elefase

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Smashwords book reviews by elefase

  • Magische Geschichten on March 06, 2011

    Zauberhaft sind sie, die Kindergeschichten, fantasiereich mit vielen Einfällen gespickt, wie Kinder sie mögen. Nichts ist in diesen Geschichten unmöglich. Ob Kinder allerdings mit Überschriften wie "Die Folgen der Globalisierung" etwas anfangen können? Der wenig zauberhafte Titel steht ein wenig wie ein belehrender Zeigefinger über der Geschichte. Alles in allem jedoch ein Büchlein, dessen Geschichten, wie es scheint, der Autorin spontan aus dem Kopf geflossen sind. So spontan, dass manchmal das Temperament ein wenig zu wilde Sprünge machte. Hier und da könnte man sich ein paar behutsame Änderungen vorstellen, doch insgesamt ist das Büchlein lesenswert und wird nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Freude machen. Elefase
  • Das Feuerpferd on March 06, 2011

    Was die Spannung einer Geschichte angeht, sind die drei Autorinnen Meisterinnen ihres Fachs. Vom ersten Satz an bis zum letzten Wort wird Spannung aufgebaut, gesteigert, ruhigere Moment folgen, doch kurz darauf galoppiert das Geschehen weiter. Und die Neugier steigt, denn man fiebert mit den Figuren. Lebendig gezeichnet, glaubwürdig in Szene gesetzt und nicht in stereotype Korsetts gepresst, agieren sie wie Menschen aus Fleisch und Blut. Auch jene Wesen in der Anderwelt, in der ebenso wie in der Menschenwelt der Dualismus die Marschrichtung vorgibt. Um Macht und Machtlosigkeit geht es hier und dort. Um Gut und Böse. Um Bösartigkeit und Freundlichkeit. Doch nirgendwo sind die Grenzen klischeehaft streng gezogen. Das macht die Figuren sympathisch und lässt einen auch mit jenen, die mehr zur verwerflichen Seite neigen, mitfühlen. Kurz: ein Buch, das man mit wachsender Spannung liest. Da fallen einige Schnitzer, über die man beim Lesen stolpert, nicht so störend ins Gewicht, wie zum Beispiel, wenn das umgangssprachliche „bräuchte“, ein wenig wie ein Fremdkörper im literarischen Kontext wirkt, oder die Verwechslung von "trotzdem" und "obgleich", die man im Alltag oft hört, die grammatisch jedoch nicht korrekt ist ("Trotzdem er nur eine Hand hatte, gelang es ihm...). Kleinigkeiten, die den positiven Gesamteindruck jedoch nicht schwerwiegend beeinträchtigen. Elefase
  • Königliche Republik on March 06, 2012

    Da ich sehr gespannt auf Annemarie Nikolaus historischen Roman „Königliche Republik“ war und nicht bis zu seinem Erscheinen warten wollte, ließ ich mir über die LibraryThing Buchschänke ein Rezensionsexemplar schicken und habe es mit Genuss gelesen. Mirella Scandore, 15 Jahre jung, ist die Hauptfigur dieses spannenden historischen Romans, der uns in das Neapel des 17. Jahrhunderts führt. Unbeständige Herrschaftsverhältnisse, rivalisierende Bevölkerungsgruppen und das skrupellose Machtstreben Einzelner sorgen für unruhige Zeiten. Kriegerische Auseinandersetzungen gehören zum Alltag der jungen Dame, die, anfangs noch kokett verspielt, unter dem Druck der Verhältnisse ihre kindliche Naivität verliert und zu einer reifen Persönlichkeit heranwächst. Und das in wenigen Monaten. Doch in diesen Monaten überstürzen sich die Ereignisse. Mirellas geliebter Bruder Dario gerät in den Verdacht, ein Landesverräter zu sein, ihm droht die Todesstrafe. Mirella versucht alles, um ihn zu retten, treibt sich in einer Kneipe und in Katakomben herum, mutig, tollkühn, bringt sie sich selbst in Lebensgefahr und bewegt sich dann wieder auf dem glanzvollen gesellschaftlichen Parkett am Hof des Dogen. Mit ihrer natürlichen Art und ihrem Charme gewinnt sie alle Herzen. Ob ihr eigenes Herz allerdings dem Mann gehört, mit dem sie verlobt wurde? Er ist ein spanischer Herzog, ihr Aufstieg in die adlige Gesellschaft ist gesichert. Doch im Gefolge des Duc Henri de Guise, den die Napolitaner zu ihrem neuen Dogen berufen haben, kommt eine Gruppe französischer Soldaten. Unter ihnen Marquis Alexandre de Montmorency. Man spürt, wie es zwischen Mirella und ihm zu knistern anfängt. Aber sie ist immer noch verlobt und sich ihrer Pflicht bewusst. Ein Auflösen der Verlobung könnte die prekäre Situation ihres Bruders noch mehr verschärfen. In Mirella erleben wir ein Mädchen, das in verhältnismäßig kurzer Zeit zu einer jungen Frau heranwächst, die sich ihrer Verantwortung für ihre Familie und ihre Stadt bewusst wird. Annemarie Nikolaus hat diese Figur so lebendig und liebenswert gezeichnet, dass man Mirellas Schicksal von Anfang bis zum Schluss mit zunehmender Spannung verfolgt. Ebenso hautnah erleben wir die anderen Figuren des Romans. Den Bruder Dario, die Eltern, Freunde und Feinde, Herrschende und Beherrschte. Packende Dialoge und Schilderungen vermitteln uns anschaulich einen Eindruck von den kriegerischen Umtrieben in der Stadt, ebenso von den gesellschaftlichen und familiären Verhältnissen jener Zeit. Insgesamt ist der Roman eine packende abenteuerliche Reise in das Neapel des Jahres 1647. Viele aufregende Geschehnisse, unterbrochen von kurzen Momenten der Ruhe, die aber immer wieder von neuen Turbulenzen unterbrochen werden, machen die Lektüre zu einem fesselnden Erlebnis. Dabei steigt die Spannung immer mehr und man fiebert darauf zu erfahren, ob Mirella all die Schicksalsschläge, denen sie ausgesetzt ist, heil überwinden wird. Wer gerne spannende historische Romane liest, kommt mit „Königliche Republik“ voll auf seine Kosten.
  • Königliche Republik on March 06, 2012

    Da ich sehr gespannt auf Annemarie Nikolaus historischen Roman „Königliche Republik“ war und nicht bis zu seinem Erscheinen warten wollte, ließ ich mir über die LibraryThing Buchschänke ein Rezensionsexemplar schicken und habe es mit Genuss gelesen. Mirella Scandore, 15 Jahre jung, ist die Hauptfigur dieses spannenden historischen Romans, der uns in das Neapel des 17. Jahrhunderts führt. Unbeständige Herrschaftsverhältnisse, rivalisierende Bevölkerungsgruppen und das skrupellose Machtstreben Einzelner sorgen für unruhige Zeiten. Kriegerische Auseinandersetzungen gehören zum Alltag der jungen Dame, die, anfangs noch kokett verspielt, unter dem Druck der Verhältnisse ihre kindliche Naivität verliert und zu einer reifen Persönlichkeit heranwächst. Und das in wenigen Monaten. Doch in diesen Monaten überstürzen sich die Ereignisse. Mirellas geliebter Bruder Dario gerät in den Verdacht, ein Landesverräter zu sein, ihm droht die Todesstrafe. Mirella versucht alles, um ihn zu retten, treibt sich in einer Kneipe und in Katakomben herum, mutig, tollkühn, bringt sie sich selbst in Lebensgefahr und bewegt sich dann wieder auf dem glanzvollen gesellschaftlichen Parkett am Hof des Dogen. Mit ihrer natürlichen Art und ihrem Charme gewinnt sie alle Herzen. Ob ihr eigenes Herz allerdings dem Mann gehört, mit dem sie verlobt wurde? Er ist ein spanischer Herzog, ihr Aufstieg in die adlige Gesellschaft ist gesichert. Doch im Gefolge des Duc Henri de Guise, den die Napolitaner zu ihrem neuen Dogen berufen haben, kommt eine Gruppe französischer Soldaten. Unter ihnen Marquis Alexandre de Montmorency. Man spürt, wie es zwischen Mirella und ihm zu knistern anfängt. Aber sie ist immer noch verlobt und sich ihrer Pflicht bewusst. Ein Auflösen der Verlobung könnte die prekäre Situation ihres Bruders noch mehr verschärfen. In Mirella erleben wir ein Mädchen, das in verhältnismäßig kurzer Zeit zu einer jungen Frau heranwächst, die sich ihrer Verantwortung für ihre Familie und ihre Stadt bewusst wird. Annemarie Nikolaus hat diese Figur so lebendig und liebenswert gezeichnet, dass man Mirellas Schicksal von Anfang bis zum Schluss mit zunehmender Spannung verfolgt. Ebenso hautnah erleben wir die anderen Figuren des Romans. Den Bruder Dario, die Eltern, Freunde und Feinde, Herrschende und Beherrschte. Packende Dialoge und Schilderungen vermitteln uns anschaulich einen Eindruck von den kriegerischen Umtrieben in der Stadt, ebenso von den gesellschaftlichen und familiären Verhältnissen jener Zeit. Insgesamt ist der Roman eine packende abenteuerliche Reise in das Neapel des Jahres 1647. Viele aufregende Geschehnisse, unterbrochen von kurzen Momenten der Ruhe, die aber immer wieder von neuen Turbulenzen unterbrochen werden, machen die Lektüre zu einem fesselnden Erlebnis. Dabei steigt die Spannung immer mehr und man fiebert darauf zu erfahren, ob Mirella all die Schicksalsschläge, denen sie ausgesetzt ist, heil überwinden wird. Wer gerne spannende historische Romane liest, kommt mit „Königliche Republik“ voll auf seine Kosten.
  • Erfolg lässt sich nicht erzwingen on May 31, 2013
    (no rating)
    „Immer nur lächeln …!“ Dieses Lied aus Lehars „Land des Lächelns“ kommt einem in den Sinn, wenn man diese Liebesgeschichte liest. Sie spielt im Turniertanzmilieu und auch da heißt es: immer nur lächeln, zumindest, wenn man sich zu Tango-, Walzer-, Rumba-, Cha-cha-cha- und anderen Melodien auf dem Parkett bewegt. Immer nur lächeln, auch wenn die Füße schmerzen oder, was vielleicht noch schwieriger ist, wenn einem zum Heulen zumute ist. Denn:„… wie’s da drin aussieht, geht niemand was an“. Beim Lesen werden Bilder von Tanzturnieren wach, auf denen man Paare leichtfüßig, lächelnd übers Parkett hat schweben sehen. Tanzsport ist, so scheint es, das Leichteste von der Welt. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass für Tanzturniererfolge hart trainiert werden muss. Das erlebt auch die 37jährige Melanie, als Mirko (34) sie zu seiner neuen Tanzpartnerin wählt. Sie ist glücklich und auch ein wenig stolz, denn Mirko ist im Tanzen schon viel weiter als sie, sogar zwei Klassen höher eingestuft. Als sich zwischen beiden neben der Tanzpartnerschaft auch privat eine Beziehung anzubahnen scheint, schwebt Melanie im siebten Himmel. Doch Mirko ist ehrgeizig und erfolgsbesessen. Er trainiert verbissen und fordert auch von Melanie vollen Einsatz bis an die Grenzen des Zumutbaren. Man fragt sich, wie lange wird sie das durchhalten? Mitleid verspürt man mit ihr und ist froh, dass andere Tanzklubmitglieder ihr Mut zusprechen. Ganz besonders auch der Fotograf Dirk, der früher selbst getanzt hat. Auf diesen Ebenen spielt diese Liebesgeschichte, die sicher viele Herzen höher schlagen lassen wird. Sie macht am Tanzsport – hier am Turniertanz – deutlich, dass sich Erfolg nicht zwingen lässt, denn dazu braucht es nicht nur Fleiß und ständigen Drill, sondern auch Harmonie, Ausstrahlung und – ein Lächeln. Die Geschichte ist einfühlsam und lebendig geschrieben, das Milieu des Turniertanzes anschaulich gezeichnet, die menschlichen Wünsche und Gefühle sind glaubhaft dargestellt. Fazit: ein farbenfroher Auftakt für die neue Romanreihe der Schreibwerk-AutorInnen.