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>>Gute Nacht<<, sagte eine Stimme, die wie das Wispern des Windes klang. Sie war wohlwollend und zugleich eiskalt. >>Wahrscheinlich hast du schon gemerkt, dass dies kein gewöhnlicher Traum ist.<<

>>Ja<<, Estarava versuchte möglichst selbstsicher zu klingen.

>>Höre mir jetzt gut zu und schweige bis ich geendet habe!<<

>>Einverstanden<<, er wagte es nicht zu widersprechen. Die Stimme hatte eine nahezu hypnotisierende Wirkung auf ihn.

>>Dann werde ich anfangen, dir etwas über Dreamworld zu erklären. Zuerst einmal solltest du wissen, dass du nur zur nächsten Ebene gelangst, wenn du dein Ziel erreichst. Es gibt immer ein Ziel. Machmal ist es schwer zu erkennen, doch oft auch offensichtlich. Aber keine Angst, das wird wohl eher dein geringstes Problem. Außer dir gibt es noch neun weitere Testpersonen, das macht zusammen zehn. Insgesamt gibt es zwei Möglichkeiten aus Dreamworld heraus zu gelangen. Die erste besteht darin, alle Ziele zu erreichen. Die zweite hingegen ist der Tod. Mehr kann ich dir leider nicht sagen. Doch bevor du nach Dreamworld kommst, möchte ich mich noch entschuldigen.<<

Was war das denn für eine Ansprache? Sowohl die Art, als auch der Inhalt dieses Traumes war ungewöhnlich. Normalerweise träumte Estarava nur Dinge, die er auch begriff. Doch dieses Mal verstand er gar nichts. Aus welchem Grund wurde ihm all dies erklärt? Er wusste es nicht.

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