weg zu Gott. Jeder Erleuchtete sagt den Satz: "Niemand kommt zum Vater als durch mich." Dabei geht es nicht darum alle anderen Religionen und ihre erleuchteten Gründer als falsch zu diffamieren, sondern um das Praktizieren der typischen Erleuchtungseigenschaften (Liebe, Frieden, Wahrheit). Moses war auch erleuchtet. Auch Moses kannte den Weg. Jesus wollte das Judentum nicht abschaffen, sondern zum echten spirtuellen Üben zurückführen. In das Reich Gottes gelangt man durch die Verbindung von spirituellem Üben und Gnade. Spirituelles Üben bedeutet, dass wir Jesus in Gedanken und in Taten nachfolgen müssen. Wir müssen die Eigenschaften von Jesus üben. Wir müssen alle äußeren Dinge innerlich loslassen (ein Armer werden), um innerlich reich werden zu können. Wir müssen die umfassende Liebe üben, um in ein Gottesbewusstsein zu gelangen. Und wir müssen mediteren, weil Gott in der Stille zu finden ist. Jesus hat oft meditiert. Er hat 40 Tage und Nächte in der Wüste meditiert. Und er hat sich auf einen Berg gesetzt und meditiert, bis ihm der Geist Gottes erschien. Wir müssen Jesus in allen Dingen nachfolgen, um zur Heiligkeit (inneren Heilung, Erleuchtung) zu gelangen. Neubaugoere: Wir brauchen nicht (irgend)EINEN Helfer, sondern DEN Helfer. Jesus sagt, es gibt keinen anderen Weg als über IHN, also über Jesus selbst. Nils: Wir brauchen nicht irgendeinen Helfer, sondern einen erleuchteten Helfer. Insofern stimme ich mit dir überein. Wenn du nur Jesus als Weg zu Gott ansiehst und alle anderen Religionen nicht, hast du aus meiner Sicht die Bibel falsch interpretiert. Gott wirkt durch alle Religionen. Das ist meine feste Überzeugung. Der große indische Heilige Ramakrishna ist nacheinander den Hinduismus, den Islam und das Christentum als Weg zu Gott gegangen. Er hat bestätigt, dass er auf allen drei Wegen zu Gott kommen konnte. Und genau das ist auch meine Erfahrung. Alle Religionen sind ein Weg zu Gott, wenn man sie richtig praktiziert. Das ist die entscheidende Frage. Es geht nicht um Buddha oder Jesus. Es geht darum, ob wir unsere Religion nur äußerlich praktizieren oder ob wir konsequent und mit echtem inneren Gefühl unseren Glauben leben. Joe: Rabindranath hat als Erleuchteter gesagt, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist. Nils: Ich wunder mich, dass Rabindranath so etwas sagen konnte. Der erleuchtete Hindu und Begründer des Neohinduismus Ramakrishna kam genau zu dem entgegengesetzten Ergebnis. Und mit ihm viele andere Erleuchtete. Rabindranath vertritt eine Einzelmeinung. Vielleicht ist das seine persönliche Meinung. Auch Erleuchtete haben oft unterschiedliche Meinungen. Nach meiner Erfahrung sehen sie normalerweise das Gleiche, beschreiben es aber mit unterschiedlichen Worten. Die sich für einen Nichterleuchteten gegenseitig ausschließen können. Möglicherweise hat Rabindranath aber auch nur eine kleine Stufe der Erleuchtung erreicht, auf der er die Einheit aller Religionen noch nicht erkennen konnte.Auch mir hat sich Gott offenbart. Mir ist Jesus Christus erschienen und in mich eingegangen. Nach einer intensiven Erleuchtungserfahrung konnte ich plötzlich den tieferen Sinn hinter den Worten der Bibel verstehen. Und ich begriff die Einheit aller Religionen. Ich begriff, dass Gott in allen Religionen zu finden ist. Gott wirkt in jeder Religion auf eine besondere Weise. Einhorn: Ich bin in dieser Frage noch nicht ganz durch. Einerseits bin ich mir so sicher, Jesus ist wirklich einzigartig, das menschgewordene Wort. Ich hab ihn so oft und tief erlebt, und weiß daß er mich aus er Dunkelheit rausgeholt hat und mich mit Gott in Verbindung gebracht hat. Andererseits, wenn ich dann lese, niemand kommt zum Vater als durch mich, und gleichzeitig weiß, daß es Menschen überall gibt, die Gott suchen, ihn lieben, sich ihm hingeben und auch diese Früchte sehen lassen wie Menschenliebe, Friedfertigkeit, usw., die aber niemals Christen waren und auch nicht werden wollen, dann hab ich ein Problem. Nils: Jesus ist einzigartig. Jesus ist eine einzigartige Person mit einzigartigen Eigenschaften und einer einzigartigen religiösen Lehre. Für manche Menschen ist Jesus genau der Weg und der erleuchtete Meister (Sohn Gottes), den sie brauchen. Die Menschen sind aber verschieden und leben in verschiedenen Kulturen. Manche Menschen können mit Jesus und seiner Lehre nichts anfangen. Sie brauchen einen anderen erleuchteten Meister mit einer anderen religiösen Lehre. Das ist grundsätzlich kein Problem, weil Gott vielseitig ist und viele Wege zu sich geschaffen hat. Es wird ein Problem, wenn jede Religion behauptet, dass nur sie den wahren Weg zu Gott kennt. Irgendetwas kann daran nicht stimmen. Aber letztlich ist es ganz einfach. Die Menschen jeder Religion haben das Gefühl, dass ihr Weg der einzig richtige ist. Solange ihr Weg für sie funktioniert, ist das ein natürliches Gefühl. Es wird dann ein Problem, wenn sie sich durch ihre religiösen Dogmen spirituell blockieren oder anderen Menschen ihren Glauben aufzwingen wollen, obwohl der Glaube nicht für diese passt. Wenn die Religionen der Welt nicht tolerant miteinander umgehen können, wird es ewig Religionskriege geben. Für mich ist es gerade ein zentrales Merkmal von Jesus Christus, dass er Frieden und Liebe lehrt und nicht Religionskrieg. Damit unterscheidet er sich wesentlich von Moses und auch von Mohammed. Wie kommt dann so ein Satz in die Bibel, dass nur er der Weg ist? Er passt nicht in die Lehre der Liebe und des Friedens. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist, dass Jesus nie diesen Satz gesagt hat, sondern der Satz ihm vom Evangelisten Johannes in den Mund gelegt worden ist. Dafür spricht, dass dieser Satz nur im Johannesevangelium steht. Diese Meinung wird von einigen Theologen vertreten. Für Johannes war dieser Satz richtig, weil er seinem Glaubensgefühl entsprach. Ich habe beobachtet, dass viele erleuchteten Meister aus vielen Religionen diesen Satz sagen. Deswegen interpretiere ich ihn so, dass man grundsätzlich einen erleuchteten Meister braucht, um zu Gott zu gelangen und nach dem Tod ins Paradies aufzusteigen. Nur ganz wenige Menschen haben die Kraft und das Wissen aus sich selbst heraus die Erleuchtung zu erreichen. Mit dieser Interpretation lösen sich alle Widersprüche auf. Einhorn: Naja.... recht schwierig das ganze Thema. Aber Gott ist sowieso auch rätselhaft - kann man gleichzeitig Löwe und Lamm sein? Kann man gleichzeitig der Schöpfer und ein Fötus sein? Richter und Anwalt? Vater und Licht und Quelle und Mutter und Liebe? Ursprung, Weg und Ziel. Nils: Gott ist rätselhaft, weil Gott ein Mysterium ist, dass man erst in der Erleuchtung begreift. Gott ist eine höhere Dimension im Kosmos, die man mit einem normalen menschlichen Verstand nicht erfassen kann. Man braucht viele verschiedene Eigenschaften, um auf dem spirituellen Weg erfolgreich zu sein. Man braucht Demut, aber gleichzeitig auch große Selbstdisziplin. Man muss seine Liebe zu allen Wesen entwickeln, aber gleichzeitig auch gut auf die Stimme seiner eigenen Wahrheit hören. Man muss konsequent seinen persönlichen Weg zu Gott gehen und gleichzeitig es lernen in Harmonie mit seinen Mitmenschen und der gesamten Natur zu leben. enf: Es kommen deiner Meinung nach also auch Menschen nicht ins Paradies? Wohin kommen diese dann und woher beziehst du diese Erkenntnis, dieses Dogma? Ist es für alle Menschen gültig? Nils: Diese Menschen kommen in die Hölle. Das steht in der Bibel. Klar gilt das für alle Menschen. Allerdings ist Hölle ein germanischer Begriff für das Jenseits. Nach der Aussage von Jenseitsreisenden gibt es im Jenseits dann noch Bereiche, die man wirklich als unschön bezeichnen kann. Wie ich bereits geschrieben habe, wirkt Gott in allen Religionen. Wer einem Erleuchteten nachfolgt, der ausreichende Fähigkeiten der Allgegenwart, der Weisheit, der Liebe und der Kraft hat, der kann von diesem nach dem Tod ins Paradies gezogen werden. Wenn er ausreichend spirituell weit genug entwickelt ist. Ansonsten muss er auf der Erde oder im Jenseits noch etwas üben. Katholiken bezeichnen das als Fegefeuer. enf: Das heißt was konkret? Nils: Das heißt konkret, dass wir im Schwerpunkt spirituell und nicht weltlich leben müssen. Wenn die weltlichen Bedürfnisse (Beziehungen, Sex, Karriere, Konsum) das Zentrum unseres Lebens bilden, entstehen Anhaftungen, die uns nach dem Tod wieder auf die Erde oder in die Suchtbereiche des Jenseits ziehen. Wenn wir im Schwerpunkt aus dem Glauben heraus leben, dann entstehen Anhaftungen, die uns in die Lichtbereiche und zu unserem spirituellen Vorbild hin ziehen. Wenn wir vor dem Tod erleuchtet sind, dann gibt es keine Anhaftungen mehr und wir gehen direkt zu Gott (in die höchste Lichtwelt im Jenseits). Wir müssen mit Selbstdisziplin unseren spirituellen Weg bis zum Ziel gehen. enf: Wie drückt sich diese Selbstdisziplin aus, was ist wenn ich sie nicht habe und was ist der spirituelle Weg bzw. von welchem Ziel sprichst du? Nils: Die ideale Selbstdisziplin wäre es, wenn wir genau so viel jeden Tag spirituell üben, wie es uns optimal spirituell wachsen lässt. Wer keine Selbstdisziplin hat, soll sie üben. Disziplin kann man trainieren. Das Ziel ist Gott. Der Weg dort hin ist individuell. Wir müssen unsere falschen weltlichen Wünsche loslassen. enf: Weltliche Wünsche sind (auch) gut und richtig. Ein einseitiges Verschieben und Vertrösten auf das Jenseits ist nicht das was Jesus lebte und uns mit auf den Weg gab! Nils: Weltliche Wünsche können gelebt werden, wenn wir sie im richtigen Maß leben. Jesus lebte nicht als Hedonist, sondern als Wanderyogi. Er gönnte sich manchmal etwas äußeren Genuss. So mache ich es auch. Ich bin kein Feind von weltlichen Genüssen, aber sie dürfen nicht das Leben dominieren wie bei 90 % der Menschen. enf: Was verstehst du unter Heiligkeit und was unter Lichtwelt? Nils: Heiligkeit bedeutet vom Heiligen Geist mit Frieden, Liebe und Glück gefüllt werden. Es ist ein anderes Wort für Erleuchtung. Ich würde es als Leben in Gott und im Licht beschreiben. Plotin: Wenn man sich den Tod ganz bewusst anschaut, verliert er seinen Schrecken, was die Frage nach dem "danach" noch mehr in den Hintergrund treten lässt. Nils: Für mich verliert der Tod erheblich dadurch seinen Schrecken, dass ich danach wahrscheinlich im Paradies weiterleben werde. Spirituell gesehen kommt ein Mensch auf die Erde, um sich spirituell zu entwickeln. Das geht am besten und am schnellsten auf der Erde. Plotin: Wer oder was kommt ins Paradies? Nils: Die Seele kommt ins Paradies. Die Seele besteht aus Bewußtseinsenergie. Die Seele ist unabhängig vom Körper. Gedanken und Gefühle werden im Gehirn und gleichzeitig in der Seele gespeichert. Mit der Seele leben sie im Jenseits weiter. Du fühlst dich im Jenseits auch ohne Körper als Wesen mit Gedanken und Gefühlen. Jesus Christus hat versprochen, dass er jeden, der an ihn glaubt, ins Paradies zieht. Wobei der Begriff "glaubt" hier das Problem ist. Einen wirklich tiefen Glauben kann nur der haben, der konsequent spirituell übt. Einen wirklichen Glauben an Jesus kann man nur haben, wenn man erleuchtet ist. Dann verschwinden alle Zweifel. Wer vorher behauptet keine Zweifel mehr zu haben, verdrängt sie einfach nur. Das ist kein Weg ins Paradies. Nur die wirkliche Nachfolge von Jesus führt ins Paradies. Plotin: Vielleicht wären wir ohne Religionen besser dran. Nils: Ich glaube, dass es in einer Massengesellschaft spirituelle Massenorganisationen geben muss. Die nie perfekt sein werden. Aber die doch irgendwie ihre Aufgabe erfüllen. Und auch Mystiker erfüllen ihre Aufgabe. Sie können die Kirchen inspirieren, aber sie werden normalerweise nicht die Mehrheit in einer Kirche darstellen. Wie sie auch in der Gesamtwelt keine Mehrheit sind. Sie sind der Entwicklungsmotor der Spiritualität. Und die Massen folgen langsam. Oder auch nicht, wenn Gott es nicht will. Einige Seelen gelangen im Laufe dieses Prozesses zur Erleuchtung und steigen ins Paradies auf. Bogi: Was eine Zeit- und Energieverschwendung! Bei Jesus brauche ich mir das Geschenk nur abzuholen und er begleitet mich, ändert mein Herz und meinen Sinn, so dass ich hier schon ein Stück des Paradieses erleben kann. Nils: Es gibt keine Abkürzung auf dem spirituellen Weg. Jeder muss die innere Reinigung erbringen, die erforderlich für den Aufstieg ins Paradies ist (Paradiesbewusstsein, in Gott leben, innere Heilung, Heiligkeit). Der Weg ist oft für einen Nichterleuchteten schwer zu erkennen und zu gehen. Wenn man mit einem erleuchteten Meister (Jesus) geht, hat man den Vorteil, dass man keine wirklichen Umwege macht. Und man bekommt Hilfe in Phasen der Schwäche. Wenn man auf die heiligen Bücher der Menschheit hört, bekommt man eine Orientierung. Wenn man konsequent auf seine innere Stimme (der Wahrheit und Weisheit) hört, verläuft man sich nicht auf dem spirituellen Weg. light-love: Ich erlebe das Paradies, wenn ich Gott in mir spüre. Nils: Das geht mir genauso. Aber manche Menschen können in der Meditation den Körper verlassen und das Jenseits bereisen. Besonders gut wird das von Muktananda (siehe unten) beschrieben. Aber es gibt auch ein Buch von Pyar Troll, einer bekannten deutschen Erleuchteten. Auf einem Meditationswochenende wurde sie gefragt, wie es ist zu sterben. Daraufhin begab sie sich in eine Meditation und durchlief kraft ihrer Erleuchtungsfähigkeiten real den ganzen Sterbeprozess. Als sie tot war, stieg sie mit ihrer Seele ins höchste Paradies auf. Sie ruhte dort in Gott, in tiefstem Glück und tiefstem Frieden. Sie sagte, sie wäre nicht zurückgekehrt, wenn die Liebe ihrer Anhänger sie nicht dazu gezwungen hätte. Einen ähnlichen Fall habe ich von einem tibetischen Yogi gelesen. Auch er war so weit erleuchtet, dass er das bewusste Sterben und wieder Zurückkehren beherrschte. light-love: Ich bin noch nicht körperlich gestorben, aber ich weiß, wie schwer es ist sich wieder der Materie-Welt hinzugeben, nachdem man Gott gespürt hat. Oder besser gesagt, nur etwas in seine Nähe gekommen ist. Denn ich glaube, man muß viel Licht und Liebe in sich haben, um Gott wirklich sehr nahe sein zu können. Deshalb finde ich es toll, daß du immer wieder betonst, wie wichtig es ist, sich in die Meditation zu begeben, also mal inne halten, sich geistig öffnen und entwickeln. Denn nur so kann Gott Schritt für Schritt immer mehr in unser Herz treten. Zitate aus Jesus.de Paradiesdiskussion 2012  Judentum und Paradies Im Unterschied zum Christentum gab es im Judentum nie eine eindeutige Vorstellung über das Geschehen im Jenseits. Stattdessen haben sich aus einer Anzahl unbestimmter Hinweise in der Bibel zwei verschiedene Lehrmeinungen herausgebildet. Die eine ist die Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele. Sie geht davon aus, dass die Seele eines Menschen vom Zeitpunkt des Todes an unabhängig vom Körper weiterlebt (Proverbien 12,28; Schabbat 152b). Die andere ist die Vorstellung von einer Auferstehung der Toten. Sie setzt voraus, dass ein Mensch zum Zeitpunkt seines Todes zwar sterbe (sowohl die Seele als auch der Körper), dass er aber in der messianischen Zeit wiederbelebt und leiblich auferstehen werde (Daniel 12,2; Sanhedrin 10,1). Der zuletzt genannte Glaube wurde vor allem im rabbinischen Judentum wichtig und war einer der Hauptunterschiede zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern. Mit der Zeit verschmolzen diese beiden Lehrmeinungen zu dem Glauben, dass die Seele eines Menschen den Tod des Körpers überlebe und bis zur messianischen Zeit weiterlebe, in der sie sich schließlich wieder mit dem Körper vereinigen und die Person leibhaftig auferstehen werde. Dies bringt der zweite Abschnitt der Amida zum Ausdruck, der täglich, am Schabbat und an Festtagen gesagt wird und mit dem Satz schließt: "Gepriesen seist du, Ewiger, der die Toten belebt." Im progressiven Judentum hielt man nicht am Glauben an die Auferstehung des Leibes fest, sondern prägte den Glauben an die Unsterblichkeit der Seele. Die Lehre von Lohn und Strafe, derzufolge unsere Verdienste oder Fehler in der kommenden Welt entsprechend vergolten werden, ist für die Orthodoxie wesentlich. Im progressiven Judentum wird dies weder geleugnet noch besonders betont, sondern bleibt eine Sache des persönlichen Glaubens. Der genaue Wesenszustand der Seele nach dem Tod des Körpers wurde im Judentum nie näher beschrieben. Das progressive Judentum teilt diese Einstellung, weil eine solche Existenz jenseits unseres Verstehenshorizontes liegt und jede Aussage darüber nur spekulativen Charakter haben kann. Alles, was man sagen kann, ist, dass das Leben, das wir kennen, auf unseren momentanen Aufenthalt auf Erden begrenzt ist, dass es aber darüber hinaus ein Leben nach dem Tod gibt. aus http://www.liberale-juden.de/cms/index.php?id=83.html  Das Paradies im Islam 1. Was ist ein Muslim? 2. Kommen also nur Muslime in den Himmel? 3. Kommt ein Muslim, der nicht oder kaum praktiziert auch ins Paradies? Jeder der bezeugt, dass es keine Gottheit gibt außer Allah und dies verinnerlicht hat, wird früher oder später aus der Hölle kommen, wenn seine Sünden ihn in diese hinein brachten. Ein Muslim, der nicht praktiziert, kommt nach dieser Aussage des Propheten grundsätzlich ins Paradies, hat er seine Religion jedoch mangelhaft befolgt, seine Pflichten nicht erfüllt und Sünden begangen, so kann er zuvor für unbestimmte Zeit in das Höllenfeuer kommen, als Buße für seine Sünden. Die absolute Bedingung dabei ist jedoch, dass er die Gewissheit besitzt, dass Allah der einzige, allmächtige Gott ist, fern von jeglichen negativen oder menschlichen Eigenschaften. Des Weiteren ist es die Meinung einiger islamischer Gelehrter, dass jemand, der seine Gebete nicht verrichtet, nicht als Muslim gilt und somit nicht in das Paradies kommen wird. Jedoch sei festgehalten, dass die Mehrheit der Gelehrten die Meinung vertritt, dass auch derjenige Muslim ist, der die Gebete nicht verrichtet, sofern er bezeugt, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ein Muslim, der den Kern seines Glaubens kennt, sofern Allah es will, ins Paradies kommen wird, auch wenn er seine Religion mangelhaft praktiziert. Jedoch kann er trotzdem für seine Sünden zur Rechenschaft gezogen und zunächst in die Hölle kommen. Wie lange er dort verweilen wird, ist ungewiss, denn in seiner Weisheit hat Allah diesbezüglich keinen Zeitraum genannt. So kann ein Muslim für seine Sünden wenige Sekunden, genauso gut aber mehrere Jahrhunderte in der Hölle verweilen müssen. Zitat ausFragen zum Islam Moslem: Lies den Koran, dort wird das Paradies beschrieben. Es wird so wunderbar sein, dass wir uns es im Diesseits noch nicht mal annähernd vorstellen können. Daher bete ich jeden Tag um Führung für mich und meine Familie, damit wir nach dem Tod alle zusammen ins Paradies eintreten dürfen. Atheist: In erster Linie ist das islamische Paradies ein Tempel der Freuden für die Männer. Jeder soll dort 77 Jungfrauen (Huris) bekommen, viel Wein und überall stehen golddurchwirkte Liegen bereit, um das Leben der Märthyrer so angenehm wie möglich zu gestalten. Esoteriker: Ich denke, das Paradies ist symbolisch gemeint. Alles ist seelisch fühlbar. Aber bitte keinen Sex, Goldschmuck und so Sachen. Muslima: Im Koran wird 5 mal von den Huris berichtet. Natürlich bekommen die Frauen auch ihren Anteil. Ihre Männer sind so unbeschreiblich schön wie sie selbst auch. Dort ist es nicht wie hier. Man liebt seinen Mann mehr als hier, intensiver, er wird schöner und schöner und schöner. Man wird zufrieden sein bis an alle Ewigkeit. Warum sollten wir im Jenseits keinen Sex haben?? Und wie kommst du darauf, dass es dort kein Gold gibt? Die Häuser dort sind aus Gold. Also bitte hört doch endlich auf irgendwelche Aussagen zu machen von denen ihr keine Ahnung habt. Islamwissenschaftler: Erkenntnisse eines deutschen Philologen besagen, dass es sich bei den Jungfrauen um eine Fehlinterpretation handeln könnte, wie neulich in der ZEIT zu lesen war: "Keine Huris im Paradies". Nicht Jungfrauen, sondern „weiße Trauben“ warten auf den Muslim im Jenseits. "Die berühmten Passagen über die vermeintlichen Huris bauen auf dem Wort hur auf, einem Adjektiv im weiblichen Plural, das im Arabischen lediglich „weiße“ bedeutet. Die arabischen Kommentatoren haben postuliert, dass sich dieses Adjektiv auf „weißäugige“ Jungfrauen beziehen müsse. Luxenberg zeigt nun, dass diese Deutung nichts als Mutmaßung und Wunschdenken ist und dass sie zu inneren Unstimmigkeiten mit anderen Aussagen des Korans über das Paradies führt. Den Gottesfürchtigen wird nämlich an anderer Stelle versprochen, dass sie im Jenseits mit ihren irdischen Gattinnen zusammengeführt werden, um mit ihnen „im Schatten auf Teppichen“ zu lagern. Gattinen und Huris zusammen? Ein Ort, an dem Ehefrauen und Gespielinnen aufeinander treffen, verdient wohl kaum den Namen Paradies. Im Rückgang auf aramäische Quellen lässt sich das Problem lösen: Das Wort hur bezieht sich auf die „weißen Trauben“, typische Paradiesfrüchte der christlich-syrischen Literatur." Nils: Spirituell gesehen ist das Paradies ein Bewusstseinszustand. Wer sein inneres Glück entwickelt, gelangt zu einer Paradiessicht. Er denkt positiv und kann dadurch das Positive in der Welt sehen. Nach dem Tod des Körpers bewahrt er seine positive Sichtweise und steigt deshalb in die positiven Jenseitsbereiche auf. Der Weg ins Paradies besteht darin, im Schwerpunkt sein inneres Glück, seinen inneren Frieden und seine umfassende Liebe zu pflegen. Zitate aus Die wichtigsten Fragen)  Das Paradies im Hinduismus Einer der großen erleuchteten Yogis der heutigen Zeit war Swami Muktananda (1908 bis 1983). Viele Jahre zog er als Pilger durch Indien. Mit 39 Jahren, nach über zwanzig Jahren als Wanderasket, traf er seinen Meister Nityananda. Nityananda erweckte seine Kundalini-Energie und empfahl Muktananda in einer abgeschiedenen Hütte als Yogi zu praktizieren. Die spirituelle Haupttechnik von Muktananda war der Paradies-Yoga. Er verband sich jeden Tag geistig mit seinem Meister und bat ihn um Führung und Hilfe. Dann visualisierte er sich als eins mit seinem Meister, aktivierte dadurch seine Kundalini-Energie und gelangte ins Glück. Er band seine Kundalini-Energie geistig durch konzentriertes Verweilen am Scheitelchakra fest. So konnte er lange Zeit in der Meditation verweilen. Gleichzeitig war er dadurch in der Lage mit seiner Seele durch das Scheitelchakra den Körper zu verlassen und in die verschiedenen Bereiche des Jenseits zu reisen. Über seinen Weg schrieb er das wunderbare Buch "Spiel des Bewußtseins" (1978). Es ist eines der umfassendsten Bücher über das Jenseits. Muktananda beschrieb genau, wie man durch eine Meditation ins Paradies gelangt. Er trat in die Meditation ein, konzentrierte sich auf das Scheitelchakra und es erschien über dem Scheitelchakra ein kleiner blauer Stern. In diesen Stern floß Muktananda mit seiner Seele hinein. Der Stern brachte ihn dann den langen Weg durch das Jenseits bis ins Paradies. Der kleine blaue Stern war sein Seelengefährt. Muktananda erfuhr das Paradies als einen Ort voller Ruhe und Frieden. Überall leuchtete ein glückseliges Licht. Es gab Wälder, hohe Berge, fließende Bäche und sprudelnde Quellen. Rehe spielten auf Wiesen voller Blumen. Im Zentrum standen an einem großen See die sieben Weisen. Die sieben Weisen verkörpern im Yoga die sieben positiven Eigenschaften, mit denen man ins Paradies kommen kann. Die sieben Eigenschaften sind Weisheit, Frieden, Liebe, Kraft, Freude, Glück und kosmisches Bewusstsein. Aus Der wissenschaftliche Gottesbeweis - Swami Muktananda  Das Paradies im Buddhismus Samavati wuchs als Kind armer Eltern auf. Weil sie sehr schön war, verliebte sich der König von Kosambi in sie und heiratete sie. Eines Tages kam Buddha mit seinen Mönchen in ihr Land. Sie hörte seine spirituelle Lehre und war begeistert. Jeden Tag übte sie sich von nun an in der Meditation und der umfassenden Liebe. Sie praktizierte den Weg der vier großen Eigenschaften Gelassenheit (Gleichmut bei Leid), Mitgefühl, Güte und Mitfreude. Sie sandte jeden Tag allen Wesen Licht und lebte für das Ziel einer glücklichen Welt. Dadurch gelangte sie nach einiger Zeit zur Erleuchtung. Obwohl sie allen Menschen ständig nur Gutes tat, gab es in dem Palast eine Frau, die neidisch auf sie war. Sie wäre selbst gerne Königin geworden. Eines Nachts zündete diese Frau den Palast von Samavati an. Samavati versetzte sich in eine tiefen Meditation, verzieh ihrer Feindin und segnete alle Wesen mit Licht. Sie ging mit Gleichmut durch den Tod. Durch ihre Lichtmeditation stieg ihre Seele nach ihrem Tod ins Paradies (in eine Lichtdimension im Jenseits) auf. Wer allen Feinden Licht senden und Gutes wünscht, kann auf der Erde und im Jenseits beständig im Licht (im inneren Frieden, Liebe, Glück, in Gott / Erleuchtungsbewusstsein) leben. Heilige sterben mit einem positiven Wunsch für ihre Feinde und wandeln so alle negative Energie in Licht um. Die große Prüfung auf dem Weg der umfassenden Liebe ist die Feindesliebe. Dauerhaft erleuchtet können wir nur sein, wenn wir auch alle Probleme positiv in unsere Psyche integrieren können. Letztlich sind alle Schwierigkeiten und alle Menschen mit entgegengesetzten Interessen emotional unsere Feinde. Wir können sie in unsere Psyche integrieren, wenn zu einer positiven Sichtweise finden. Welcher Gedanke kann uns helfen, wenn uns ein Mensch etwas Böses antut? Wir denken einfach, dass das Ziel der Bewahrung des inneren Glücks und der Aufstieg ins Paradies nach dem Tod wichter ist, als sich jetzt über das momentane Problem zu ärgern. Wir sehen alle äußeren Probleme als letztlich bedeutungslos und nur das innere Glück als wirklich wichtig an. Eine zweite gute Technik besteht darin, uns als Mutter aller Wesen und alle Wesen als unsere Kinder zu sehen. Als Mutter wünschen wir eine glückliche Gesamtfamilie und helfen auch unseren bösen Kindern den Weg der Weisheit und der Liebe zu finden. Für Samavati war die Situation schwierig. Ein anderer Mensch tötete sie. Wenn sie ihre Feindin gehasst hätte, wären innere Verspannungen entstanden, die sie am Aufstieg ins Paradies (an der Bewahrung des Erleuchtungsbewusstseins) gehindert hätten. In einem solchen Fall kann man auch noch nach dem Tod versuchen, seine Psyche zu bereinigen. Wer mit spirituellen Übungen durch das Leben geht, wird sie auch nach seinem Tod anwenden können. Wenn wir durch schwierige Situationen emotional berührt werden, können wir danach unser inneres Glück wieder aufbauen (im Leben wie im Jenseits). Eine konstante spirituelle Praxis ist eine große Gnade. Aus dem Buddha Orakel  Diskusssion Hieronymus Bosch - The Earthly Paradise (Garden of Eden) GreySoul (Atheist): Für mich ist das Paradies ein Ort der warm ist, fantastische Strände, tolle Essen und nette Leute hat. Ich würde Thailand als mein Paradies beschreiben. Nils: Ich finde, das ist eine gute Paradiesbeschreibung. Jeder darf die Vorstellung haben, die ihn inspiriert, die seine Glücksenergie erweckt, die ihn glücklich macht. Ich meine, dass auch die Paradiesbeschreibung in der Bibel symbolisch zu verstehen ist. Sie hat die Menschen damals glücklich gemacht. Heute dürfen wir uns zeitgemäße Vorstellungen machen. GreySoul: Ins Paradies kommt man mit dem Flugzeug. Nils: Hier geht es um Spiritualität. Für mich ist die Erleuchtung (Heiligkeit, innere Heilung) das Zentrum der Spiritualität. Hat jemand ein Erleuchtungsbewusstsein vor dem Tod, behält er es nach meiner Auffassung grundsätzlich auch nach dem Tod. Wie entsteht ein Erleuchtungsbewusstsein? Dafür gibt es viele Wege. Der Hauptweg sind die spirituellen Übungen (Meditation, Gedankenarbeit). Es gibt eine geheimnisvolle Glücksenergie. Christen nennen das den Heiligen Geist. Esoteriker sprechen einfach von Energie (Chi, Odem, Prana). Im Yoga nennt man sie die Kundalini Energie (Erleuchtungsenergie). Wenn diese Energie erweckt wird, verschwinden viele Krankheiten und der Mensch erlangt inneren Frieden, Liebe und Glück. Diese Energie kann man zum Beispiel durch meditative Visualisierung eines Paradieses erwecken. Darum geht es bei den Pardiesvorstellungen. Der Weg ins Paradies ist also hier nicht das Flugzeug, sondern eine spirituelle Übung, mit der die Kundalini Energie erweckt wird. GreySoul: Die anderen Religionen können dort auch hin. Nils: Hier sind wir beide einer Meinung. GreySoul: Ob es ein Paradies nach dem Tod gibt? Ich halte das für unwahrscheinlich. Und wenn, wer kommt hin? Das weiß wahrscheinlich keiner, aber viele behaupten es zu wissen. Nils: Das ist ein spannendes Thema. Da ich ursprünglich auch Atheist war, habe ich lange darüber nachgedacht. Ich habe die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft und das spirituelle Wissen dazu gesammelt. Ich komme jetzt zu dem Ergebnis, dass es wahrscheinlich ein Leben nach dem Tod gibt. GreySoul : Ich bin durchaus bereit mein Weltbild zu durchdenken. Das Ding ist aber, dass ich Gründe brauche mein Weltbild zu verändern und die Gründe die mir Gläubige liefern sind irgendwie ziemlich schwach. Liefer mir einen guten Grund und ich ändere mein Weltbild. Aber die Gründe die ich höre, sind immer nur Anekdoten und die Aufforderung einfach zu glauben. Ich hab aber keinerlei Ahnung was z.B. für die Existenz unseres Universums verantwortlich ist und da kann ich einen Gott nicht ausschließen. Wobei da ein "ich weiß es nicht" ehrlicher ist als ein "da ist was" wenn man keinerlei Anhaltspunkte für eine Existenz hat. Und was für mich ein klarer Beweis für die Existenz eines Gottes wäre, kann ich nicht sagen. Aber ein allmächtiger und allwissender Gott würde bestimmt was finden um mich zu überzeugen. Nils: Hallo GreySoul, es ehrt dich, dass du bereit bist dein Weltbild zu durchdenken. Du suchst einen guten Grund für die Existenz Gottes. Ich möchte dir den Grund nennen. Um einen Gottesbeweis erbringen zu können, muss man erstmal genau verstehen was Gott ist. Und hier gibt es eine einfache Grundwahrheit. Gott ist ein Mysterium, dass man erst in der Erleuchtung begreifen kann. Dann weisst du was Gott ist. Du erfährst die Fähigkeiten Gottes und nimmst in gewisser Weise daran teil. Je größer deine Erleuchtung wird, desto mehr besondere Fähigkeiten bekommst du. Dir wird dann auch klar, dass Gott nicht nur etwas Inneres, sondern auch etwas Äußeres ist. Anders ausgedrückt. Gott manifestiert sich durch die Erleuchteten (Heiligen, Söhne und Töchter Gottes). Gott beweist sich durch die Erleuchteten. Es gibt nur diesen einen Hauptbeweis. Ein Mensch hat jetzt zwei Möglichkeiten. Er kann selbst die Erleuchtung verwirklichen und erkennt dann direkt die Wahrheit Gottes. Die zweite Möglichkeit ist, dass du den Aussagen der Erleuchteten vertraust. Sie haben ihr Wissen in den heiligen Büchern aufgeschrieben. Jeder kann sie lesen und dann seine eigene Glaubensentscheidung treffen. Alle anderen Beweise sind nur Hilfsbeweise, die Rückschlüsse auf die Existenz Gottes ermöglichen. Aber einen perfekten Beweis, der alle Menschen überzeugt, gibt es nicht. Die Quantenphysik beweist, dass es ein Jenseits (einen Hyperraum) hinter unserem materiellen Kosmos gibt und dass unsere Welt in Wirklichkeit nicht aus Materie besteht. Die Nahtodforschung beweist, dass es eine vom Körper unabhängige Seele gibt. Der 16. Karmapa hat bewiesen, dass die Seele nach dem Tod weiter lebt und vom Jenseits heraus handeln kann. Es gibt noch viele weitere Hinweise auf die Richtigkeit des spirituellen Weltbildes, aber das sind im Moment die wichtigsten. Es sind schwierige Fragen, über die noch lange geforscht werden muss. Die Wissenschaft ist hier erst am Anfang. Es werden noch viele neue Erkenntnisse auf uns zu kommen, die unser Weltbild verändern werden. Die Wissenschaft beginnt gerade erst die Fähigkeiten de Erleuchteten zu erforschen und will im Moment ihre eigenen Erkenntnisse noch nicht wahr haben. Ich denke dabei insbesondere an aktuelle Entwicklungen in der Quantenphysik (Michael König, Das Urwort), in der Nahtodforschung (Pam Reynolds) und an den Tod des 16. Karmapa, bei dem er einige außergewöhnliche Fähigkeiten von Erleuchteten unter nachprüfbaren Bedingungen demonstrierte. GreySoul: Kannst du das "doch" ein wenig ausführen und darlegen wieso es kein Bauchgefühl ist? Nils: Die Existenz der Erleuchtungsenergie (Kundalini Energie, Heiliger Geist) ist kein Bauchgefühl. Die damit verbundenen Fähigkeiten sind nachprüfbar. In meiner Yogagruppe glaubte eine atheistische Frau auch nicht an diese Energie. Ich habe sie darauf hin leicht berührt und ihr etwas Energie übertragen. Danach war sie sehr still. Sie spürte Frieden, Glück. Liebe, Kraft, Wärme und Licht in sich. Ich bekam schon oft von spirituellen Meistern und auch von Gott direkt spirituelle Energie übertragen. Es war deutlich spürbar. Ich hatte danach besondere Fähigkeiten. Ich war nach meinen Erleuchtungserfahrungen in der Lage die Bibel auf einer tiefen Ebene zu verstehen. GreySoul: Und wenn mir Gott begegnet, woher weiß ich, dass er nicht eine Einbildung ist? Wenn du Gott in der Meditation suchst, dann findest du ihn auch, aber das sagt nichts darüber aus ob der nicht eingebildet ist. Nils: Es ist eine wichtige Frage, ob Gott eingebildet oder real ist. Tatsächlich ist das oft nicht leicht zu unterscheiden. Beides ist möglich und kommt vor. Ich habe zwei Kriterien zur Überprüfung, meinen Verstand und empirische Überprüfung. Ich frage mich zunächst einmal was für eine Einbildung und was für eine echte Erfahrung spricht. Ich vergleiche meine Erfahrungen zum Beispiel mit dem, was in der Bibel und in anderen heiligen Büchern beschrieben wird. Spirituelle Erfahrungen sind oft mit besonderen Fähigkeiten verbunden, die man nachprüfen kann. Ich kann zum Beispiel die Frau aus meiner Gruppe fragen, ob sie die Energieübertragung gespürt hat. Wenn ich spüre, was bei einer entfernt lebenen Person vor sich geht, kann ich sie anrufen und nachfragen. In Amerika gab es eine Untersuchung, bei der die hellseherischen Fähigkeiten von normalen Mitmenschen mit denen von bekannten spirituell weit entwickelten Menschen verglichen wurde. Die Medien hatten mit ihrer Aussage über Dinge an entfernt liegenden Orten eine Trefferquote von 83 %, während es die Kontrollgruppe nur auf 36 % brachte. Du hast Erleuchtung und Meditation missverstanden. Deshalb möchte ich versuchen die Dinge etwas zu klären. 1. Erleuchtung entsteht, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden. In der Bibel wird das mit den Worten beschrieben: "Gott ist in der Stille zu finden." Die Verspannungen entstehen durch den Stress des Lebens und falsche geistige Reaktionen darauf. Verspannungen können zu geistigen Fehlhaltungen (Neurosen) und psychosomatischen Krankheiten führen. 2. Man kann es so ausdrücken: "Ein unerleuchteter Mensch ist innerlich krank. Ein erleuchteter Mensch ist innerlich heil (ein Heil-iger)." 3. Meditation und Gedankenarbeit sind die beiden Haupttechniken, um die inneren Verspannungen aufzulösen. Bei der Meditation gibt es verschiedene Techniken. Man kann mit Vorstellungen arbeiten. Positive Vorstellungen können innere Verspannungen und geistige Fehlhaltungen auflösen. Das Zentrum der Meditation ist aber die innere Ruhe. Dann tauchen alle gespeicherten Stresssituationen letztlich von alleine auf und lösen sich auf. 4. Der erleuchtete Geist zeichnet sich durch innere Ruhe aus. Gott ist deshalb keine Vorstellung, sondern aus der inneren Ruhe entfaltet sich ein höheres Bewusstsein. Der Mensch kann plötzlich besser denken. Die vielen Fremdeinflüsse fallen weg. Seine geistige Kapazität verfielfacht sich. Er kann ganzheitlich denken. 5. Durch das gereinigte Denken kann er erkennen, was Gott ist. Gott ist also keine Vorstellung, sondern die Urwahrnehmung des Menschen. Der Mensch sieht alle Dinge wie sie wirklich sind. Er sieht alles im Zusammenhang. Wo vorher der Mensch durch sein Ego auf sich fixiert war, denkt er nun egofrei und empfindet sich als eins mit dem Kosmos. 6. Wenn die Verspannungen im Menschen verschwinden, entsteht aus der tiefen inneren Ruhe ein tiefes inneres Glück. Der Mensch ist eins mit sich und der Welt. Er spürt Frieden, Glück, Kraft, Liebe und Klarheit in sich. Er hat eine höhere Wahrnehmung. Er kann plötzlich über die höheren Dimensionen im Kosmos denken. Die Raum-Zeit-Begrenzung ist aufgehoben. Er kann in die Vergangenheit und Zukunft spüren. Er kann Dinge an entfernten Orten sehen. Und er kann Gedanken und Energien übertragen. 7. Ein erleuchteter Mensch sieht Gott als Licht in der Welt. Er erkennt, dass es ein höheres Bewusstsein gibt, dass alles durchdringt und lenkt. Er ist mit diesem Bewusstsein (Gott) verbunden. 8. Ein erleuchteter Mensch kennt seine früheren Leben. Er kann ins Jenseits blicken und die verschiedenen Welten dort erkennen. Er kann mit seiner Seele seinen Körper verlassen, dort hinreisen und danach seinen Mitmenschen auf der Erde Auskunft darüber geben. Wie es viele Heilige getan haben. Elisabeth Marichal (Facebook): Was für Vorstellungen von etwas, dass keinerlei Vorstellungen unterliegt. Solange jemand solche Vorstellungen hat, kann das Innere nicht leuchten und schon gar nicht erleuchtet sein. So etwas fällt bei einem wahrhaft erleuchteten Menschen vollkommnen weg, wenn Erkenntnis des Urgrundes da ist. Ich habe nicht gesucht und dennoch gefunden. Dieses jedoch nicht im Aussen. Ich habe gefunden, in dem ich mich mit mir selber befasste. Das war mir ein inneres Bedürfnis zu diesem Zeitpunkt. Was dabei heraus kommen würde, dass war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Umso schöner war dann das Ergebnis, die Befreiung aus der Materie, welche gleichzeitig die Befreiung meiner Seele war. Nils (Facebook): Ich habe gesucht und gefunden. Es geht also auch so. Ursula (Facebook): Wenn ich an all meine Verspannungen denke, die sich auch pysisch deutlich zeigen, bin ich weit weg von der Erleuchtung. Ich glaube, dass es immer in jedem von uns Momente der Erleuchtung gibt und Momente der Dunkelheit. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich den Weg der Erleuchtung immer wieder erneut visualisieren muss, dann finde ich das Licht in meinen Herzen. Gaby Husek (Facebook): WOW Nils, woher hast du das? Ich spüre jedes Wort nach und ich weiss im Herzen! Alpha und Omega! Göttliche Worte! Das ist, was es ist! Wenn da jetzt noch stehen würde, dass dieser Mensch auch erkennt, dass das scheinbare Übel zu dem Sein und Werden für eine gewisse Zeitspanne zur Seelenentwicklung dazugehört, genauso wie Gewitter und Hagel zur Entwicklung der Erde gehören, dann wäre der Text die kürzeste, auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung des irdischen Seelenweges in seiner Vollendung! Olrak: Für mich ist es schwer darüber für andere verständlich zu erzählen. Vielleicht ist dieses Einheitserfahrung mit dem Urgrund nur nachvollziehbar für denjenigen, der in diese Richtung eigene Erfahrungen hat. Ich zum Beispiel erkenne sie bei anderen in der Umschreibung, wie sie bestimmte mystische Aussagen tätigen. Wenn ich jemanden erzählen wollte von dieser Einheit, von dieser untereinander Verknüpfung durch die Zeit und somit über den Raum ohne eigentliche Trennung, werde ich wohl kopfschüttelnd für verrückt erklärt. Für mich gibt es nur das Eine in dem alles enthalten ist, nur getrennt durch mein Erleben in der Zeit meiner körperlichen Existenz. Deshalb ist mein Tod ein rein körperlicher, auch nur eine Umwandlung meiner Bestandteile ohne Verlust. Ich existiere weiter in anderer Form ohne aus dieser Urform herauszufallen, alles ist gebunden in ihr. Vielleicht ist mystische Erfahrung eine Entbindung aus dem Raum, ein Empfinden dass es Zeit nicht wirklich gibt, sondern dass alles in dem einen Punkt gebündelt ist, erfahrbar für mich als Gott, Urgrund, Nirwana oder sonst etwas. Wer sucht wird immer auf das Eine stoßen, welches sich jedem individuell präsentiert, es liegt ohne Raum und Zeit mitten unter uns. Zitate soweit nicht besonders angegeben aus Jesus.de Paradiesdiskussion 2012   Paradies Meditation Glückliches Zusammenleben im Paradies. 1. Körper = Wir konzentrieren uns auf unseren Körper und bringen dadurch unseren Geist zur Ruhe. Wir spüren in unsere Beine und Füße hinein. Wir lassen Licht um unsere Beine und Füße kreisen. Wir denken dabei das Wort "Licht" als Mantra. Wir lassen Licht um unsere Arme und Hände kreisen. Wir denken "Licht". Wir konzentrieren uns auf unseren Kopf, lassen Licht um unseren Kopf kreisen und denken das Mantra "Licht". Wir hüllen unseren ganzen Körper mit Licht ein und denken "Licht." Dann entspannen wir uns. 2. Energiewolke = Wir beginnen jetzt unseren Aufstieg in den Himmel. Zuerst gehen wir in die Astralwelt. Wir werden zu einer Seele. Wir visualisieren eine Wolke aus feinstofflicher Energie um unseren Körper herum. Wir sind diese Wolke. Wir konzentrieren uns auf die Wolke und nicht auf unseren Körper. Wir lassen unseren Körper los. Wir denken mehrmals das Mantra: "Ich bin eine Wolke. Ich bin eine Seele. Ich bin unabhängig von meinem Körper." Wir denken das Mantra so lange, bis wir uns als Wolke um unseren Körper herum fühlen. 3. Sterne = Wir visualisieren den ganzen Kosmos um uns herum voller Sterne. Unsere Seele kann überall hinreisen, wenn sie es will. Wir meditieren auf den Kosmos. Wir denken mehrmals das Mantra: "Sterne." Wir machen dabei große Kreise mit den Armen. Bis in uns das Gefühl des Einsseins mit dem Kosmos entsteht. Wir fühlen uns geborgen in der großen Ordnung des Kosmos. 4. Welt der positiven Seelen = Wir gelangen in die oberste Astralwelt, die hinter dem materiellen Kosmos liegt. Das ist die Welt der positiven Seelen. Wir werden in uns positiv. Wir überlegen uns die positiven Punkte in unserem Leben. Wir denken das Mantra: "Positiv in meinem Leben ist ..." Wir zählen so viele positive Dinge auf, bis unser Geist positiv wird. 5. Welt der glücklichen Seelen = Über der Welt der positiven Seelen liegt die Welt der glücklichen Seelen (Seligen). Wir sind jetzt im Paradies. Wir stellen uns vor, dass alle unsere Wünsche erfüllt werden. Welche Wünsche hast du? Werde dir aller deiner Wünsche bewusst. Erfülle sie dir oder lasse sie los. Definiere deinen Genugpunkt. Verlange nichts darüber hinaus. Gelange zur Zufriedenheit mit dir und deinem Leben: "Mein Weg der Zufriedenheit ist ..." 6. Welt der Heiligen = Über der Welt der glücklichen Menschen liegt die Welt der Heiligen (Erleuchteten). Wir visualisieren uns als Erleuchteter, Heiliger, Engel, Buddha oder Göttin der Liebe. Wir wünschen eine glückliche Welt. Wir bewegen segnend eine Hand und denken: "Ich sende Licht zu ... (zähle mehrere Menschen auf und hülle sie in Licht und Liebe ein). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." 7. Große Umwandlung = Wir bewegen weiter segnend unsere Hand. Wir füllen den ganzen Kosmos mit Liebe und Licht. Wir durchstrahlen auch alle Leidbereiche mit Licht. Wir senden allen leidenden Wesen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: "Ich sende Licht zu ..." Wir denken an die Probleme in unserem Leben und senden allen Problemen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: "Meine Probleme sind ... Ich sende ihnen Licht." Wir hüllen unsere Probleme so lange mit Licht ein, bis wir sie annehmen und in unser Leben integrieren können. Wir werden zu einem Meister des Lebens, der in allen Lebenssituationen im Licht bleiben kann. 8. Siebter Himmel = Wir kommen in den siebten Himmel. Wir visualisieren um uns herum eine Sonne aus starker Energie von Liebe und Glück. Wir denken das Mantra: "Om Sonne, Licht, Liebe, Frieden, Glück." Wir laden unsere Seele vollständig mit Licht und Glück auf. Wir ruhen einige Zeit in der Energie aus Licht, Liebe und Glück. 9. Gott (erleuchtete Meister) = Wir verbinden uns mit Gott oder den erleuchteten Meistern (Buddha, Jesus, Mohammed, dem Yogaweisen Patanjali). Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken je nach persönlichem Glauben: "Om alle erleuchteten Meister (Gott, Allah, Shiva, Buddha). Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir fühlen uns mit Gott oder den erleuchteten Meistern real verbunden. Wir spüren, wie mit dem Mantra die Energie Gottes (der erleuchteten Meister) in uns hineinfließt und uns erfüllt. 10. Zurückkommen = Wir bewegen die Füße. Wir strecken und räkeln uns. Wir sind wieder auf der Erde und in unserem Leben. Mit Optimismus voran. Geh auf deine Weise deinen Weg der Wahrheit und Liebe.   Christentum   Wikipedia: "Das Christentum ist eine abrahamitische und damit monotheistische Religion auf Basis der Lehren von Jesus von Nazareth. Mit rund 2,26 Milliarden Anhängern ist sie vor dem Islam (rund 1,57 Milliarden) und dem Hinduismus (rund 900 Millionen) die am meisten verbreitete Religion der Erde. Anhänger des Christentums werden Christen genannt und glauben, dass Jesus der Sohn Gottes und der in der Bibel – der heiligen Schrift der Christen – angekündigte Retter der Menschheit ist. Die drei Hauptströmungen des Christentums sind die Römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen und protestantische Kirchen. (...) Die zentralen Elemente der christlichen Lehre sind die Auferstehung Jesus Christi, die Liebe zu Gott (Gottesliebe) und die Liebe zum Nächsten (Nächstenliebe). (...) Es ist ein Anliegen vieler christlicher Kirchen, sich untereinander zu versöhnen und eine gemeinsame Basis zu schaffen (Ökumene). Außerdem führen einige das Gespräch mit anderen Religionen (interreligiöser Dialog). Ziel ist ein friedliches Koexistieren der Religionen. Seite „Christentum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Juni 2011, 00:37 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Christentum&oldid=89659523 (Abgerufen: 6. Juni 2011, 18:23 UTC)   Wer ist ein Christ? ma.be (Jesus.de) : Was macht dich zu einem Christen? Nils : Du denkst vom Wortlaut der Bibel her und ich vom Inhalt (vom tieferen Sinn). Ich akzeptiere deinen Weg. Es ist ein möglicher christlicher Weg. Du solltest aber auch meinen Weg als möglichen christlichen Weg anerkennen. Es gibt viele christliche Gruppen. Wir sollten uns nicht gegenseitig bekämpfen. Wir sollten uns lieben, uns gegenseitig achten und zusammenarbeiten. Das ist aus meiner Sicht christlich. Für mich wird man grundsätzlich ganz einfach zu einem Christen. Man erkennt Jesus als spirituelles Vorbild an, verbindet sich regelmäßig mit ihm und folgt seinen Geboten. Das sind insbesondere die Liebe zu Gott und die Liebe zu seinem Nächsten. Man muss nicht mit jedem Wort der Bibel einverstanden sein. ma.be : Hast du erkannt, dass du ein Sünder bist und Vergebung brauchst, um vor dem heiligen Gott zu bestehen und Gemeinschaft mit ihm haben zu können. Nils : Was ist Sünde? Sünde ist es ein Ego zu haben. Dadurch fällt man aus der Erleuchtung, aus dem Paradies, aus einem Leben in Gott heraus. Jeder unerleuchtete Mensch ist insofern ein Sünder. Seine Aufgabe ist es durch seine spirituellen Übungen sein Ego zu überwinden und ins Licht zu gelangen. Unsere Sünden sind uns in dem Moment vergeben, wo wir ernsthaft beginnen den spirituellen Weg zu gehen. Dann wird sich die Gnade zu ihrer Zeit entfalten.   Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist Im Christentum wird Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist beschrieben. Die (Heilige) Dreifaltigkeit oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesens-Einheit von Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist. 1. Gott als Vater ist der Kosmos. Genauer gesagt eine höhere Dimension aus Erleuchtungsbewusstsein hinter dem materiellen Kosmos. 2. Gott als Sohn ist der Erleuchtete (Jesus Christus). 3. Gott als Heiliger Geist ist die spirituelle Energie (Aura, Energiefeld), die ein dafür sensibler Mensch in sich und um sich herum spürt. Er spürt sie als eine Art Licht, Liebe, Frieden und Glück. Den heiligen Geist kann man durch spirituelle Übungen aufnehmen oder von erleuchteten Meistern übertragen bekommen. Mit ihrer Energie können die Erleuchteten (fortgeschrittene spirituelle Menschen) handeln und uns helfen. In der Bibel wird beschrieben, wie Jesus zu Pfingsten den heiligen Geist auf seine Jünger ausschüttete. Er erfüllte seine Anhänger mit spiritueller Energie. Sie fühlten sich in sich glücklich, erstrahlten in einer Aura aus Licht und spürten kleine Energieflammen (Zungen) auf ihren Köpfen (Scheitelchakra).    Reform der Kirche Diskussion 2011 in Foren4all.de/Reform der Kirche (ein neues Gottesbild) Nils: "Die christlichen Kirchen erreichen in Deutschland immer weniger Menschen, verlieren einen Großteil ihrer Mitglieder, leiden unter Priestermangel und können in öffentlichen Diskussionen nicht überzeugen. Damit die positiven Werte in Deutschland gestärkt werden, brauchen wir eine Reform der katholischen und evangelischen Kirche. Das liegt im Interesse aller spirituellen Menschen. Die Orientierungspunkte sind dabei Wahrheit und Liebe. Die katholische Kirche steckt mit ihren Vorstellungen teilweise noch im Mittelalter fest. Sie hat den Anschluss an die neue Zeit geistig verpasst. Das sollte sie schnellstens nachholen. Der Weg der Anpassung des christlichen Glaubens an den aktuellen Wissensstand ist nicht so schwierig wie die Christen denken. Sie besitzen bereits viele Vordenker, die den Weg geebnet haben. Ich verweise vor allen auf Bede Griffiths (undogmatischer erleuchteter Meister und katholischer Priester in Indien), auf Frère Roger(Taize) und auf den heiligen Antonius (der erste christliche Yogi). Jesus war ein Mystiker (Erleuchtungslehrer). Mit dem römischen Kaiser Konstantin I. wurde das Christentum zur Staatsreligion. Es diente von da an hauptsächlich dem Machterhalt der herrschenden Klasse. Das zweite vatikanische Konzil (1963-65) hat dann die große Kehrtwende von einer Unterdrückungsideologie zu einer Religion der Liebe und des Friedens vollzogen. Aber viele Restbestände aus der alten Zeit behindern den Weg in die Zukunft. Insbesondere muss die katholische Kirche endlich begreifen, was mit dem Begriff Gott gemeint ist. Gott ist keine Person, sondern eine Bewusstseinsdimension. Gott ist ein Begriff aus der Erfahrungswelt eines Erleuchteten. Die Bibel ist nicht aus dem Himmel geflogen gekommen, sondern wurde von erleuchteten Propheten entwickelt. Sie ist kein historisches Buch, sondern beschreibt symbolisch den Weg der Erleuchtung. Das Erleuchtungswissen wird hinter scheinbar historischen Daten versteckt. Nils 2011: I've just been completed the angel oracle in time for Christmas. When I saw the cover picture on the Internet (the Pater Noster at the beginning of the oracle), a strong energy radiated to me from it. The image refers us to connect the Lord's Prayer (Christian main mantra) with visualizations and thereby strengthen the spiritual effect considerably. For Teresa of Avila the Lord's Prayer was a strong way to activate the kundalini energy and quickly come to a life in the light. To have a powerful effect, we should speak or think the prayer how it fits us best. We should interpret the images so that they are helpful to us. We can formulate the sentences of the Lord's Prayer in our own words. This can help us to come better into contact with the energy of the prayer. The Pater Noster picture divides the Lord's Prayer in eight areas. 1.Our Father in heaven, (We visualize God as a light or a person in heaven above our crown chakra.) 2.hallowed be your name, (We imagine a beautiful melody to our image of God.) 3.your kingdom come, (We recognize our world as a paradise.) 4.your will be done, on earth as in heaven. (We take all things in our lives as they are.) 5.Give us today our daily bread. (We are grateful for everything positive in our lives.) 6.Forgive us our sins as we forgive those who sin against us. (What do you want to forgive your fellow man or God / your life today?) 7.Save us from the time of trial and deliver us from evil. (What false desires you want to let go of today?) 8.For the kingdom, the power, and the glory are yours now and for ever. Amen. (Feel the power and the light of your spiritual role model flowing into you and filling you. Think Amen as long until you are one with the power of Jesus or God. Move one hand and send the light with the mantra Amen to all beings on earth. So you will come fully into the light.)    Die Bergpredigt von Jesus Jesus und die Bergpredigt: Selig sind die Barmherzigen!! 1. Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Werde arm im Geiste (Lutherbibel). Mit den Armen meint Jesus seine Jünger, weil sie allen weltlichen Besitz losgelassen haben. Der Begriff "arm" bezieht sich auf etwas Inneres und nicht etwas Äußeres. Äußere Armut führt nicht automatisch zu innerem Glück. Wer in seinem Geist aber alle äußeren Anhaftungen losläßt, gelangt zum Ich Bin und zu einem Leben in Gott. 2. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Nimm das Leid in deinem Leben an. Leid an sich macht nicht glücklich. Aber wer das Leid in seinem Leben annimmt und sich durch seine spirituellen Übungen darüber erhebt, der wird durch das innere Glück getröstet. Lebe deine Trauer. Trauer kann für das innere Loslassen hilfreich sein. Wir dürfen aber nicht in der Trauer versinken. Nicht die Trauer ist das Zentrum des Lebens, sondern das innere Glück. 3. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Sei sanftmütig. Wer in der Grundeinstellung der Gewaltlosigkeit und des Sanftmutes gegenüber seinen Mitwesen lebt, der ist innerlich entspannt und gelangt so in ein kosmisches Bewusstsein. 4. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Geh den Weg der Richtigkeit. Gerechtigkeit bedeutet in der Bibel Richtigkeit. In der Bibel geht es nicht um ein unparteiisches Urteilen und Handeln, sondern um das Leben und Handeln gemäß dem Willen Gottes: „Nur dann werden wir (vor Gott) im Recht sein, wenn wir darauf achten, dieses ganze Gesetz vor dem Herrn, unserem Gott, so zu halten, wie er es uns zur Pflicht gemacht hat“ (Dtn 6,25). Nach dem richtigen Leben zu hungern, heißt nach einem Leben im Licht (Erleuchtung, Heiligkeit) zu hungern. Wer hungrig nach innerem Glück ist, der wird eines Tages durch ein Leben in Gott gesättigt werden. 5. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Sei mitfühlend. Wer voller Mitgefühl ist, wird das Mitgefühl des Kosmos erfahren. Wer auch seine Feinde liebt, in dem entsteht innere Harmonie. Wer im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitwesen lebt, den füllt Gott mit umfassender Liebe. 6. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Reinige dich innerlich. Innerlich rein wird man durch das konsequente spirituelle Üben. Um die inneren Verspannungen aufzulösen, braucht man Übungen für den Körper (Gehen, Arbeiten, Meditation) und Übungen für den Geist (Lesen, Beten, Gedankenarbeit). Wer jeden Tag ausreichend spirituell übt, gelangt eines Tages zur Erleuchtung (Heiligkeit). Dann sieht er das Licht Gottes in der Welt. 7. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Lebe als Friedenstifter. Ein Friedenstifter ist ein Mensch, der in sich selbst und auf der Welt Frieden stiftet. 8. Selig sind, die wegen ihres Glaubens an das Gute verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Erbringe ein Opfer für deinen spirituellen Weg. Ohne ein Opfer kann kein Mensch zur Erleuchtung durchbrechen. Letztlich geht es um die Opferung des Egos und um die Einfügung in den Willen Gottes (des Lebens). Wer konsequent nach der Bergpredigt lebt, erbringt ein Opfer. Richtig zu opfern ist eine große Kunst. Wer falsch opfert, verspannt sich innerlich. Wir sollten nicht zu viel und nicht zu wenig opfern. Wer richtig opfert, löst dadurch seine inneren Verspannungen auf.   Die zentrale Botschaft der Bergpredigt lautet: Ein Mensch kann nicht zwei Herren zugleich dienen. Er kann nicht Gott (dem inneren Glück) und dem Geld (dem äußeren Glück) dienen. Er muss sich für eine Glückssorte entscheiden. Er sollte als weiser Mensch im Schwerpunkt den Weg der Ruhe, der Liebe und des spirituellen Übens gehen. Auf diesem Weg wird er eines Tages glücklich werden und dauerhaft in Gott (im Licht) leben.    Christliche Mystik Jesus verteilt Brot und Wein.    Diskussion über Mystik (2011 im Forum Jesus.de/Jesus Mystik, Zitat aus Yoga, Christentum und Toleranz) Mystiker: "Meine Eltern sind Atheisten. Im Alter von zwölf Jahren bekam ich eine Religionslehrerin, die mich zum christlichen Glauben bekehren wollte. Ich war damals der einzige Atheist in meiner Klasse. Heute sind die Verhältnisse in Hamburg eher umgekehrt. Meine Religionslehrerin gab mir als Spruch mit auf den Weg: "Aus den größten Heiden werden später die besten Christen." Ich habe damals zwei Jahre intensiv über den christlichen Glauben nachgedacht. Nach langem inneren Ringen kam ich aber zu dem Ergebnis, dass es nicht sein kann, dass es einen Gott gibt. Nach meinem Studium wurde ich Rechtsanwalt. Neben meiner beruflichen Tätigkeit machte ich jeden Tag etwa drei Stunden spirituelle Übungen. Im November 1986 hatte ich mein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte meines Körpers langsam aufwärts. Als die Energie meinen Kopf erreicht hatte, löste sich mein Ich-Bewusstsein auf. Ich wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Ich empfand höchste Glückseligkeit. Ich war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen. Den Höhepunkt meiner spirituellen Erfahrungen bildete das, was ich als den Eintritt des Heiligen Geistes empfand. Ein dicker Energiestrahl floss vom Himmel herab und in mein Scheitelchakra hinein. Die Energie durchflutete meinen ganzen Körper und füllte ihn ganz aus. Auf meinem Kopf bildete sich eine kleine Energieflamme. Vergleichbar ist diese Erfahrung mit dem Pfingstereignis, bei dem auf den Köpfen der ersten Christen kleine Energiezungen erschienen. In mir entstand spontan der Gedanke, dass ich jetzt vom Heiligen Geist gesegnet worden bin. Ich empfand den Energiestrahl als ein Herabkommen des Heiligen Geistes. Und kurze Zeit später hatte ich noch eine weitere erstaunliche Erfahrung. Als ich eines Abends meinen täglichen Spaziergang machte, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ich vom Himmel her gesehen wurde. Es war, als ob sich am Himmel ein großes Auge befand, das mich sah. Die Botschaft dieses Auges war: "Du kannst vertrauensvoll deinen Weg gehen. Du wirst gesehen." Ich las die Bibel gründlich von vorne bis hinten durch. Durch meine Erleuchtungserfahrungen konnte ich jetzt die tiefe Weisheit in der Heiligen Schrift begreifen. Ich verstand auch was mit dem Begriff "Gott" gemeint war. Eines Tages lag ich auf meinem Bett und meditierte. Meine Gedanken kamen immer mehr zur Ruhe. Plötzlich stand Jesus Christus als große Lichtgestalt mitten in meinem Zimmer. Damals lebte ich bereits sechs Jahre als Eremit in der Abgeschiedenheit. Ich wusste sofort, dass diese Lichtgestalt Jesus Christus war. Jesus kam auf mich zu und floß in mich hinein. Ich war erfüllt mit Glückseligkeit. Ich ruhte noch einige Zeit in dieser unvorstellbar großen Energie aus Liebe, Frieden und Licht. Dann stand ich auf. Ich fragte mich, was dieses Ereignis zu bedeuten hatte. Ich war damals wie heute ein Anhänger der Lehre von der Einheit aller Religionen. Ich glaube, dass sich Gott in allen Religionen ausdrückt. Alle Religionen, die die Liebe in den Mittelpunkt stellen, sind wesensverwandt mit dem Christentum. Ich praktiziere auch Übungen aus dem Yoga und dem Buddhismus.(...)   Ehra: Hi Mystiker, find ich echt toll, was du mit Gott erlebt hast! Ich glaube auch, daß Gott überall da ist, wo man ihn sucht.   Mystiker: Es gibt nur eine Religion, die Religion der Liebe. Alle Religionen sind Wege dort hin. Wenn wir alle uns von Gott finden lassen, Gefäße und Kanäle seiner Liebe werden, wird es das Paradies auf der Erde und im Himmel geben. (...) Kahlan: Was ich sehr interessant fand, dass du eine Tagesstruktur hast, ein System.....denn das war und ist ja auch im monastischen Leben so, dass es eine Struktur, eine Ordnung gibt....und dass genau dies für viele Klosterurlauber/besucher ein Anziehungspunkt ist und sie darin zur Ruhe kommen können.   Mystiker: Genauso ist es. Man kommt durch eine spirituelle Tagesstruktur in sich zur Ruhe. Aber in den meisten Klöstern besteht die Gefahr, dass man zu viel arbeitet, zu viele Rituale macht oder zu viele Kontakte zu seinen Mitmenschen hat. Dann verbraucht man seine Energie in äußeren Dingen. Sie kann sich nicht nach innen wenden. Wenn man extrem in der Ruhe und im Nichtstun lebt, wendet sich die Lebensenergie ab einem bestimmten Punkt nach innen. Dann beginnt sie die inneren Verspannungen aufzulösen, den Menschen innerlich zu heilen und ins Licht wachsen zu lassen. Dieser Punkt ist schwer zu finden und schwer zu halten. Es gelingt kaum mit anderen Menschen. Erst fühlt sich die Stille unerträglich langweilig an, dann beginnt es in einem zu brodeln, und dann ist der Eremit plötzlich in Gott und im Glück. (...)   Ralf: Ich würde nie und nimmer mein Glaubensgebäude aufgeben und gegen ein unpersönliches tauschen. Wohl kenne ich Meditationsformen, in welchen man nicht beten und nichts sprechen und sich nach einer gedachten/gesprochenen Einleitung nur ganz der Liebe Gottes ergeben soll. Aber selbst da ist für mich das Näheerlebnis wieder personell. Für mich ist es kein Ziel mein Ich abzulegen.   Mystiker: Gott kannst du auf einer tiefen Ebene nur erfahren, wenn du jedes Glaubensgebäude übersteigst und dein Ich-Bewusstsein (Ego) loslässt. Aber wer zu früh sein Ego aufgibt, kann auf dem spirituellen Weg scheitern. Deshalb gibt es den Zweistufen-Weg. Zuerst übt man mit einem Glaubensgebäude und vorwiegend konkrete Meditationen (mit positiven Bildern und Sätzen). Dann lässt man alles los und verweilt einfach in der Stille. Mit der Gnade Gottes gelangt man dann durch die Stille ins Licht.Teresa von Avila hat sich zuerst auf den Begriff "Gott" konzentriert und das Vaterunser gebetet. Dann erwachte die Glücksenergie (Kundalini, der heilige Geist) in ihr, ihre Gedanken kamen zur Ruhe und sie trat in die Erfahrung Gottes ein. Jeder Mensch sollte spüren, ob für ihn konkrete oder abstrakte Meditationen hilfreich sind. Oder beides in einer persönlichen Kombination. Anfänger meditieren normalerweise mit konkreten Vorstellungen und Fortgeschrittene verweilen in der Ruhe und im Glück. (...)   Naqual (Religionswissenschaftler): Das was ich als Erfahrung habe, ist nicht von den Sinnen vermittelt, mit denen ich gegenüber anderen kommuniziere könnte. So kann das mystische Erleben sehr intensiv sein - aber man bleibt "sprach-los". (...)   Mystiker: Das schreibt auch Laotse: "Das Tao (Gott) über das man reden kann, ist nicht das wirkliche Tao." Auf einer tiefen Ebene kann man Gott nur erfahren und nicht beschreiben. Je weiter man sich als Mystiker von der Wirklichkeit Gottes entfernt, desto mehr kann man über Gott aussagen, obwohl es dann natürlich immer weniger genau ist. (...)   Naqual: Man erfährt, dass es Gott gibt. Die Frage, die bleibt, ist WIE oder WAS ist Gott. Diese Frage wird sogar umso dringender in mir, je intensiver ich erlebe. Da werde ich "visionsartig" überfallen von einem Bewusstsein geliebt zu sein. Aber nicht nur das, wenn ich die Erfahrung betrachte, stelle ich fest, dass diese Erfahrung mich erfüllt und beginnt aus mir zu wirken. Das ist in Worten schwer zu fassen. Aber kulturell im christlichen Denken erzogen, verstand ich auf einmal den Satz "denn ER (Gott) hat uns zuerst geliebt" als Voraussetzung für alles weitere im Sinne von "Liebet Gott über alles und Deinen Nächsten wie Dich selbst." Mystiker: Man kann Gott bezeugen, aber man kann niemals ganz genau sagen wie oder was Gott ist. Durch eine Gotteserfahrung kann man plötzlich die Bibel verstehen. Man wird eins mit Gott, wenn man Gottes Liebe durch sich hindurch wirken lässt. Naqual: Gott wirkt also durch einen. Man ist sein "Arm" im übertragenen, symbolischen Sinne. So befremdet mich der Satz von anderen oft "das musst Du einfach Jesus anvertrauen und dann hilft er Dir schon". Jesus redete davon wie der Vater durch ihn wirkte und von Nachfolge. Also nicht "lass Jesus mal machen für Dich", sondern "lass den Vater durch Dich wirken". Ein hohes Ziel! Aber ein schönes!   Mystiker: Auch Dorothee Sölle sagte, dass Gott durch uns wirkt. Sie war der Meinung, dass Gottes Wirken in dieser Welt abhängig ist von unserem Handeln („Gott hat keine anderen Hände als unsere.“). Unsere Hände müssen eine bessere Welt aufbauen. Unser Körper und unser Geist müssen die spirituellen Übungen machen, durch die wir dann zu Gott gelangen. Wenn wir uns regelmäßig mit Gott verbinden, wird er uns auf den für uns richtigen Weg führen. So sehe ich das auch."   Reinkarnation und Christentum Das Rad des Lebens im Buddhismus   Reinkarnation oder Wiedergeburt ist der Glaube, dass unsere Seele nicht nur ein einziges Mal auf der Erde lebt, sondern schon wiederholt hier gelebt hat und sich nach unserem Tod in kürzerer oder längerer Zeit wiederverkörpern kann. Wikipedia zur Reinkarnation Der Begriff Reinkarnation (‚Wiederverkörperung‘) bezeichnet Vorstellungen der Art, dass eine Seele oder fortbestehende mentale Prozesse (so oft im Buddhismus verstanden) sich nach dem Tod – der „Exkarnation“ – erneut in anderen empfindenden Wesen manifestieren. Die zahlenmäßig bedeutendsten Glaubensrichtungen, in denen Reinkarnation eine zentrale Rolle spielt, sind der Hinduismus mit weltweit etwa 900 Mio. und der Buddhismus mit 400–500 Mio. Anhängern. In diversen europäischen Staaten und den USA werden seit den 1960er Jahren statistische Erhebungen über die Verbreitung des Glaubens an Reinkarnation in der Bevölkerung durchgeführt. Sie ergaben Zustimmungsraten zwischen 10 und 30 %. Wesentlich höher ist mit 45 % das Ergebnis einer Umfrage in Brasilien. Der Begriff der Reinkarnation taucht im Tanach nicht auf, wird aber an mehreren Stellen im Talmud durchaus kontrovers diskutiert und kann sogar als ein grundlegendes Element der Kabbala betrachtet werden. Der Idee der Reinkarnation begegnet man vor allem in der jüdischen Mystik, so zum Beispiel in dem einflussreichen Sefer ha-Bahir (‚Buch der Erleuchtung‘), das gemeinhin als das älteste Werk der jüdischen Mystik gilt. Nach der Veröffentlichung des weitaus bekannteren Sefer ha-Sohar (‚Buch des Glanzes‘) im späten 13. Jahrhundert wurde die Reinkarnationslehre für einige Zeit sogar Allgemeingut im (osteuropäischen) Judentum. Während viele (vor allem konservative und liberale) Juden heute die Idee der Reinkarnation nicht als Element ihres Glaubens ansehen, ist die Vorstellung der Wiedergeburt bei orthodoxen Juden (besonders bei den Chassidim) weit verbreitet. In manchen chassidischen Gebetbüchern (Siddur) findet sich beispielsweise ein Gebet, das um Vergebung für Sünden in früheren Inkarnationen bittet. Martin Buber hat in seinen Werken Die Legenden des Baalschem sowie Die Erzählungen der Chassidim mehrere Geschichten von Baal Schem Tow gesammelt, in denen dieser ganz konkrete Fälle von Reinkarnation darlegt und erläutert. Die großen christlichen Kirchen und entsprechend auch die meisten Theologen lehnen die Vorstellung der Reinkarnation ab. Dennoch finden sich vor allem in der esoterischen Literatur der letzten Jahrzehnte zahlreiche Bibelinterpretationen, in denen Zitate aus dem Neuen wie auch dem Alten Testament als Belege für Reinkarnationsvorstellungen gedeutet werden. Zur gleichen Einschätzung kommt auch der protestantische Theologe Helmut Obst: „Von einer klaren Reinkarnationslehre kann keine Rede sein. Aber: Es gibt einige wenige Stellen, welche Aussagen und Andeutungen enthalten, die im Sinne der Reinkarnation zu verstehen sind oder entsprechend gedeutet werden können.“ Namentlich die „Elia-Täufer-Problematik“ in den Evangelien des Matthäus und des Markus mache es „unmöglich zu sagen, das Neue Testament kenne die Reinkarnationsidee überhaupt nicht.“ Dabei geht es um Johannes den Täufer, der als der wiedergekehrte Prophet Elija bezeichnet wird (Mt 11:13-14 EU). Im frühen Christentum waren Reinkarnationsvorstellungen offenbar verbreitet, da sie in der platonischen Philosophie geläufig waren und durch konvertierte Heiden in christliche Milieus eingebracht wurden. Namentlich in den sogenannten gnostischen Strömungen waren sie präsent. Nach dem Verschwinden der christlichen Gnosis spielte Reinkarnation lange Zeit keine Rolle mehr im Christentum. Abgesehen von den Katharern im Mittelalter trat sie erst in der Neuzeit wieder auf. Ein relativ prominenter Befürworter der Seelenwanderung im deutschen Sprachraum war der Arzt Georg von Wedekind, der 1826 in einer protestantischen Kirchenzeitung und 1828 in dem Buch Über die Bestimmung des Menschen Christentum und Reinkarnation zu verbinden suchte. Auch bedeutende Dichter wie Friedrich Hebbel und Heinrich Heine griffen das Thema auf. Mit der „empirischen Reinkarnationsforschung“ trat im 20. Jahrhundert ein neues Thema in der Reinkarnationsdebatte in Erscheinung. Der renommierteste Vertreter davon war Ian Stevenson, der internationales Aufsehen durch seine Forschungen mit Kindern erregte, die spontan von „Erinnerungen“ an frühere Leben berichteten. Einen Schritt weiter geht die Reinkarnationstherapie, die versucht, „Rückführungen“ in frühere Inkarnationen psychotherapeutisch zu nutzen. Wikipedia Reinkarnationsforschung Reinkarnationsforschung untersucht Erinnerungen, die als solche an ein früheres Leben interpretiert wurden. Dabei wird geprüft, ob sich der Fall als Betrug, Selbstbetrug oder durch psychologische, parapsychologische oder spiritistische Annahmen erklären lässt. Für so scheinbar nicht erklärbare Fälle hält die Reinkarnationsforschung das Vorliegen einer tatsächlichen Reinkarnation für möglich. Von den 1960er Jahren bis kurz nach der Jahrtausendwende untersuchte der Pionier der Reinkarnationsforschung Ian Stevenson über tausend Fälle von Kindern, die behaupteten, sich an frühere Inkarnationen zu erinnern. Seine Untersuchungen finden bei Reinkarnationsforschern besondere Beachtung. 1961 unternahm Ian Stevenson seine erste Forschungsreise nach Indien, wo er auf zahlreiche Fälle von Reinkarnation stieß. 1966 veröffentlichte er 20 davon in seinem weltweit bekannten Werk Twenty cases suggestive of reincarnation, das auch Fälle aus Ceylon (heute Sri Lanka) und Brasilien, dem Libanon (bei den Drusen) und Alaska (bei den Tlingit-Indianern) enthielt. Stevenson, der 2007 starb, war trotz seines zuletzt hohen Alters bis zu seinem Tod in der Erforschung solcher Fälle aktiv, die sich später auch auf die Türkei (bei den Aleviten), Birma, Thailand und Westafrika erstreckten. Jeder Fall ist individuell daraufhin zu untersuchen, welche Erklärung für ihn am wahrscheinlichsten zutrifft. Gedächtnisfehler. Betrug. Selbstbetrug: Es gibt Fälle, die sich am leichtesten dadurch erklären lassen, dass Eltern Äußerungen ihres Kindes missverstanden und sich in ihrer Phantasie einen Fall zusammengereimt haben. Das bekannteste Beispiel dafür ist eine angebliche Reinkarnation des amerikanischen Präsidenten Kennedy in dem kurz nach seinem Tod geborenen Türken Kenedi Alkan (sein Vorname ist die türkische Schreibweise von Kennedy). Kryptomnesie: Unter Kryptomnesie versteht man eine Schein-Erinnerung an Dinge, deren Informationsquelle man vergessen hat. So kann ein historischer Roman oder Film den Inhalt einer vermeintlichen Erinnerung an ein Vorleben bilden. Reinkarnation: Für alle jene Fälle, deren Erklärung auf eine bisher genannte Weise nicht möglich oder extrem unplausibel wäre, vermutet die Reinkarnationsforschung das Vorliegen einer tatsächlichen Reinkarnation. Anmerkung: Der bekannteste Wiedergeburtsfall in Indien ist Shanti Devi. Sie wurde 1926 in Neu-Delhi geboren und erinnerte sich bereits als Kind genau an ihr früheres Leben als Hausfrau im 128 Kilometern entfernten Mathura. Obwohl sie noch nie an diesem Ort gewesen war, konnte sie genau ihren früheren Ehemann, das Haus und die Stadt beschreiben. Sie erinnerte sich sogar an die Stelle, wo sie früher immer ihr Geld versteckt hatte. Am 24. November 1935 fuhr Shanti Devi begleitet von einer Untersuchungs-Kommission erstmals nach Mathura, wo sie mehrere Personen und Örtlichkeiten wiedererkannte. Auch soll sie ungewöhnliche Kenntnisse des lokalen Dialekts von Muttra gezeigt haben. Eine ausführliche Beschreibung des Falles gibt es in der englischen Wikipedia.  Was sagt die Bibel? (Zitate aus Jesus.de 2012) Mystiker: Gibt es Reinkarnation? Wie steht das Christentum dazu? Wie würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr die Wahl hättet und noch einmal auf dieser Erde leben könntet? Hadie: Nun, viele wissen, dass die Bibel nicht wörtlich genommen werden kann, es sei denn wir sind religiöse Eiferer. Wiedergeburt ist keine Glaubensfrage, denn wenn es das gibt, dann gibt es das auch, wenn ich nicht daran glaube. Auch Jesus sprach von Johannes dem Täufer als vom wiedergeborenen Elia. Auch für die Jünger muss dieses Wissen vorhanden gewesen sein, denn sie fragten Jesus, ob ein blindgeborener Mensch gesündigt haben kann? Max: Also, ich möchte um keinen Preis der Welt nochmals auf die Erde kommen. Nochmals diese Welt mit all dem Schmerz, Leid und Tod......... Neee danke! Lucan-7: Natürlich kann jeder glauben was er will und sich seine eigene Wunschreligion zusammenstricken. Was irgendwie jeder mehr oder weniger ohnehin tut. alf.maelmack: Es gibt die Reinkarnation. Sie ist sogar überprüfbar. Durch Meditation. Kennen wir bei uns Christen aber nicht. Was wir nicht kennen, gibt es nicht nicht. Logisch, oder? Katrin: Es gibt besonders "wissende Mystiker", die sowas behaupten. Ich bin ja sowas von beeindruckt. Reinkarnation gibt es nicht. "Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu leben, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" - sinngemäßes Zitat aus dem Römerbrief. Der Mensch hat niemals diese Wahl. Es ist vertane Zeit, sich bei solcher Traumtänzerei aufzuhalten. Ralfwillswissen: Der biblische Befund, der für Reinkarnation sprechen könnte, ist sehr dünn. Hingegen gibt es viele Stellen, die dagegen sprechen. Vor allem wäre es doch recht seltsam, dass die Bibel bei einem so wichtigen Thema keine Klipp-und-Klar-Aussagen macht oder es irgendwie ausführt (wie reinkarniert man, nach welchen Regeln usw.). Mystiker: Die Bibel ist eine Sammlung von verschiedenen Texten von verschiedenen Autoren. Manche Punkte wurden ausführlich behandelt und manche nicht.Manchmal wurden auch bestimmte Texte unterdrückt, wenn es den gerade in der Kirche Herrschenden nicht gefiel. Ich denke da insbesondere an das Thomas Evangelium, das den Weg der Ruhe und der Meditation betont. Durch diesen Weg kommt man zu echten Glaubenserfahrungen. Und es tauchen dann auch die früheren Leben im Geist auf, wie es bei den christlichen Wüstenvätern geschah. Vom heiligen Antonius wird berichtet, dass er Fresssituationen aus früheren Leben erlebte. Er sah dämonische Bestien, die ihn fressen wollten. Wenn frühere Leben bei der inneren Reinung der Seele auftauchen, dann sind es meistens belastende Situationen. Solche Situationen merkt man sich besonders und sie blockieren die Erleuchtungsenergie am meisten. Sie müssen deshalb gereinigt werden, wenn man auf dem spirituellen Weg voranschreiten will. Es ist ein großer Fehler, dass die meisten Christen nicht meditieren. Jesus hat nach der Übertragung des Heiligen Geistes (der Erleuchtungsenergie) vierzig Tage in der Wüste meditiert. Dann konnte er den Teufel (seine weltlichen Anhaftungen) überwinden und zur Erleuchtung (Heiligkeit) durchbrechen. In der Bibel steht, dass ihm daraufhin die Engel dienten. Er konnte mit seiner spirituellen Energie seinen Mitmenschen helfen (heilen, Wunder tun). Jesus hat oft meditiert. Leider behandelt die Bibel dieses wichtige Thema sehr wenig, weil die Menschen, die später die Texte für die Bibel zusammengestellt haben, spirituell unwissend waren. Es wird jedoch erwähnt, dass Jesus einmal auf einem Berg meditiert hat. Wenn Christen wirklich Jesus nachfolgen wollen, dann sollten sie auch die Meditation praktizieren. Die Meditation ist ein Hauptweg zur Heiligung. Nur echte Heilige können die heutigen Menschen vom christlichen Glauben überzeugen. Die Menschen wollen echte Erfahrungen. Sie wollen spüren, dass die Christen die Dinge selbst erfahren haben, von denen sie reden. Und vor allem macht eine regelmäßige Meditation die Menschen liebevoll und sanftmütig. Jesus sagte, dass man seine Anhänger daran erkennt, dass die Liebe unter ihnen ist. andi-ranze: Hebr. 9,27: "Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht." Dieser Vers aus dem Hebräerbrief bringt die Aussagen der Bibel zum Thema "Reinkarnation" auf den Punkt. Da Du angibst, Dich in der Bibel auszukennen, solltest Du wissen, dass schon Paulus die damals aufkommenden gnostischen Strömungen entschieden bekämpft hat. Mystiker: Ich verweise auf das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11, wo Jesus gefragt wurde, ob Johannes der Täufer der wiedergekommene (wiedergeborene) Elia sei: "Ja, er ist Elia, der wiederkommen soll." (Mt 11,14) Jesus bezeichnete also höchst persönlich Johannes den Täufer als den wiedergekommenen Elia. Offensichtlich glaubte Jesus an die Reinkarnation. „Und als er vorbeiging, sah er einen Menschen, der blind war von Geburt an. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, so dass er blind geboren ist, dieser oder seine Eltern? Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern; sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden!“ (Joh. 9,1-3). Hier gingen die Jünger von der Möglichkeit einer Reinkarnation aus. Wie sonst könnte jemand aus eigener Sünde heraus blind geboren werden? fff: "Hebr. 9,27: Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht." Dies stammt aus den Briefen des Paulus. Leite mir das bitte aus Aussagen von Jesus her. Ich orientiere mich mehr an den Aussagen von Jesus. Mystiker: Danke für diesen Hinweis. Es ist die Lehre von Paulus. Jesus dagegen akzeptierte auch die Reinkarnation. Aus diesem Satz eine Ablehnung der Reinkarnation durch die Bibel herzuleiten, ist verfehlt. Es gab verschiedene Lehren zur Zeit von Jesus. Ich glaube, dass diese Lehren nicht im Widerspruch stehen. Ich glaube, dass die Paradieslehre und die Wiedergeburtslehre sich nicht widersprechen. Beides ist möglich. Eine Seele kann sich nach ihrem Tod entscheiden auf der Erde wiedergeboren zu werden oder sich im Jenseits weiter reinigen. Und sie kann ins Paradies aufsteigen und dort bleiben, wenn sie ausreichend spirituell geübt und ihr Herz gereinigt hat. Es ist sogar möglich, dass eine Seele ins Paradies aufsteigt und eines Tages wieder auf die Erde zurückkehrt, um den Menschen auf der Erde spirituell zu helfen. So etwas geschieht oft im Hinduismus und im Buddhismus. Dafür gibt es die Bezeichnungen Avatar (Gott steigt herab) und Bodhisattva (ein Erleuchteter kommt wieder). Auch im Christentum ist es möglich, dass Heilige wieder auf die Erde zurückkehren. Dafür spricht eindeutig die Aussage von Jesus über Elia. Und auch Jesus beabsichtig eines Tages zur Erde zurück zu kommen. Jesus vertritt damit die Lehre der Reinkarnation und insbesondere die Lehre, dass sich Erleuchtete auf der Erde inkarnieren können, um ihren Mitmenschen zu helfen. Und genau das entspricht dem Weg der umfassenden Liebe, den Jesus lehrte. Wikipedia: In der christlichen Theologie bezeichnet Parusie die erwartete Wiederkunft Jesu Christi und mit ihr die Vollendung der Heilsgeschichte, nämlich das Kommen des Reiches Gottes. Von den ersten Christen wurde die Parusie noch zu ihren Lebzeiten erhofft. So schreibt z.B. Paulus im 1. Thessalonicherbrief: „Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. (1 Thess 4,15 EU)“ Heute betonen die großen Kirchen, dass der genaue Zeitpunkt der zweiten Ankunft des Messias nicht vorhersagbar ist. Videos Video: Weshalb wir nicht nur einmal leben, Teil 1 Video: Weshalb wir nicht nur einmal leben, Teil 2 Video: Rückführung in frühere Leben, RTL 2008 Video: Mein erstes Leben - Rückführungen in frühere Leben 1_3, RTL Video: Reise in die Vergangenheit 1/3 (VOX)   Weblinks Werner Thiede: Warum ich nicht an Reinkarnation glaube Christentum und Reinkarnation (Yoga Vidya) Reinkarnation im Christentum - eine Wiederentdeckung Reinkarnation und christlicher Glaube vereinbar? – unvereinbar? 2005 von Eckhard Etzold Reinkarnation im Christentum? (Wer Weiß Was)   Islam Allah   Wikipedia: "Der Islam ist mit rund 1,2 bis 1,57 Milliarden Anhängern nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) und vor dem Hinduismus (ca. 900 Millionen Anhänger) die zweitgrößte Weltreligion. Seine Anhänger bezeichnen sich im deutschsprachigen Raum als Muslime oder Moslems. Der Islam ist eine monotheistische (es gibt nur einen Gott) abrahamitische (Abraham ist der gemeinsame Vater des Judentums, Christentums und Islam) Religion, die sich vom Polytheismus (viele Götter) und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre der Einheit Gottes. Die erste Quelle, auf die der Islam gründet, ist der Koran, der für die Gläubigen als das unverfälschte Wort Gottes die ranghöchste Quelle des Glaubens darstellt. Die zweite Rechtsquelle sind die Worte und Handlungen Mohammeds, des „Gesandten Gottes“. (...) Tanzende Derwische. Die fünf „Säulen“ des Islam sind die Grundpflichten, die jeder Muslim zu erfüllen hat: Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis: "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist."), Salat (fünfmaliges Gebet), Zakat (Almosensteuer), Saum (Fasten im Ramadan) und Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka). Wer das Glaubensbekenntnis bei vollem Bewusstsein vor zwei Zeugen spricht, gilt als Muslim. Wie fast alle Religionen besitzt auch der Islam einen inneren (esoterischen) und einen äußeren (exoterischen) Aspekt. Die mystische innere Dimension des Islam ist der Sufismus." Islam und Krieg. Wikipedia Islamkritik: "Eine Reihe von Vorschriften der Scharia (Gesetz des Islam) – wie beispielsweise die für Ehebrecher vorgesehene Steinigung – stehen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge im Widerspruch zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Laut Amnesty International steht der Islam zwar nicht grundsätzlich im Widerspruch zu den Menschenrechten. Die bislang abgegebenen Erklärungen weisen in der Theorie jedoch Defizite auf und in der Praxis bietet sich gar ein „ernüchterndes Bild“. Dabei wird auf die Intoleranz gegenüber Andersgläubigen sowie auf die in Teilen der islamischen Welt praktizierte Todesstrafe für vom Islam Abgefallene hingewiesen. Islamkritiker sehen den Islam als gewalttätige Religion an und beziehen sich dabei auf das islamische Konzept des Dschihad (Kampf gegen Andersgläubige), dessen klassische Ausformulierung in der islamischen Rechtslehre den Kampf gegen die nichtmuslimische Welt bis zur Konversion der jeweiligen Bevölkerung vorsieht. (...) Auf den Politikwissenschaftler und bekennenden Muslim Prof. Bassam Tibi geht der Begriff Leitkultur zurück, den er als Wertekonsens definiert, auf den sich die europäischen Gesellschaften und Migranten zu verständigen haben. Dabei beruft sich Tibi gerade auch auf die fünf Säulen des Islam, die für Werte stünden, welche mit „westlichen“ Werten problemlos vereinbar seien. Tibi erteilt der orthodoxen islamischen Scharia-Auffassung eine Absage und tritt für die Entwicklung eines pluralistischen „Euroislam“ ein: „Nur ein Islam, der in Einklang mit den Grundinhalten der kulturellen Moderne (Demokratie, individuelle Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Pluralismus) steht und die Werteorientierung des Pluralismus annimmt, verdient es, als Euro-Islam bezeichnet zu werden.“" Seite „Islam“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Juni 2011, 19:06 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Islam&oldid=89810173. Seite „Islamkritik“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. Juni 2011, 17:39 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Islamkritik&oldid=89723610 (Abgerufen: 10. Juni 2011, 10:26 UTC)  Der Islam in Deutschland Datei:A-romanian-convertor.jpg Islam Diskussion. "Der Islam ist ein Teil Deutschlands" (Bundespräsident 2010). In Deutschland herrscht die Religionsfreiheit. Jeder kann die Religion oder Nichtreligion (Atheisten, Agnostiker) haben, die er möchte. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein multikultureller Staat. Die gemeinsame Wertordung ist das Grundgesetz. Danach ist in Deutschland nur ein gewaltfreier Islam zulässig, der den anderen Bürgern ihre freie Religionswahl zubilligt. Ein islamischer Gottesstaat ist verboten, weil die Gewaltenteilung, die Demokratie und die Meinungsfreiheit im Grundgesetz festgelegt sind. Ebenso unzulässig sind die islamische Zwangsehe, Ehrenmorde und Selbstmordattentate. Kein Bürger darf zu solchen Taten auffordern oder damit drohen. Wenn sich ein Moslem an die Rechtsordnung hält, darf er seine Religion frei ausüben und steht dabei selbst unter dem Schutz des Grundgesetzes.  Ein gewaltfreier und toleranter Islam Die islamische Mystikerin Rabia. Sie lehrte den Frieden und die Liebe. Eine glückliche Welt braucht positive Visionen. Eine glückliche Welt braucht Menschen, die sich positiv engagieren. Faktisch ist unsere Welt multikulturell. Um eine glückliche Welt zu schaffen, brauchen wir ein tolerantes Miteiander aller Menschen. Ein wichtiger Wegbereiter dahin ist das Weltparlament der Religionen. Es bemüht sich um eine friedliches und konstruktives Miteinander aller Religionen. Die große Frage ist, ob ein gewaltfreier und toleranter Islam nach dem Koran möglich ist. Im Fernsehen herrschen Bilder von gewalttätigen Islamisten vor. In der bundesdeutschen Realität dagegen bemüht sich die überwiegende Mehrheit der Moslems um eine friedliche Ausübung ihrer Religion. Der Koran selbst ist ein mystisches Buch mit vielen bildhaften Geschichten und unklaren Aussagen. Er bedarf der Auslegung, und Auslegungen können vielfältig sein. Es gibt viele verschiedene Gruppen im Islam. Es gibt keine Instanz, die eine allgemeinverbindliche Auslegung für alle Moslems vorschreibt. 1. Informiere dich über den Islam. Lies den Koran und die Hadite. Beschäftige dich mit den verschiedenen Richtungen des Islam. Dazu kannst du viele Informationen im Internet finden. 2. Versuche den tieferen Sinn von Religionen zu begreifen. Alle echten Religionen wollen zu Gott hinführen. Gott ist eine transzendente Erfahrung jedes Religionsgründers. Durch spirituelle Übungen ist er in Kontakt mit einem höheren Bewusstsein gekommen. Dieses Bewusstsein wird von manchen Religionen personal (als Person) und anderen Religionen als unpersonal (als höhere Dimension, Kosmos, Wahrheit, Liebe, Frieden oder Licht) beschrieben. 3. Erkenne, dass Religionen machtpolitisch missbraucht werden können. Es geht dann nicht darum Frieden und Liebe in den Menschen zu erzeugen, sondern die Macht und letztlich das Ego eines Religionsführers oder weltlichen Machthabers zu vergrößern. 4. Erkenne, dass alle Religionen machtpolitische Irrwege gegangen sind, manche mehr und manche weniger. 5. Beschäftige dich mit der Gewaltfrage. Versuche sie von den wahren Zielen einer Religion her zu lösen. Das Ziel einer Religion kann als Erleuchtung, Leben in Gott oder Aufstieg ins Paradies nach dem Tod beschrieben werden. Das Paradies ist dabei ein Ort der Liebe und des Friedens. Ein Mensch muss durch spirituelle Übungen ein Bewusstsein der Liebe und des Friedens entwickeln, damit er nach seinem Tod in die entsprechenden Bewusstseinsbereiche aufsteigen kann. Frage dich, welche Auslegung des Koran vor diesem Hintergrund richtig ist. 6. Unterstütze die Toleranz in unserer Gesellschaft und wehre dich gegen die Intoleranz. Finde und gehe deinen eigenen Weg der Wahrheit, der Liebe, des Friedens und des Glücks. Engagiere dich für ein positives multikulturelles Miteinander. Wir sind eine Menschheitsfamilie, die letztlich nur gemeinsam glücklich werden kann. Dazu sollten wir jedem seinen Freiraum lassen und gemeinsam ein positives Zusammenleben praktizieren. Yoga und Christentum Wikipedia Yoga: Auch wenn die Wurzeln im Hinduismus liegen, wird Yoga von Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen praktiziert. Obwohl die Motivation eigentlich darin besteht, spirituelle Ziele zu verfolgen und zur Erleuchtung (Moksha) zu finden, gilt dies in Europa und Nordamerika nur bedingt. In den Yamas und Niyamas lassen sich einige Parallelen zu den Geboten des Christentums, Judentums und des Islams feststellen. Die Yoga-Philosophie Patanjalis unterscheidet sich durch eine theistische Orientierung von der indischen Samkhya-Lehre, in der der Glaube an einen Gott keine Rolle spielt. Im „modernen Yoga“ liegt der Schwerpunkt in der Praxis des Yoga. Unter Hinweis auf die positiven Auswirkungen der Übungspraxis betrachtet man Yoga als individuelle Bereicherung oder als Beitrag zur persönlichen Entwicklung, weitgehend unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen des Schülers. Gurus und Doktrinen werden im Gegensatz zum traditionellen Yoga geringe Bedeutung zugeschrieben. Yoga wird nicht als philosophisches System gelehrt, stattdessen gibt es eine Tendenz zu einer empirischen Herangehensweise. Bei den Asanas werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung führen kann. Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. In Deutschland bieten Volkshochschulen und andere öffentliche Bildungseinrichtungen Yogakurse zu verschiedenen Formen des Yoga an, sie sind von einzelnen Yogaschulen und ihren religiösen und weltanschaulichen Auffassungen unabhängig. Heute praktizieren mindestens drei Millionen Menschen in Deutschland Yoga, darunter etwa achtzig Prozent Frauen. Yoga besteht aus Körperübungen (Gymnastik), Meditation (Entspannung) und Gedankenarbeit (positives Denken). Für für die meisten Menschen im Westen ist Yoga ein Weg der Gesundheit, der Beweglichkeit und der Entspannung. Yoga kann als körperlicher und als spiritueller Weg praktiziert werden. Es kommt darauf an, mit welchem Ziel und wie intensiv man ihn praktiziert. Yoga an den Schulen ist eine große Gnade für die Schüler. Der viele Stress macht sie krank. Yoga macht sie gesund. Im Yoga darf jeder seinen persönlichen Weg gehen. Christen dürfen ihren Glauben an Jesus behalten. Yoga ist im Westen eher wissenschaftlich und auch für Christen mit Gewinn zu praktizieren. Jeder darf sich den Yogastil aussuchen, der zu ihm passt. Wer Erleuchtung (seelische Heilwerdung, Heiligkeit) sucht, kann auch das im Yoga tun. Es gibt im Yoga viele verschiedene spirituelle Wege und Gottesvorstellungen. Nur einzelne Gruppen haben eine hinduistische Ausrichtung. Christliche Internetseiten zum Yoga: http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,106013: "Immer mehr Christen entdecken Yoga und andere fernöstliche Besinnungstechniken für sich. Die katholischen Bildungshäuser sind schon längst auf diesen Trend aufgesprungen und bieten die verschiedensten Kurse dazu an. Sie sehen in der Praxis des Yogas keinen Widerspruch zur christlichen Lehre. Yoga würde sich nicht nur positiv auf Körper und Geist auswirken, sondern auch neue Zugänge zur christlichen Spiritualität ermöglichen. Zu einer gemässigt-kritischen Einstellung gegenüber Yoga ruft die EKD, die Evangelische Kirche Deutschland, in einer umfangreichen Stellungnahme zum Verhältnis von Christentum und Yoga auf: Radikale Ablehnung sei genauso falsch wie eine undifferenzierte Bejahung." katholischen Kirchengemeinde St. Michael in Stuttgart-Sillenbuch: "Yoga ist ein jahrjausende altes System körperlicher und geistiger Übungen, das den ganzen Menschen anspricht in seiner Einheit von Körper und Geist. Yoga ist eine Erfahrungsmethode und zählt zum Kulturerbe der Menschheit unabhängig vom jeweiligen Kulturkreis. Yoga verträgt sehr wohl mit christlicher Meditation. Yogaübungen werden in St Michael seit mehr als 25 Jahren von zwei erfahrenen Yogalehrern sehr erfolgreich angeboten." Copyright Nils Horn, Hamburg, 2012. Eine kostenlose Weitergabe ist erlaubt.