Der Jadestein

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Mit diesem neuen Internet hatte er eigentlich gar nichts am Hut. Ohne Arne wäre Fritz Hagen wohl ahnungslos alt geworden. Doch dann kam dieser Auftrag – und änderte alles. Plötzlich findet er sich in der großen Internet-Blase wieder- und es regnet Geld ... bis der Aktienkurs seine Richtung wechselt. doch für Hagen nimmt der lauf der Geschichte noch eine ganz andere Wendung. More

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Published: July 08, 2011
Words: 12,570
Language: German
ISBN: 9781465865342
About Stefan Eckert

Nach etlichen chirurgischen Eingriffen, hinterlässt der lebensbedrohende Gehirntumor bei Stefan Eckert, damals erfolgreicher Geschäftsführer einer Digitalagentur, eine irreparable Störung der visuellen Wahrnehmung. Ausgerechnet die Augen! Die natürliche Koordination der Augen ist nachhaltig gestört, Doppelbilder sind die Folge. Da sich die neue Weltsicht schwer in Worte kleiden lässt, versucht Stefan Eckert, seiner Umwelt die eigene Wahrnehmung künstlerisch über Zeichnungen und Malerei begreiflich zu machen. Doch das traf es nicht! Schließlich greift er zur Digitalkamera und entwickelt mit Hilfe diverser Computer-Programme (nein, kein Photoshop!) und etwas "Know-how" aus seinem beruflichen Vorleben, Bilder, die seine visuelle Realität dokumentieren, dabei aber eine ganz eigene Strahlkraft entwickeln. Je tiefer er in das Sujet eindringt, desto intensiver befreien sich die Werke von der reinen Dokumentation und entwickelten sich zu Kunstwerken, die einen irritierend frischen Blick auf täglich erlebtes städtisches Umfeld entfalten.
Die Mappe enthält eine Auswahl der Werke im Kleinformat. Optimal ist allerdings eine Darstellung in der Größe 2,00 x 1,50 Meter, kaschiert auf Dibond, um Reflektionen zu vermeiden.

Biographie STEFAN ECKERT

Geb 3.9.1962 in Passau/Niederbayern

- 66-68 Auswanderungsversuch der Eltern nach Kanada.
- 68-73 Landshut/Nbb, Schulbesuch mit mäßigem Erfolg
- 73-75 München, weiteres Schulversagen
- 75-79 München, Abbruch der Schule, Abbruch von drei Lehrstellen (Kfz-Mechaniker, Offsetdrucker, Betonbauer)
- 79-82 Berlin, Häuserkampf
- 82-84 New York, Charakterbildung
- 84-86 Berlin, Häuserkampf II.
- 86-90 München, Teilhaber (20%) und Geschäftsführer Restaurant „Zest“
- 88 Geburt meiner Tochter Alisha
- 89 Hochzeit mit meiner Frau Angelika
- 90-93 München, Geschäftsführung Diskothek „Babalu“
- 93-95 Hamburg, Produktionsleiter „Sonic Press“
- 95-00 Hamburg, Redakteur, Abteilungsleiter, Geschäftsführer MME-Online
- 00-08 Hamburg, diverse Operation wg. Gehirntumor
- 09 Berlin, Strahlentherapie wg. Tumor
- 10 Berlin Tumor besiegt, Neustart als Autor, Maler, Fotograf

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Reviews

Review by: Sigrid Wohlgemuth on Aug. 04, 2011 : star star star star
Der Jadestein

Das Internet und schon geht es los. Wie kann man reichlich Geld verdienen, indem man von nix eine Ahnung hat? Indem man sich Regeln aufstellt unter anderem: Sage niemals, dass du nix kannst – und andere für sich arbeiten lässt, die selbst kaum Ahnung haben. Das Internetfieber bricht aus, somit auch das „an die Börse gehen“ und schon wird Geld gescheffelt, ohne Ende. Doch was passiert, wenn der Kurs fällt?
Mit einem besonderen Schreistil erzählt der Autor Stefan Eckert einen kleinen Lebensabschnitt von Fritz, der eigentlich studieren wollte und dann durch seinen Freund Arne einen Job angeboten bekam, der ihn „abheben“ lässt. Party, Geld anhäufen und allen erzählen, wie toll man(n) doch ist. Und was passiert, wenn der Kurs einbricht und es unteranderem Fritz gesundheitlich schlecht geht? Er geht ins Krankenhaus und lässt sich untersuchten. Selbst davon fest überzeugt, dass er doch im Grunde gesund ist, obwohl er ständig kotzt und ihn der Schwindel in Schach hält.
Dieser Abschnitt der Geschichte, die Wende – wird vom Autor gefühlvoll und besonders bildlich an den Leser herangebracht. Ich stellte mir vor, Fritz saß mir gegenüber und erzählte mir seine Geschichte. Fritz, der den Jadestein bekämpft und warum? Lesen Sie selbst, ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen.
Stefan Eckert erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, die ich gut gewählt finde und den Leser sofort mit ins Geschehen zieht. Man wird neugierig, was hat Fritz zu erzählen. Die Geschichte ist an manchen Stellen „humorvoll“, an anderen dachte ich: meine Güte, so ein Angeber (der Fritz) und dann zum Ende fühlte ich mit ihm.
Gerade solche Geschichten lese ich gerne, die aufzeigen, was eigentlich wertvoll ist im Leben und sich darüber Gedanken macht – ist Geld und Ruhm alles oder was zählt?

Das Cover passt hervorragend zum Text!
(reviewed the day of purchase)

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