Duft von Apfelsinen

Celeste, Sohn eines Sklavenhändlers aus Spanien, Lavenia, Tochter eines einfachen Apfelsinen-Händlers und Silvia, Tochter einer Sklavin und des Vaters von Celeste, sind die Hauptprotagonisten.
Schönheit, Sinnlichkeit und Verführung lassen diese drei immer wieder Wege gehen, die sie tiefer in die Abgründe ihrer Seelen führen. More

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About Lydia Nowottnick

Es ist nicht leicht, über seine eigene Person zu schreiben. Doch ich will es versuchen.

Ich bin 41 Jahre alt und Mutter der wunderbarsten Kinder dieser Welt. Heute in Berlin lebend, wurde ich 1970 im Harz geboren. Meine Mutter zog mit mir 1973 nach Woltersdorf, wo es ihr wohl so gut gefiel, dass sie noch heute dort wohnt. Wir bewohnten eine schöne Wohnung in einer alten Villa, die einen herrlichen Garten hatte und uns Kindern Platz und Raum für Spiele und Abenteuern aller Art gab.

Meine drei Geschwister und ich tobten uns durch Kindheit und Jugend und lasen uns durch Liebes- und Abenteuerromane.

Die erste Liebe, der erste Kuss ... dies alles fand unter den beiden prächtigen Kastanienbäumen unseres Hofes statt. Noch heute schaue in manchmal nach oben, spüre ich die Liebe eines Mannes und meine, die weiß-rosa Spitzen der Kastanienblüten erkennen zu können.

Viel zu schnell wurde ich erwachsen und erlernte verschiedene Berufe. Warum? Weil ich mich nicht entscheiden konnte zwischen all den Wegen, die sich nun in meinem Leben auftaten.

Bei all dem Suchen habe ich immer eine Zeit lang Spaß empfunden. Doch wieder kam der Moment, wo ich Abschied nahm, um einen neuen und unbekannten Weg einzuschlagen. Nicht alle waren schön. Nicht alle waren gut. Doch alle bereicherten mich und mein Leben auf ihre ganz eigene Art und machten mich zu der Frau, die ich heute bin.

Suchend ...
Liebend ...
Sehnend ...

Ich habe gefunden und wieder verloren. Habe mich neu entdeckt und bin mir doch immer treu geblieben.

Bereue ich einige meiner Wege? Nein! Ich bereue nichts! Denn würde ich es tun, würde ich meine suchenden Gefühle verleugnen die mich dazu trieben.

Heute lebe ich in einer sehr harmonischen Beziehung mit meinem Partner Andreas. Diese Harmonie weiß ich ab und zu stören ... und bin dem Himmel dankbar, dass er soviel Ruhe in sich trägt, um zu warten, bis ich wieder »angekommen« bin. Bei ihm, bei mir und zu Hause.

Meine herrlichen Kinder leben mit uns glücklich zusammen und jedes einzelne von ihnen trägt ein Teil meiner Ruhelosigkeit in sich. Ich will ihnen helfen, diese zu leben ... und ihren Weg des Suchens und des Findens glücklich zu beschreiten ... hin zu dem, was ich für mich im Schreiben gefunden habe:

Berufung!

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